Es war nicht nur vor der Insolvenz, vielmehr wurde Weil schon engariert währen des Vorgangs der Überweisung und schon vorher war die Enscheidung, diese als Insolvenzanwälte einzusetzen, gefallen.
Das sagt mir zwei Dinge:
1. Bondermann( TPG Gründer und selber Anwalt) wusste anscheinend schon im Vorrauss über das drohene Unheil 2008. Das Engagieren von Weil als Berater, als Top Adresse in diesem Rechtsgebiet, beim Transfervorgang macht die 4 Milliarden sichere denn je
und
2. Verbunden mit der Tatsache, dass die Noteholders bei der Deposition anwesend waren und deren Verschwiegenheitsklauser für mindesten 30 Tage, sind die 4 Milliarden mehr als anscheinend sicher für WMI. Denn betrachtet man die Volumina nach der Deposition im August sowie nach dem Veröffentlichen des Dokuments am 14. September und zusätzlich noch dieses Dokument( dieses unterstützt nochmal die Argumente auf Rückgabe des Geldes durch das Komitee der Unsecured Creditors, warum wohl?):
Joinder of the Official Committee of Unsecured Creditors in the Debtors' Reply Brief in Support of the Motion of Plaintiffs for Summary Judgment
www.kccllc.net/documents/0812229/0812229090921000000000016.pdf
bin ich mir relativ sicher, dass in nächster Zeit, will nich sagen schon am Freitag, ein Urteil über die 4 Milliarden fällt. Obwohl es nicht auf der Agend für Freitag steht.
Und zuletzt finde ich es mehr als seltsam, dass WMI die Weil Anwälte schon am 20.09.08 ausgewählt hatte ................
An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.