Der Markt hat immer recht.
Wir werden uns stärker bemühen :-)
(mit Anlehung an Orwell's Animal Farm)
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ich bin gespannt, ob wir nun nach der Platzierung der neuen VZ-Aktien die Mitteilung bekommen, dass Suzuki sich doch für die VZ zum KE-Sonderpreis entschieden hat? Halte es nicht für unwahrscheinlich, denn vermutlich werden die auch gemerkt haben, dass sie die gewünschte Anzahl Stämme nicht bekommen können, ohne dabei den Kurs gewaltig nach oben zu treiben. Auf der anderen Seite heisst das aber auch: Wenn Suzuki sich auch jetzt nicht für die VZ entscheiden sollte, dann besteht keinerlei Zweifel mehr, dass sie definitiv nur an den Stämmen interessiert sind.
Übrigens:Schaut Euch mal die Aktie von Ford an. Die hat ihren 5-fachen Kricky schon erlebt in den letzten 12 Monaten. Dort hat sich das MK in dieser Zeit mehr als verzehnfacht. Man könnte dabei fast übersehen, dass Ford neben Chrysler und GM nur der etwas weniger schwächelnde Riese ist, aber eben schwächelnd. Der Blick über die Grenzen hinaus lässt einen nur immer wieder den Hut davor ziehen, wie exponiert VW diese schwierige Phase der Automobilindustrie durchläuft. Eines scheint klar: Egal ob Stämme oder VZ, wir alle haben gute Chancen, hier auf das richtige "Pferd" gesetzt zu haben
Nur mal ein paar Zitate von Warren Buffett, die voll ins Schwarze treffen:
Warum soll ich die zweitbeste Aktie kaufen, wenn ich die beste haben kann.
Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind.
Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.
Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert.
Es gibt nun mal heute nichts anderes zu berichten ;-) jedoch interessante Schilderungen der Vorredner...
@Havakuk
Das hatte ich auch gedacht...jedoch gefällt mir Akhenates Ausführung besser. Aber deine ist realitischer ;-)
Naja, langweiliger Tag gewesen, das wird sich aber bald wieder ändern...die KE ist ja für die eine oder andere Spekulation gut...die großen Investoren wollen ihre Bezugsrechte nicht wahrnehmen...aha...so so...weshalb wohl...das wird noch interessant...
| VW listet sämtliche Porsche-Risiken auf |
| Prospekt zur Kapitalerhöhung vorgelegt - Lock-up-Periode von 180 Tagen - Hohe Bankprovisionen |
| Börsen-Zeitung, 25.3.2010 m. Hamburg - Die geplante Vorzugskapitalerhöhung um rund 4 Mrd. Euro ist für Volkswagen mit Bankprovisionen sowie Übernahme- und Platzierungsentgelten von rund 130 Mill. Euro verbunden: Dies schmälert entsprechend den erwarteten Bruttoerlös, der bei 4 Mrd. Euro erwartet wird. Im gestern vorgelegten Prospekt geht der größte europäische Autobauer sehr ausführlich auf die "spezifischen" Risiken bei der geplanten Schaffung des integrierten Automobilkonzerns ein. Diese Thematik wird allein auf 31 der insgesamt 567 Seiten abgehandelt. Schadenersatzforderung Speziell die mit der stufenweisen Übernahme von Porsche verbundenen Risiken werden eingehend abgehandelt. Aufgelistet werden nicht nur Risiken im Zusammenhang mit den Marktmanipulationsvorwürfen in Bezug auf die Porsche Holding und deren ehemalige Vorstandsmitglieder. Die damit in Deutschland behauptete Schadenersatzforderung beläuft sich auf 140 Mill. Euro. Hinzu kam zu Jahresbeginn in New York eine Schadenersatzklage mit einem noch nicht bezifferten Schaden. Risiken bestünden auch im Hinblick auf den Erwerb der restlichen 50,1 % an der Porsche AG. So könne ein Insolvenzverwalter im Falle einer Insolvenz der Porsche Holding die getätigten Abmachungen anfechten und die Beteiligung anderweitig verwerten. Es könne sein, dass die Vermögens- und Liquiditätslage der Porsche-Einheiten "nicht richtig" eingeschätzt und die Risiken in den Durchführungsverträgen "nicht zutreffend" berücksichtigt worden seien. Aber es geht keineswegs nur um Porsche. VW kehrt auch vor der eigenen Tür. So wird im eigenen Geschäft darauf hingewiesen, dass man in besonderem Maße vom Großkundengeschäft und vom weiteren Wohlergehen der Premiumtochter Audi abhängig sei. Außerdem könnten sich Zinsänderungen und Wechselkursschwankungen negativ auswirken. Explizit erwähnt werden auch die Restwertrisiken im umfangreichen Leasinggeschäft. Die anstehende Kapitalerhöhung dient explizit dem Zweck, den Mittelabfluss für die erste Porsche-Tranche von 49,9 % für 3,9 Mrd. Euro auszugleichen. Die fünf Globalen Koordinatoren und Joint Lead Bookrunners übernehmen jeweils Quoten von 15 %. Die acht Co-Bookrunners übernehmen jeweils Quoten von 3,125 %. VW musste eine Lock-up-Periode von 180 Tagen akzeptieren, in der keine weiteren Kapitalmaßnahmen möglich sind. In Pro-forma-Darstellungen rechnet VW vor, wie sich die Kapitalausstattung und die Nettofinanzverschuldung nach der Kapitalerhöhung darstellen werden. Geboten wird eine unrealistische Version zu einem maximalen Bezugspreis von 80 Euro sowie alternativ zu 72,16 Euro. Das ist der Schlusskurs vom 19. März. Danach pumpt sich das gezeichnete Kapital auf 1,19 (1,02) Mrd. Euro auf, und die Kapitalrücklage schwillt von 5,4 auf rund 10 Mrd. Euro an. Die Nettofinanzschulden schrumpfen von 7,7 auf 2,7 bzw. 3,2 Mrd. Euro. Geringe Verwässerung Bei einem unterstellten Bezugspreis von 72,16 Euro ergäbe sich eine Verwässerung im Buchwert pro Stamm- bzw. Vorzugsaktie von 93,52 Euro auf 90,33 Euro und dementsprechend eine Verringerung des Buchwerts des bilanziellen Eigenkapitals von 3,19 Euro oder 3,41 % pro Stamm- bzw. Vorzugsaktie für die bisherigen Aktionäre. Eigene Liquidität für Suzuki Nachdem absehbar ist, dass die Kapitalerhöhung nur für die Anfinanzierung des ersten Schrittes reicht, steht gleichzeitig fest, dass der 1,7 Mrd. schwere Einstieg bei Suzuki (17 %) aus der eigenen Liquidität dargestellt werden muss. Ein finanzieller Aderlass von 1,4 Mrd. Euro im Zusammenhang mit dem Ausstieg zweier arabischer Co-Investoren bei LeasePlan wurde vermieden: VW glückte dort mit einer milliardenschweren Einlagenverpfändung eine Auffangkonstruktion. |
www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2010058114 |
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