www.manager-magazin.de/unternehmen/...lysatoren-a-1054007.html
Volkswagen hat es mit der deutschen Sparsamkeit offenbar etwas zu weit getrieben - und ist auch deshalb in das Diesel-Desaster geschlittert: Schon geringe Investitionen in bessere Stickoxid-Filtertechnik hätten dem Autokonzern Experten zufolge den Abgasskandal in den USA zumindest in diesem Ausmaß erspart.
Doch lieber manipulierte Volkswagen die Testergebnisse, wie das Unternehmen selbst zugegeben hat.
"Ein größerer Filter beim Jetta hätte kaum Zusatzkosten verursacht", sagte Abgas-Experte Peter Mock vom International Council on Clean Transportation (ICCT) gegenüber manager-magazin.de.
Die Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) geht sogar nur von Mehrkosten in Höhe von 77 Euro für ein Mittelklassefahrzeug aus, das die höchsten europäischen Abgas-Standards auf der Straße tatsächlich einhalten soll.
Mock und der ICCT hatte den Abgasskandal mit eigenen Messungen ins Rollen gebracht.