die watchlist sobald meine Orange in der für mich festgelegten range ist. Aber ich bin da bei Gartenbuch, das fehlenede Breitbandnetz in Deutschland wird noch schwierig. Auch etwas befremdlich ist Aufteilung mit der Allianz für den geplanten FTTH-Ausbau (im übrigen möchte man hier 2Mio Anschlüsse in 6 Jahre legen, Telekom plant das pro Jahr) bzw. das Gemeinschaftsunternehmen, hier hält die Allianz 50% der Anteile, Telefonica 40% und Telefonica D 10%, wobei Telefonica D wiederum nur zu 68% Telefonica gehört, damit liegen theoretisch nur noch 46,8% der FTTH-Firma bei Telefonica.
Auch darf man nicht vergessen, dass Telefonica z.B. ihr Glasfasernetz drüben in Brasil ebenfalls ausgelagert hat ( 50% CDPQ / 50% TEF) sowie andere Einheiten am auslagern ist (InfraCo Chile 60% KKR/ 40% T.CHL und InfraCo Columbia 60% KKR/ 40% T.COL). Man verkauft (gefühlt) alles, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Ob sich diese Strategie auszahlen wird werden wir sehen, ob es ein "ausmisten" oder ein "ausverkauf" ist werden wir erst in ein paar Jahren erkennen. Der verschuldung tut es gut, keine Frage.
Die Frage ist: wie geht es nun bei Telefonica weiter? In Europa ist ja eigentlich nur noch das Spanien-Geschäft und das 68%-Deutschlandgeschäft übrig, welches aber von der Mutter ebenfalls ausgequetscht wird. Möchte man überhaupt noch ein EU-Player sein? Macht hier nicht ggf. eine Aufspaltung Sinn, ich sehe noch keine wirklichen Synergien in Europa. Man hat jetzt wieder Luft zum Atmen.
@gartenbuch: Also die Absage von Voda zum Italy-Geschäft kommt dann doch überraschend. Also ich kann mir schon vorstellen, dass auch hier Vodafone dann doch die Kontrolle mit 50%+1 haben wollte, ähnliches ist ja auch aus Spanien zu hören. Iliad ist laut Medienberichten nicht mehr bereit Vodafone Italia zu übernehmen, man wolle "seine eigenständige Strategie im Land weiterführen, hieß es von den Franzosen als Reaktion auf die Abfuhr der Briten."
Was mich etwas überrascht: "Barclays Capital’s estimate that the business is worth an enterprise value of €6.9bn, or equivalent to 5.2 times its expected ebitda in 2022."
www.ft.com/content/c6ac627f-a898-44b1-8a1f-960b34067585
Es bleibt spannend, wobei sich gefühlt nur Vodafone und Orange bewegen, von den anderen großen ist erst einmal nix zu hören.