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Zum Verständnis konstruieren wir einmal ein Beispiel:
Die Zinsen der 10-jährigen Hypotheken stehen in einem direkten Verhältnis zu den 10-jährigen Staatsanleihen und Pfandbriefen. Nehmen wir einmal an, Sie haben 10.000 Euro übrig, die Sie langfristig, beispielsweise für 10 Jahre, anlegen möchten. Sie erwägen den Kauf einer Bundesanleihe. Der Presse entnehmen Sie, dass in den kommenden Jahren wieder mit einem steigenden Wirtschaftswachstum zu rechnen ist. Auch die Inflation beginnt zu steigen. Die Verzinsung die Ihnen die Bundesanleihe beträgt - einmal angenommen - 1,5 %. Unter der Voraussetzung, dass Sie alle Zinserträge reinvestieren und wir die Abgeltungssteuer einmal außer Acht lassen, würden Sie sich nach 10 Jahren über einen Vermögenszuwachs von ca. 1.605 Euro freuen dürfen.
Nun sind Sie sich aber nicht sicher, ob es nicht klüger wäre noch ein wenig abzuwarten. Vielleicht bietet Ihnen die Anleihe in 3 Monaten auf Grund des steigenden Wirtschaftswachstums und der steigenden Inflation eine Verzinsung von 2,0 %? Das würde immerhin einen Vermögenszuwachs von 2.190 Euro bescheren und damit hätte sich das Warten doch wirklich gelohnt. Also Sie warten noch ab und parken Ihr Geld erst einmal auf einem Tagesgeldkonto.
Auf der anderen Seite überlegt sich ein Mittelständler seinen Maschinenpark auszubauen. Die Auftragsbücher füllen sich zunehmend und die Produktionskapazitäten könnten knapp werden. Vor dem Hintergrund der ebenfalls von ihm erwarteten baldigen Zinssteigerung zieht er sein Investitionsvorhaben um ein halbes Jahr vor...