Kursdrückerei oder Deckeln. Ist das wirklich so und macht das überhaupt Sinn?
Wenn man sich die letzten Umsätze anschaut, sind an der Kursfindung keine
großen Adressen beteiligt. Täglich werden nicht einmal 0,01-0,1% der ausstehenden
Aktien gehandelt. Die ganzen Transaktionen sehen doch sehr stark nach
Klein- und Kleinstaktionären aus.
Der Wert von VG wird von einem Interessenten mit Sicherheit nicht nach dem letzten
Aktienkurs beurteilt. Im Normalfall b e r e c h n e t der Zeichner einer Kapitalerhöhung
oder d e r A u f k ä u f e r ! den Preis des Unternehmens. Die letzten Aktienkurse
sind im Falle VG einem potentiellen Buyer gerade mal egal.
Der Interessent sichtet die Bohrergebnisse, rechnet den Übernahme-Nutzen für sich
oder sein Unternehmen aus und legt dann fest, was er für das Ganze bezahlen möchte.
Es wird nur das geboten, was dem Käufer interessant erscheint. Ansonsten: Vergiss es!
Bei Kapitalerhöhungen weiß der Geldgeber ziemlich genau,
dass VG das Kapital dringend benötigt und somit ist die Rollenverteilung
automatisch festgelegt.
Die letzten Kapitalerhöhungen wurden mindestens 50% unter dem letzten
damaligen deutschen Börsenkurs durchgeführt. Welche Schlussfolgerungen
sich daraus ergeben, überlasse ich dem Leser.
Einen faden Beigeschmack hat das Ganze: Die Zeichner waren immer
TM und seine Umgebung.
Woran liegt das? Wenn man die KE's in D anbieten würde, hätte man bei einem sehr
hohen Aufwand wahrscheinlich zu wenige Interessenten.
In Can. reißen sich die Banken offenbar auch nicht um junge VG Aktien.
Also bleibt alles so wie es ist. Manipulation? Eher nicht.
VG kann eigentlich nur entscheiden, nehmen wir das Angebot an oder nicht.
Wenn man glaubt, dass die Eigenständigkeit mit einer kleinen Produktion einen
Mehrwert für die Aktionäre bringt, muss VG ja auch nicht verkaufen.
Das Sorgenkind bleibt dann halt die Kapitalbeschaffung.
Vor 2 Jahren waren es noch 80 Mio. Aktien, heute sind es über 100 Mio.
Bei dieser Aktieninflation muss VG bald beweisen, dass es nicht nur ungefördertes
Gold im Boden besitzt, sondern dass dieses auch zu Gewinnen für die Aktionäre
umgemünzt werden kann. Ansonsten macht ja das ganze Geschäft keinen Sinn.
Eine lohnende Überlegung:
Der bei den diversen Kapitalerhöhungen bezahlte Kurs ist die einzig gültige Richtschnur.
Nur zu diesem Preis sind eingeweihte Kreise bereit, VG Aktien
in großen Mengen zu kaufen. Der Kurswert kann sich selbstverständlich täglich
durch Nachrichten nach Oben oder Unten verändern.
Also: Den nächsten Zeichnungs-Preis wieder beachten und nicht vergessen,
die Aktienanzahl im Auge behalten.
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)