Ich bin bekanntlich kein Freund von Eingriffen oder Regulierungsmaßnahmen
(Kurspflege), weil außer Kosten dabei meistens nichts hängen bleibt.
Wenn bei einem Auto-Hersteller die Absatzzahlen einbrechen, dann kauft dieser
bestimmt nicht seine eigenen Produktion auf. Stattdessen wird er versuchen,
sein Angebot attraktiver zu gestalten. Sonderzubehör ist dann plötzlich im Preis enthalten.
Auf VG bezogen bedeutet dies, dass schnellstens an der ergiebigsten Stelle mit dem
geringsten Aufwand eine gewinnbringende Produktion beginnen sollte.
(Die Geschichte mit den fehlenden Genehmigungen steht auf einem anderen Blatt.
Das ist nicht mehr nachvollziehbar). In 5 Monaten wissen wir hoffentlich bezüglich Produkton und Kurs mehr.
Alles was Geld kostet, muss bei dieser höchsten Priorität hinten angestellt werden.
Warum jetzt der Schwerpunkt bei den Ausgaben (durch das JV) wieder
auf Bohrungen gelegt wird, kann Tom beantworten.
Wenn bei einem bestimmten Aktienpreis einfach kein Interesse da ist, was soll man
da tun? Stützen bis das Eigenkapital weg ist oder den Markt bestimmen lassen?
Selbst wenn die Kurse manipuliert werden, können die hiesigen Anleger mangels
Kapital und fehlender Zeit wenig dagelegen ausrichten. Die eventuellen
VG-Aufkäufer haben doch alle Zeit der Welt, um jede Unanständigkeit bis zum Erfolg durchzuziehen. Sich darüber aufzuregen bringt gar nichts. Man muss die Situation
nehmen wie sie ist. VG ist im weltweiten Konzert eine Nanogröße.
So lange es keine bedeutenden Nachrichten gibt, wird sich auch am Kurs nichts
ändern. Darauf zu spekulieren, dass im Hintergrund schon die Firma verkauft wird,
kann eventuell erfolgreich sein. Conti ist derzeit ja ein gutes Beispiel.
Wer einmal die ganzen Minenthreads überfliegt, wird überall auf diese Hoffnung
treffen.
Was heute an den Börsen möglich ist, zeigt nachstehender Artikel:
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,566346,00.html
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)