Als Erstes möchte ich mich bei Nimbus2007 für die Grundlagentexte (6770+71)
zu meinen Postings 6778 und 6779 bedanken.
@SteveF: Optimismus ist immer gut, aber irgendwann sollte man auch die
Wirklichkeit in seine Gedanken einfließen lassen.
@ucana: Wenn Du von jemand Geld möchtest, musst Du Sicherheiten stellen
und dafür bezahlen. Irgendwann ist aber Schluss.
@harry74nrw: Genau die die Frage, ob VG unterbewertet ist oder nicht,
ist ungeklärt. Wenn zurzeit nicht einmal feststeht, ob die Vorkommen
wirtschaftlich abgebaut werden können, kann man auch über den Wert von
VG keine Aussagen machen. Eine eventuell geplante Probe-Produktion ist
in dem offiziellen Dokument nicht vorgesehen und soll wahrscheinlich auch
nur wieder der Augenwischerei dienen. Tom ist sicherlich ein sehr
intelligenter Mensch. Ein gewisses Maß an Schlitzohrigkeit gehört in
seinem Job auch dazu. In Frankfurt wird er bestätigen, dass alle Vorkommen
wirtschaftlich sind. Warum merkt das aber sonst niemand?
Der Bauer, der im Ruhrgebiet unter seinen Feldern Mio. Tonnen Kohle liegen hat,
bekommt bei einem Verkauf für die Kohle nicht 1 Cent. Dieser Schatz lässt sich
nämlich wirtschaftlich nicht heben. Die Kohle ist somit für den Bauer wertlos.
Warum sollte der VG-Kurs in den nächsten Monaten steigen?
Die durch Bohrprogramme neu hinzugewonnen Reserven müssen wirtschaftlich
abbaubar sein und der Wert muss um ein vielfaches die Neuverschuldung
übertreffen.
Was sich bei VG gerade abspielt, ist ein Paradebeispiel für eine kalte Enteignung.
Wenn VG durch wirtschaftliche Vorgaben zu immer neuen Krediten "gezwungen" wird,
ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis die Firma den Gläubigern gehört.
Bei dem letzten Satz habe ich die offiziellen Vorgaben nur logisch weitergedacht.
@SteveF: Das mit den Krediten kann noch eine Zeitlang so weitergehen.
Ich möchte hier nicht schwarz malen, aber momentan sind die Gründe für steigende
Kurse dünn gesät, es sei denn, bei VG wird ein Jahrhunderfund festgestellt.
Was bei VG abgeht ist vollkommen legal und entspricht dem gängigen Geschäftsgebaren. Jeder möchte den maximalen Gewinn für sich verbuchen.
Der mit den besseren Karten gewinnt. Das ist Wirtschaft pur.
Wenn sich meine Postings für viele negativ anhören, liegt es vielleicht daran,
dass ich mich ein Bisschen mit den Widrigkeiten des täglichen Wirtschaftsleben
auskenne. Das Prinzip Hoffnung kommt nie vor. Es zählt nur der knallharte Erfolg.
Wenn Teile von VG verkauft werden sollten, wird der Erlös bald wieder aufgebraucht
sein. Die Folge ist: Das Vermögen hat abgenommen, die Anzahl der Aktionäre
ist gleich geblieben und der Aktienkurs wird entsprechend reagieren. Selbst eine Ressourcenerweiterungen hat bisher den Kurs nicht nach oben gebracht. Warum?
Den Rest kann sich jeder denken.
Jetzt würde ich mich freuen, wenn die nächsten Beiträge sachlich fundierte
Gründe für einen steigenden Aktienkurs darlegen würden.
Optimismus ist gut, bringt aber dem Konto wenig. Sachlichkeit ist angesagt.
Für die Optimisten: Es kommt meistens anders als man denkt. Mich würde
es auch nicht wundern, wenn der Kurs in der nächsten Zeit steil ansteigen würde.
Gemäß Chart ist für die Stimmungsverbesserung ein Zacken nach oben immer drin.
Gerade habe ich das Posting von "Pilgervater" noch gelesen:
Eigentlich hat man bei VG keine Fehler gemacht. Es kommt nur darauf an, von
welchem Blckwinkel man das sieht. Für die Gewinner war alles richtig.
Wie die Großaktionäre abgesichert sind, das würde mich echt interessieren.
Es ist doch nicht normal, dass sich niemand über diesen Kursverfall aufregt.
Oder?
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)