Na, da blasen ja wohl einige ins selbe Horn im Moment - gute für unsere Gold-Aktie!!!
Hier eben hereingeflattert - Quelle Investor Alert:
4. Die nächsten sechs Wochen liefern bei den Goldaktien den Moment der Wahrheit
Gold und Goldaktien sind in den letzten Wochen wieder gestiegen. Und das aus gutem Grund: Gold fiel von fast 700 US$ je Unze auf seine Unterstützungsmarke bei 630 US$, während der XAU auf unter 130 Punkte fiel, nachdem er im Februar noch die 150 Punkte erreicht hatte. Diese Korrektur hat viele dazu veranlasst, zu verkaufen und das Handtuch zu werfen, während andere sich fragen, ob der Markt noch weiter fallen wird.
Aber in Wirklichkeit sehen die technischen und fundamentalen Faktoren momentan sogar besser aus, und Gold und Goldaktien sind nun sogar in einer noch besseren Position für einen Anstieg, als das noch vor sechs Wochen der Fall war.
Nach dem Höchststand im letzten Mai notierten Gold und Goldaktien seit fast einem Jahr in einem festen Bereich. In ihrer schwankenden Bewegungen gab es Höhen und Tiefen, aber all diese Bewegungen waren recht begrenzt und blieben in ihrer langfristigen Handelsspanne. Wir haben das schon einmal bei Goldaktien beobachtet.
Seit 2002 befand sich Gold in einem Bullenmarkt, welcher durch kurze Anstiegsphasen von acht bis zehn Wochen gekennzeichnet war, auf die aber immer wieder Phasen der Konsolidierung folgten. Dieses Bild konnte man in den letzten Jahren oft beobachten: auf eine Phase der Konsolidierung folgten immer wieder zwischenzeitliche Höchststände, welche dann zu neuen Anstiegen führten.
Dieses Bild können Sie sehr schön im oben stehenden Chart erkennen, wenn man die in grün dargestellten 200-Tage Bollinger-Bands betrachtet. Diese langfristigen Bollinger-Bands messen die wöchentliche Volatilität des XAU. Laufen sie zusammen, so sinkt die Volatilität der Goldaktien, laufen sie auseinander, so heißt das, dass die Volatilität ansteigt. Diese beiden Bänder haben sich außerdem als sehr starke Unterstützungslinien und Widerstandszonen für Goldaktien erwiesen.
Aber die beiden Bänder haben nicht nur die Unterstützungs- und Widerstandszonen der XAU-Konsolidierung angezeigt und gehen zudem noch den Aufschwungphasen voran, sie haben bei den letzten großen Kursanstiegen auch Warnhinweise gegeben, wenn diese anfingen. Die letzten drei „Bullenausbrüche“ der Goldaktien begannen, als die zwei Bollinger-Bands zusammenliefen. Die letzten drei großen Zwischensprints der Goldaktien begannen binnen sechs Wochen, nachdem sich dieses wichtige technische Signal abgezeichnet hat.
Die 200-Tage Bollinger-Bands sind nun wieder in einer solchen Position. Sie alarmieren uns, dass die einjährige Phase der Konsolidierung bei den Goldaktien sich langsam ihrem Ende nähert. Wenn man sie alleine betrachtet, so können sie uns nicht sagen, ob die bevorstehende Bewegung nach oben oder nach unten gehen wird. Aber sie zeigen an, dass bald eine neue große Zwischenphase kommen wird, was für uns auch sehr wichtig ist. Binnen der nächsten sechs Wochen werden die Goldaktien entweder ihren zwischenzeitlichen Widerstandslevel (im Bereich von 150 – 152) durchbrechen und eine neue Kursrallye starten, oder sie fallen unter 123, und ein neuer Bärenmarkt kommt auf uns zu.
Bei den Goldaktien wird also der Moment der Wahrheit in den nächsten sechs Wochen kommen. Wir denken, das Resultat wird eine Bewegung nach oben sein, wofür auch fundamentale Faktoren sprechen, auf die wir gleich noch eingehen, aber im Moment betrachten wir noch einen anderen technischen Faktor im Goldmarkt.
Goldaktien neigen dazu, die Bewegungen der Metallmärkte anzuführen. Das heißt, wenn Goldaktien stärker steigen, als der Goldpreis, so ist das sowohl für das Gold als auch für die Goldaktien ein Signal für Kurssteigerungen, aber wenn das Metall Gold die Goldaktien übertrifft, so ist das oft ein Warnsignal, dass die Rallye nicht anhalten wird. Dieses konnten wir zuletzt im Februar beobachten. Die Goldaktien stiegen während dieser Rallye nicht so stark wie das Metall. Es verwundert daher nicht, dass es zu Kursrückschlägen kam. Es schien damals so, als würde nun eine kleine Pause eingelegt werden, aber stattdessen ging es dann relativ stark nach unten. Folgendes war der Grund dafür.
Während der letzten drei großen Phasen der Konsolidierung im Goldmarkt fiel das Metall schneller als die Aktien. Sie können das in der rückläufigen XAU/gld Ratio im oben stehenden Chart erkennen. Wenn dieser Zustand jedoch zu einem Ende kam und die XAU/gld Ratio ihren Abwärtstrendwiderstand durchbrach, so kam es im Goldmarkt zu einer neuen Rallye, was den Investoren, die ins Gold oder in Goldaktien investiert hatten, große Gewinne bescherte.
Wir erwarten eine Rallye in den nächsten paar Wochen, welche den XAU zu seinem oberen 200-Tage Bollinger-Band bringen wird. Wenn diese Rallye davon begleitet wird, dass sich die XAU/gld Ratio in Richtung ihrer unteren Widerstandslinie bewegt, dann können wir das als Bestätigung werten, dass ein neues Bullenrennen bevorsteht. Wenn sich der XAU dem Bereich um die 150 näher, so glauben wir, dass er dort ein paar Tage lang pausieren wird. Das sollte die letzte Ruhe vor dem großen Anstieg sein. Wir erwarten, dass zu dieser Zeit die XAU/gld Ratio ausbrechen wird, was ein großes zwischenzeitliches Kaufsignal darstellt.
Es gibt jedoch noch andere fundamentale Gründe, die auf eine Goldrallye in diesem Jahr schließen lassen. Das US-Leistungsbilanzdefizit stellte mit 6,5% des gesamten US-Wirtschaftsoutputs im Jahr 2006 einen neuen Rekord auf. In der Vergangenheit konnte man beobachten, dass sich die Kreditgeber eines Landes langsam Sorgen machen, dass das Defizit des Landes von Dauer ist und sich eine Inflation abzeichnet, wenn das Leistungsbilanzdefizit die Grenze von 5% überschreitet. Sie werden dann die Währung dieses Landes verkaufen und höhere Zinsen für ihre Kredite fordern und dadurch eine Finanzkrise auslösen.
Wir befinden uns hier nirgendwo in einer Krise, aber wir könnten uns sehr wohl am Rande einer Krise befinden. Im letzten Jahr hat die USA ein Defizit beim Kapitaleinkommen verbucht, was seit dem Start der Aufzeichnung im Jahr 1929 bisher noch nie vorgekommen ist. Die Investitionsströme wurden negativ; beendete man das Jahr 2005 noch mit einem Überschuss von 11,3 Mrd. US$, so stand 2006 ein Defizit von 7,3 Mrd. US$ zu Buche.
Das Leistungsbilanzdefizit steigt seit 1970 an, aber das Wachstum hat sich unter der Regierung Bush enorm beschleunigt. Und da die Regierung ihren Einsatz in dem nicht zu gewinnenden Irakkrieg weiter ausweiten will (welcher jeden US-Bürger im Jahr 2007 unglaubliche 1000 US$ kosten wird) und sie weiterhin dem Iran droht, sollte man davon ausgehen, dass dieser Trend beibehalten wird. Der Vizepräsident Dick Cheney hat bereits verkündet, dass das Budgetdefizit „keine Rolle“ spiele.
Bisher hat er Recht gehabt, aber ab einem gewissen Punkt wird es die ausländischen Investoren stören. Die Verschuldung wird so groß werden, dass die Gläubiger daran zweifeln werden, dass sie ihr Geld zurückerhalten. Oder sie bekommen Angst, dass die USA ihre Währung abwerten lässt und eine Inflation herbeiführt, anstatt ihre Schulden zu bezahlen. Es hat in den USA sogar schon Überlegungen gegeben, den Dollar wegen der hohen Zinszahlungen kontrolliert abwerten zu lassen, um so das Leistungsbilanzdefizit auszubessern.
Das Leistungsbilanzdefizit und die potentielle Flucht der ausländischen Investoren aus dem Dollar ist eine Gefahr, die immer im Hintergrund lauert. Jeder weiß, dass sich der US-Immobilienmarkt abschwächt. Das wird eventuell den privaten Konsum und das US-Wirtschaftswachstum dämpfen. Die einst stark überhitzten US-Immobilienmärkte haben nirgendwo mehr die Qualität, die sie noch vor einem Jahr hatten.
Die Finanzmärkte erwarten nun, dass die Federal Reserve in diesem Jahr noch die Zinsen senkt. Die Geldmarktfutures rechnet zu 90% mit einer ersten Zinssenkung im August und einer weiteren im November. Da sich bei den Bonds momentan eine leicht inverse Zinskurve abzeichnet, ist dieses Szenario sehr wahrscheinlich.
Letztendlich werden ein hoher Goldpreis und ein fallender Dollar durch sinkende Zinsen in ihrem Trend noch verstärkt. Es war die letzte Zinssteigerungsphase, welche den Dollar-Index in den letzten Jahren oberhalb des 80 Dollar Unterstützungslevels und den Goldpreis unterhalb von 700 US$ pro Unze gehalten hat. Niedrigere Zinsen bedeuten, dass der Dollar in einen Bärenmarkt übergeht, das Gold hingegen einen Bullenmarkt starten kann. Das ist unserer Meinung nach auch der wichtigste fundamentale Faktor, warum wir glauben, dass der Goldpreis steigen wird.
Im Moment sind zwei Dinge für Gold und Goldaktien besonders wichtig. Erstens befinden sie sich schon seit über einem Jahr in einer Konsolidierungsphase und ein neuer, sehr starker Zwischentrend zeichnet sich immer mehr ab. Zweitens wird die Federal Reserve binnen der nächsten sechs Monate mit dem Senken der Zinssätze beginnen, wodurch der Dollar unter Druck geraten wird, was den Goldpreis wei ... (bricht da ab) - auch so lange genug...
;-))