www.markt-daten.de/Kalender/Indikatoren/inventories.htm
Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Initial Jobless Claims) für die Vorwoche
aktuell:
Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 304.000 zurückgegangen. Erwartet wurden 320.000 neue Anträge nach zuvor 324.000.
Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Einfuhrpreisen (Import Prices) für November 2006
aktuell:
Die US-amerikanischen Importpreise sind im November um 0,2 % gestiegen nach zuletzt -2,3 % (revidiert von -2,0 %).
Ohne Öl sind die Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten um 0,7 % geklettert/b> nach zuvor -0,5 % (revidiert von -0,6 %).
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist saisonbereinigt um 20.000 auf 304.000 gefallen und erreichten damit den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang von 4.000 gerechnet. Ich habe neu den Vierwochenmittelwert eingefügt (ockerfarbene Linie),dieser betrug 327.250.

Der US-Arbeitsmarkt weist mit diesem niedrigen Wert weiterhin auf eine starke US-Wirtschaft hin, wie gesagt, dieser reagiert aber auch zeitverzögert auf eine konjunkturelle Abkühlung. Noch ist zudem der Dienstleistungssektor expansiv. Es wird sich erst mit den nächsten Daten zeigen, wie sich das Ganze weiter entwickelt. Insgesamt geht der 4-Wochenschnitt seit Mitte Oktober aufwärts, das darf man nicht vergessen.
Für die Anleger, die auf eine Zinssenkung hoffen, war dieser Wert aber ein "eher" schlechtes Zeichen.
Die US-Importpreise sind im November unerwartet gestiegen, wobei die vorherigen Werte zum Teil deutlich revidiert wurden. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sie sich um 0,2%. Analysten hatten mit einem Rückgang von 0,2% gerechnet. Die Einfuhrpreise ohne Energie erhöhten sich um 0,7%. Die Erdölpreise sanken um 1,6%.
Steigende Importpreise könnten natürlich wieder Inflationsängste schüren.
Aber auch die Exportpreise erhöhten sich und zwar direkt um 0,4 %:

Das wirklich interessante an den Daten sind jedoch die Werte für die Agrar-Exporte, diese konnten um 4,4 % zulegen und sind ein Zeichen dafür, dass Soft-Commodities langfristig sehr interessant werden könnten:

Dieser Faktor führt übrigens natürlich auch dazu, dass die Exportpreise so deutlich angestiegen sind. Eine interessante Entwicklung. Findet hier die nächste große Rally statt?
Gruß Moya 
Veröffentlichung der Zahlen zur US-amerikanischen Industrieproduktion (Industrial Production) für November 2006
aktuell:
Die US-amerikanische Industrieproduktion ist im November um 0,2 % gestiegen. Erwartet wurde ein leichter Anstieg im Bereich 0,0 bis 0,1 %. Im Vormonat war die Industrieproduktion in den Vereinigten Staaten unverändert geblieben. Damit wurde der im letzten Monat veröffentlichte Wert von 0,2 % nach unten revidiert.
Veröffentlichung der Leistungsbilanz (Current Account) für das dritte Quartal 2006
aktuell:
Die US-amerikanische Handelsbilanz weist im dritten Quartal ein Defizit in Höhe von 225,6 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus von 225 Mrd. US-Dollar nach zuvor -217,1 Mrd. US-Dollar (revidiert von -218,4 Mrd.).
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