Und wiedermal kann man Managementfehler für die fallenden Kundenzahlen verantwortlich machen.
Selbstverständlich war klar, dass die Telekom keine 90% Marktanteil wird auf Dauer halten können.
Selbstverständlich leidet die Telekom teils bis Heute unter einer hohen Belegschaft, welche in früheren Jahren wegen dem umfassenden Aufbau der Telekomnetze benötigt wurde, nun aber eben der Wettbewerbsdruck ein Halten der Mitarbeiter unmöglich machte.
Aber...
Und an dieser Stelle kann man der Telekom große Managementfehler unterstellen, nämlich im Umgang mit Kunden und Kundenzufriedenheit, sowie im Umgang mit den eigenen Servicemitarbeitern.
So ist es doch verständlich, dass die Servicemitarbeiter teils demotiviert zu Werke gehen, wenn man sie aus dem Konzern in billige Tocherunternehmen oder Fremdfirmen ausgliedert.
Die Personalkosten die man sich durch solche Aktionen erspart hat, zahlt man letztendlich doppelt oben drauf, denn ein demotivierter Mitarbeiter "vergrault" Kunden und beteiligt sich nicht an Optimierungs- und Entwicklungsprozessen im Unternehmen.
Dadurch erfährt das Unternehmen eine Stagnation an Innovation und die Konkurrenz nutzte dies in den letzten Jahren sehr gut aus. U.a. hat Vodafone die Telekom im Mobilfunkbereich als Leader abgelöst und dies nicht nur wegen der vielleicht höheren Kundenorientierung, sondern u.a. auch wegen der besseren Qualität der Netze.
Die Telekom ist und bleibt das alte starre sture Unternehmen von vor 10 Jahren, welches sich hinter dem Trend hinterher entwickelt.
Und eine Verbesserung sehe ich seither nicht, sondern erfahre ich regelmäßig Stories, die mir kein anderes Bild zeigen.
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