UBS Warburg feuert 240 Londoner Investmentbanker


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UBS Warburg feuert 240 Londoner Investmentbanker

 
28.05.01 07:48
UBS Warburg feuert 240 Londoner Investmentbanker

London, 24. Mai (Bloomberg) - Der Finanzdienstleistungssektor setzt den Rotstift an und zahlreiche Mitarbeiter auf die Straße. Jetzt will UBS Warburg, die Investmentbank der Schweizer UBS AG, bis zu 240 Londoner Bankern, Brokern und Analysten den Laufpass geben. Zuvor hatten Morgan Stanley Dean Witter & Co., Merrill Lynch & Co. und Goldman Sachs Group Inc. ähnliche Pläne veröffentlicht. Sie ziehen die Konsequenzen aus den Gewinneinbußen der letzten Monate.

UBS beschäftigt rund 6.000 Mitarbeiter in der britischen Metropole. Davon sollen vier Prozent entlassen werden, was sämtliche Bereiche der Bank betrifft. "Bei den schlechten Zahlen reicht es nicht aus, nur vier Prozent zu entlassen", gab Ayo Salami, Analyst bei Nomura International Plc in London, zu bedenken. "Auf den Gewinn hat das nur minimale Auswirkungen."

Im ersten Quartal 2001 verzeichneten Aktienhandel und Emissionsgeschäft Umsatzeinbußen von 20 Prozent, berichtete die Investmentbank aus Zürich. Hingegen kletterten die Personalkosten um 31 Prozent auf 3,72 Mrd. Franken, was vor allem auf die Übernahme von Paine Webber Group Inc. zurückzuführen ist. "Wenn der Umsatz nicht spürbar anzieht, stehen Entlassungen im größeren Umfang bevor", warnte Salami.

Der mit Firmenkunden und institutionellen Investoren erzielte Vorsteuergewinn fiel in den ersten drei Monaten des Jahres um acht Prozent auf 1,36 Mrd. Franken. Davon ausgenommen sind Verluste durch Beteiligungen in Höhe von 282 Mio. Franken sowie Sonderposten für die Abschreibung der Übernahme von Paine Webber in Höhe von 398 Mio. Franken.

Der geplante Stellenabbau "ist Teil unserer jährlichen Kosten- und Performance-Überprüfung", erklärte Sarah Small, Sprecherin von UBS Warburg. Vergangene Woche trennte sich die Bank von 35 Analysten aus dem Bereich Unternehmensfinanzierung. Ihre Arbeitsleistung sei enttäuschend gewesen, hieß es. 1999 waren 143 Hochschulabsolventen für das Research eingestellt worden. Sie hatten zwei Jahre Zeit, sich zu bewähren. Bei einem Viertel von ihnen - 20 Analysten aus Europa, 12 aus den USA und 3 aus Asien - wurden die Arbeitsverträge nicht verlängert.

Im Vergleich zu Morgan Stanley, wo im letzten Monat etwa 1.500 Jobs dem Rotstift zum Opfer fielen, erscheinen die Entlassungspläne von UBS Warburg bescheiden. Goldman Sachs reduziert seine Mitarbeiterzahl weltweit um fünf Prozent. Bei Merrill Lynch fiel der Personalbestand im ersten Quartal um 1.700 Mitarbeiter.

Seit Jahresanfang wird die Wall Street von einer wahren Entlassungswelle erfasst. Die großen Wertpapierhäuser, darunter Credit Suisse First Boston, Bear Stearns Cos., Lazard LLC und Charles Schwab Corp., wollen über 10.000 Stellen streichen
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cap blaubär:

leider triffts nur sicher die Falschen o.T.

 
28.05.01 07:53
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