Mein Neid liegt neben dir!! Heut' ist ein Wetter zum Halbgötterzeugen... Wo sind die Erdenfrauen?! *ggg*
Und wenn du noch n büschn was lesen möchtest oder wenn die anderen was lesen möchten:
Dax 30 - KW 37/38
09:59 11.09.06
Zum Zeitpunkt der Analyse vom 4. September testete der Dax innerhalb eines intakten Aufwärtstrends den Widerstand bei 5.871 Punkten. In der Folge schien zunächst der Ausbruch über diese Marke zu gelingen. Dann jedoch nahm der Index eine Abwärtsbewegung auf, die ihn an die untere Begrenzungslinie des Aufwärtstrends im Tageschart führte, die bei aktuell 5.782 Punkten (täglich steigend) verläuft. An den letzten beiden Handelstagen vergangener Woche konnte das Aufwärtstrend-Szenario verteidigt werden, ohne dass sich der Dax nach oben absetzen konnte. Das technische Umfeld schwächt sich ab. Aus mittelfristiger Sicht liegen zwar noch positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigen jedoch den Abbau des Überhangs an Aufwärtspotenzial und dynamik, wobei insbesondere der MACD abwärts tendiert. Bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold Indikatoren überwiegen die negativen Impulse. RSI und Stochastiks sind abwärts gerichtet und signalisieren eine intakte Abwärts-Bewegungsdynamik, welche im neutralen Bereich noch Luft hat. Die Volatilität liegt bei 71,24 (76,00) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 1,23 (1,29) Prozent entspricht.
Aufwärtstrend-Szenario im Tageschart vor der Auflösung? Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen wir auf Grund des sich abschwächenden mittelfristigen Trendumfelds sowie der intakten Abwärts-Bewegungsdynamik von Seiten der kurzfristigen Overbought/Oversold Indikatoren mit einer leichteren Tendenz beim Dax. Es besteht zwar noch die Chance auf eine Verteidigung des Aufwärtstrends im Tageschart, dessen untere Begrenzungslinie bei aktuell 5.782 Punkten (täglich steigend) verläuft, aber eine Auflösung ist wahrscheinlicher geworden. Die nächste Unterstützung verläuft bei 5.694 Punkten, die in diesem Falle angelaufen werden dürfte. Solange das Trendumfeld nicht negativ wird, sollte zumindest diese Unterstützung verteidigt werden können, zumal sich dann auch in Folge eines zunehmenden Überverkauft-Szenarios die Abwärts-Bewegungsdynamik abschwächen dürfte. Einen Test der nachgeschalteten starken Unterstützung bei 5.554 Punkten sollte es also nicht geben. Wenn der Aufwärtstrend des Tagescharts verteidigt werden kann und dies ist das Szenario mit der geringeren Wahrscheinlichkeit ist der Dax dennoch wohl erst einmal durch den Widerstand bei 5.871 Punkten limitiert. Eine schnelle Tendenz in Richtung des Widerstands bei 6.109 Punkten wird es also erst einmal nicht geben, so dass neue Jahreshochs auf sich warten lassen werden. Als dramatisch ist die aktuelle Situation des Index zwar nicht einzuschätzen. Die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Erholung mit deutlich steigenden Kursen ist allerdings zunächst einmal sehr viel geringer geworden.
Wieder ein positiver Tag für den Euro
11:45 11.09.06
Wieder ein positiver Tag für den Euro
Die Wirtschaftsdaten der Eurozone verbessern sich weiterhin, und dies gilt insbesondere für Deutschland, wo in den letzten Monaten laufend ermutigende Daten veröffentlicht wurden. Dieses Mal war es der Handelsbilanzüberschuß und ein stabiler Frühindikator. Im Juli hat sich der Handelsbilanzüberschuss etwas verringert und wurde mit 13,1 Milliarden Euro angegeben. Dieses Ergebnis war besser als erwartet worden war, denn die Prognosen gingen teilweise sogar von einem Rückgang auf 12,7 Milliarden Euro aus. Die Exporte erreichten im Juni eine Steigerung von 2,3% und haben damit wesentlich mehr zugenommen als erwartet wurde. Aber auch die Importe haben sich erhöht und zwar um 2,8%. Diese Zahlen deuten darauf hin, daß sich die erhöhte Inlandsnachfrage anscheinend auch dahingehend auszuwirken scheint, daß sehr viele ausländische Produkte gekauft wurden, aber sie weisen auch darauf hin, daß der Exportsektor weiterhin expandiert, was wesentlich zum derzeitigen Aufschwung in der Eurozone beiträgt. Auch der Frühindikator-Index unterstützt den gegenwärtigen Optimismus. Diese positiven Berichte dürften die Europäische Zentralbank davon überzeugen, daß sie die straffe Währungspolitik fortsetzen sollte, falls die Verbraucherpreise, die in dieser Woche veröffentlicht werden, ebenfalls steigen. Wachstum einerseits und inflationärer Druck andererseits gibt den Inflationsfalken Recht. Jedenfalls dürfte es keine Frage mehr sein, ob in diesem Jahr noch Zinserhöhungen stattfinden werden, sondern die Frage ist vielmehr, wie viele Zinserhöhungen die Europäische Zentralbank noch im laufenden Jahr durchführen wird.
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VIVA ARIVA!