Börsentag auf einen Blick:
DAX knapp behauptet erwartet
AKTIEN
DEUTSCHLAND: - KNAPP BEHAUPTET -
Leicht abbröckelnde Kurse im späten US-Handel werden die meisten deutschen Aktien am Freitag laut Händlern leicht belasten. Die Kursgewinne in Tokio dürften die Kursverluste jedoch begrenzen, hieß es am Markt. IG Index sah den DAX DAX.ETR am Morgen bei 5.890 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex 0,01 Prozent auf 5.897,79 Zähler verloren. Der US-Leitindex Dow Jones INDU.IND hatte nach Xetra-Schluss um rund neun Punkte nachgegeben, der DAX-Future fiel im späten Handel um vier Zähler. Am heutigen großen Verfallstag, dem so genannten "Hexensabbat", laufen Futures und Optionen auf Aktien und Aktienindizes aus.
USA: - UNEINHEITLICH -
Die US-Börsen haben sich am Donnerstag zum Handelsende uneinheitlich präsentiert. Während die Standardwerte ihre Gewinne nach positiv aufgenommenen Inflationsdaten verteidigten und den fünften Tag in Folge zulegten, verzeichneten Technologiewerte Kursverluste.
JAPAN: - FEST -
Die Börse in Tokio hat am Morgen zugelegt. Der Nikkei-225-Index N225.FX1 gewann bis Handelsende 1,51 Prozent auf 16.339,73 Punkte. Händler berichteten von Käufen durch Schnäppchenjäger.
DAX 5.897,79 -0,01%
Stoxx50 3.533,17 -0,09%
EuroSTOXX 50 3.839,71 -0,06%
DJIA 11.253,24 +0,39%
S&P 500 1.305,33 +0,18%
NASDAQ 100 1.679,05 -0,91%
Nikkei 225 16.339,73 +1,51% (7:15 Uhr)
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL RENTEN: - FEST - Angetrieben von positiv aufgenommenen Inflationsdaten haben die US-Anleihen am Donnerstag deutliche Kursgewinne verzeichnet. Die Renditen brachen nach der Zwischenerholung vom Vortag in allen Laufzeitbereichen erneut ein. Die Investoren hätten sich nach einem moderaten Anstieg der Verbraucherpreise von der Vorstellung verabschiedet, dass weitere Zinserhöhungen unvermeidlich seien, kommentierten Marktteilnehmer. Vielmehr sei jetzt, zusätzlich unterstützt vom Rückgang der Baubeginne, die Hoffnung auf einen rascheren Wechsel in der Zinspolitik wieder gestiegen.
Bund-Future 118,17 +0,29%
T-Note-Future 107,80 +0,55%
T-Bond-Future 111,47 +0,73%
DEVISEN: - FESTER -
Der Euro EURUS.FX1 hat am Donnerstagabend gegenüber dem US-Dollar weiter zulegen können. Der Dollar sei weiter unter Druck geraten, weil der moderate Anstieg der Verbraucherpreise auf ein rascheres Ende der Zinserhöhungen hindeute, kommentierten Marktteilnehmer. In der Folge stieg die europäische Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit Ende Januar.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2166 -0,04%
USD/Yen 116,69 -0,19%
Euro/Yen 141,94 -0,25%
ROHÖL - KNAPP BEHAUPTET -
Gewinnmitnahmen haben den Ölpreis am Freitag gedrückt.
WTI (NYMEX) 63,42 -0,16 USD (7:15 Uhr)
Gruß Moya 