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Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Knapp behauptet - Investoren bleiben nervös
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach freundlichem Start sind die US-Aktienindizes am Dienstag auf uneinheitliches Terrain zurück gerutscht. Die Anschlusskäufe hätten genauso gefehlt wie die entscheidend neuen Impulse, erklärten Händler. Die Anleger blieben nervös und suchten nach Klarheit, ob die jüngste Marktschwäche nur eine Korrektur oder eine Trendwende sei, sagte Michael Metz, von Oppenheimer & Co. Die Rede von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke hatte keine neuen Aussagen zur Leitzinspolitik enthalten und keine Impulse gebracht.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA)
verlor 0,24 Prozent auf 11.098,35 Punkte. Der US-Leitindex schloss damit auf Tagestief, das Hoch hatte bei 11.203 Zählern gelegen. Der marktbreite S&P-500-Index
gab 0,43 Prozent auf 1.256,58 Punkte ab. Der NASDAQ-Composite-Index
endete mit minus 0,65 Prozent bei 2.158,76 Zählern. Damit schloss der alle NASDAQ-Werte umfassende Index auf dem tiefsten Stand seit Anfang November 2005. Der Auswahlindex NASDAQ 100
fiel um 0,98 Prozent auf 1.569,01 Punkte.
Die zuvor gedrückten Rohstoff- und Technologiewerten, die zunächst den Indizes ins Plus verholfen hatten, verdeutlichen die Berg- und Talfahrt an der Wall Street. Alcoa-Aktien
, die im frühen Verlauf an der Dow-Spitze standen, schlossen mit minus 1,00 Prozent auf 30,84 US-Dollar. Auch die dank höherer Ölpreise zunächst gefragten Energiewerte rutschten ab: Exxon Mobil
fielen um 0,64 Prozent auf 60,39 Dollar. Microsoft-Aktien
sackten im Techsektor um 0,39 Prozent auf 22,77 Dollar ab.
Toll Brothers
blieben gegen den Trend mit 1,67 Prozent im Plus bei 27,35 Dollar. Der Anbieter von Luxusimmobilien meldete 1,06 Dollar Gewinn je Aktie und schlug damit die Markterwartungen von 1,03 Dollar. Der Gewinnausblick für das laufende Jahr sei allerdings wegen höherer Material- und Arbeitskosten sowie Abschreibungen gesenkt worden.
Aktien der NYSE Group
sackten um 4,46 Prozent auf 60,05 Dollar ab und endeten damit auf einem neuen Tief. Händler verwiesen auf den schwelenden Übernahmekampf um die Euronext
in Europa. Der Kampf um die von Paris aus geführte Euronext ist noch keineswegs endgültig entschieden – auch wenn sich das Management der Euronext zuvor eindeutig für eine Fusion mit der New York Stock Exchange statt mit der Deutschen Börse ausgesprochen hatte. Bei der Abstimmung auf der Euronext-Hauptversammlung in Amsterdam votierte eine Mehrheit von rund 60 Prozent gegen eine derzeitige Festlegung auf ein Angebot. So sind jetzt weitere Verhandlungen aller Beteiligten möglich.
Einzelwerte wurden zudem von Analystenstimmen bewegt: Die zuletzt stark gedrückten Aktien von Goodyear Tire & Rubber
sprangen um 3,15 Prozent auf 13,11 Dollar nach oben, nachdem die Deutsche Bank die Titel des Reifenherstellers von 'Sell' auf 'Hold' hochgestuft hatte. Juniper Networks
verloren dagegen nach einer Kurszielsenkung der Bank of America nach starken Kursschwankungen 2,97 Prozent auf 15,03 Dollar./fat/sk
Quelle: dpa-AFX
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