Der deutsche Leitindex wird am Dienstag zur Eröffnung gut behauptet erwartet. IG Index sah den DAX DAX.ETR am Morgen bei 5.918 Punkten. Die mit Spannung erwarteten Zahlen des US-Softwareherstellers Oracle ORCL.NAS ORC.FSE hätten die Prognosen am Markt insgesamt leicht übertroffen, sagten Händler. In der Nachbörse sei es allerdings zu Verlusten bei Oracle gekommen, nachdem Details der Bilanz nicht überzeugt hätten. Die Rede des US-Notenbankchefs habe indes keine Neuigkeiten geliefert. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex um 0,35 Prozent auf 5.902,79 Zähler zugelegt. Der US-Leitindex Dow Jones INDU.IND hatte sich nach Xetra-Schluss kaum verändert, der DAX-Future legte 7,50 Punkte zu.
Die US-Börsen INDU.IND hatten am Montag uneinheitlich geschlossen. Während der Dow Jones in einem zaghaften Handel vor einer Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke kaum verändert aus dem Handel ging, verzeichneten die Technologiewerte zumeist leichte Kursgewinne. Investoren erhofften sich von der nach Börsenschluss erwarteten Rede des Fed-Chefs Signale zur künftigen Zinspolitik der USA.
Die Aktienbörse in Tokio beibt am Dienstag wegen eines Feiertages geschlossen.
DAX 5.902,79 +0,35%
Stoxx50 3.526,31 +0,05%
EuroSTOXX 50 3.842,03 +0,25%
DJIA 11.274,53 -0,05%
S&P 500 1.305,08 -0,17%
NASDAQ 100 1.688,98 +0,20%
Nikkei 225 Börse geschlossen
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
RENTEN: - MEIST GEWINNE - US-Anleihen haben am Montag zumeist leichte Kursgewinne verzeichnet. Abgesehen von zweijährigen Anleihen stiegen die Kurse der festverzinslichen Papiere aller Laufzeiten.
Bund-Future 118,05 +0,20%
T-Note-Future 107,72 -0,07%
T-Bond-Future 111,37 +0,20%
DEVISEN: - VERLUSTE - Der Euro EURUS.FX1 hat am Montagabend gegenüber dem US-Dollar weiter eingebüßt. Der Dollar erhole sich in Erwartung der Rede des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke von den kräftigen Verlusten der Vorwoche, hieß es von Marktteilnehmern. Der Einfluss des Dollars werde sich weiter durchsetzen, sofern der Fed-Chef sich gemäß der Erwartung äußere, dass die Notwendigkeit eines weiteren Zinsschrittes im Mai zurückgehe.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2127 -0,28%
USD/Yen 116,61 +0,19%
Euro/Yen 141,41 -0,10%
ROHÖL - SCHWÄCHER -
Der Ölpreis hat sich am Dienstag nach dem Kursrutsch am Vorabend bei der Marke von 60 US-Dollar eingependelt. Ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im frühen asiatischen Handel am Morgen 60,40 Dollar und damit zwei Cent weniger als zum Handelsschluss am Montag. Die hohen Rohöllagerbestände in den USA sowie die niedrige Nachfrage habe den Ölpreis am Montagabend deutlich unter Druck gesetzt, sagten Händler.
TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN *JP MORGAN SENKT AIR FRANCE AUF UNDERWEIGHT (NEUTRAL)
*MERRILL LYNCH SENKT AVIVA VON 'BUY' AUF 'NEUTRAL'
*MERRILL LYNCH HEBT ALLIANZ AUF BUY (NEUTRAL)
PRESSESCHAU
- DaimlerChrysler zieht Angebot zu Smart-Verkauf zurück, HB, S. 1/11
- Kreditboom heizt Konjunktur an - Darlehenssumme wächst in Deutschland erstmals wieder schneller als in der Euro-Zone, HB, S. 1
- Kartellamt ermittelt gegen Babcock Borsig und Alstom wegen Verdachts illegaler Preisabsprachen, HB, S. 11
- RAG stößt bei Degussa-Übernahme auf Widerstand - Anfechtungsklagen könnten Integration verzögern, HB, S. 12
- Celanese muss mehr bezahlen
- Zwangsabfindung von Aktionären wird wegen wachsendem Aktienkurs teurer, HB, S. 17
- Finanzinvestoren üben Selbstkritik - CVC-Partner fordert mehr Transparenz, HB, S. 23
- Europa droht Engpass bei Gas
- Internationale Energiebehörde warnt vor Lieferschwierigkeiten des russischen Versorgers Gasprom, FTD, S. 1
- Rainer Schmitz verlässt WestLB-Vorstand, FTD, S. 2
- Microsoft geht mit Interpol verschärft gegen Web-Betrüger vor, FTD, S. 3
- Bahn könnte mit Reederei Scandlines eine halbe Milliarde Euro erlösen, FTD, S. 6
- GM plant Kompaktwagen in China mit deutscher Technik, FTD, S. 8
- Corus in Fusionsgesprächen mit russischem Stahlkocher Evraz, FT, S. 1
- Tesco spricht mit Barthi über Joint Venture, FT, S. 15
Gruß Moya 