Tournigan Gold Corp.: Neuste Bohrergebnisse bestätigen das Potenzial des Curraghinalt Projekts
11:20 20.10.04
Tournigan Gold Corp.: Neuste Bohrergebnisse bestätigen das Potenzial des
Curraghinalt Projekts
Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele Iren nach Nordamerika aus und
suchten dort ihr Glück auf den Goldfeldern am Klondike in Kanadas Norden.
Heute überqueren die Goldsucher den Atlantik in Richtung Osten, um auf der
Grünen Insel nach dem begehrten Edelmetall zu suchen.
Eine ruhige Ecke im ländlichen Nordirland könnte nach der Entdeckung einer
für europäische Verhältnisse großen Goldlagerstätte bald zum Zentrum des
irischen Goldbergbaus werden.
Die Curraghinalt Mine im Sperrin Gebirge in der Nähe von Gortin, Tyrone
County, könnte ein geläufiger Begriff für die größte jemals auf den
Britischen Inseln gefundene Goldlagerstätte werden.
„Dies ist ein absolut enormer Fund. Bis heute gab es keine Lagerstätte von
solcher Größe. Sie ist riesig nach britischen Maßstäben," sagte Gordon
Riddler von der Mineral Industry Research Organisation.
An diesem Fund ist das kanadische Explorationsunternehmen, Tournigan Gold
Corp. (TSX Venture: TVC, Frankfurt: WKN 898464) aus Vancouver, beteiligt,
das auf seinem Curraghinalt Projekt in den vergangenen zwölf Monaten 23
Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 3.000m niedergebracht hat. Während in
den vergangenen Jahrhunderten immer wieder über den Mineralreichtum Irlands
spekuliert wurde, so deuten die Explorationsergebnisse in den von Tournigan
veröffentlichten Presseberichten auf eine Goldvererzung, die zu einem
„irischen Klondike" werden könnte.
Die ersten Hinweise in der Neuzeit auf Gold in den Bergen Irlands gab es
1795, als das gelbe Metall im Avoca River in Wicklow County gefunden wurde.
Tausende von Goldsucher strömten in diese Gegend und wuschen in den Flüssen
und Bächen nach Gold.
In Curraghinalt konnte die moderne geologische Exploration jetzt ein mit
Gold vererztes Gangsystem nachweisen, das sich bis in eine Tiefe von
mindestens 500m erstreckt.
Die Curraghinalt Goldlagerstätte setzt sich aus einer Serie von
subparallelen, mesothermalen goldführenden Quarzgängen zusammen, die
zwischen mehreren von Ost nach West streichenden Scherzonen liegen. Der
mesothermale Ursprung der Gänge läßt darauf schließen, dass sich die
Goldvererzung mit aller Wahrscheinlichkeit bis in größere Tiefen fortsetzt.
Eine durch das Geo-Consulting Unternehmen, CSA Group, angefertigte
Vorratsberechnung der Curraghinalt Lagerstätte gibt, basierend auf 150
Kernbohrungen von insgesamt 14.000m Länge einen Erzvorrat von 468.097 Tonnen
mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 16,96 Gramm pro Tonne an. Dies
entspricht einem Goldvorrat von ungefähr 255.000 Unzen. Da diese
Vorratsberechnung aber nicht den kanadischen Standards des National
Instrument 43-101 entspricht, bilden jetzt die in den letzten 12 Monaten von
Tournigan niedergebrachten 23 Bohrungen zusammen mit den 150 früheren
Bohrungen die Basis einer ersten Durchführbarkeitsstudie (Pre-Feasibility
Study) auf dem Curraghinalt Projekt, die von AMEC Americas Ltd angefertigt
wird. Die Ergebnisse werden noch im Oktober erwartet. Als Teil dieser Studie
wird eine verbesserte Lagerstättenberechnung nach den kanadischen Standards
des National Instrument 43-101 ausgearbeitet werden.
Tournigan berichtete in den vergangenen Monaten einschließlich der
Pressemeldung vom 13. Oktober 2004 zum Teil erstaunliche Goldgehalte von bis
zu 68,07 Gramm Gold pro Tonne über eine Länge von 4,43m. Mit diesen
Ergebnissen hat das Unternehmen ein Potenzial für eine um ein vielfaches
größere Lagerstätte aufgezeigt, als bisher angenommen wurde. Die frühere
Vorratsschätzung wurde bis auf eine maximale Tiefe von 150m unter der
Oberfläche berechnet. Die Ergebnisse der neusten Bohrungen zeigen jetzt
Goldgehalte von bis zu 66,95 g/t über eine Mächtigkeit von 1,32m bis in eine
Tiefe von 390m unter der Oberfläche. Diese neusten Ergebnisse, das
nachgewiesene Gangsystem, das sich von dem früher berechneten Vorrat noch
über eine Entfernung von mindestens 800m nach Osten erstreckt und die
Entdeckung neuer Gänge im Norden der Lagerstätte deuten darauf hin, dass die
Curraghinalt Lagerstätte in Fall- sowie Streichrichtung offen ist.
„Im Augenblick sieht es aus, dass wir einige recht aufregende Ergebnisse
haben. Wir sehen genug Gold, um Irland zu einem Goldproduzenten zu machen,"
sagte Garry Stock, Tournigans Vizepräsident.
Es ist jetzt das Hauptziel des Unternehmens, das Curraghinalt Projekt zur
Förderung zu bringen. Laut Tournigan werden bei der Planung des
Abbaubetriebs und im Genehmigungsprozess für die Bergwerksanlagen
Fortschritte erzielt.
Umweltfragen besitzen jetzt oberste Priorität und das Unternehmen
verspricht, dass die Goldextraktion aus dem aufbereiteten Gestein ohne
Zyanidlaugung erfolgen wird. „Eine Zyanidlaugung wird nicht benötigt, da wir
das Gestein zermahlen und das Gold durch diesen Prozess freigesetzt wird.
Das Konzentrat wird dann zur Verhüttung ins Ausland geschickt und das Gold
anschließend an uns zurückgesandt," erklärte der Projektmanager, Vaughn
Williams, im Daily Telegraph.
Ein weiteres Explorationsprojekt des Unternehmens ist das Kremnitz
Goldprojekt in der Slovakei. Laut der Pressemeldung vom 13. Oktober 2004
begann das Unternehmen mit den Explorationbohrungen der Phase 1, einem
Kernbohrprogramm von insgesamt 5.000m Länge. Das Unternehmen besitzt
ebenfalls Explorationsflächen in El Salvador und British Columbia, Kanada.
Redaktion GOLDINVEST.de daily
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