... kommt Björn und stapelt Erz ... schönes WE ... hagi ...
Kupferproduzent Tiger Resources zieht Expansionsarbeiten auf der Kipoi-Mine vor
11:35 13.06.14
Neue Finanzierungsrunde
Die australische Tiger Resources Limited (WKN
A0CAJF / ASX TGS) hat
beschlossen, Teile der Expansion ihrer Kupferkathodenproduktion auf
ihrer Kipoi-Mine in der Demokratischen Republik Kongo zu vorzuziehen.
Der Ausstoß der Mine soll sich nach 25.000 Tonnen Kupfer in den ersten
12 Monaten der Vollproduktion auf dann 50.000 Tonnen Kupfer pro Jahr
verdoppeln.
Zu diesem Zweck hat sich Tiger entschlossen, eine Reihe von
Baumaßnahmen, die ursprünglich für Phase II und III der Expansion
vorgesehen waren, vorzuziehen. Dazu gehört eine Erweiterung des
Stromnetzes und Arbeiten am Gelände, um die Installation von
Transformatoren mit einer Kapazität von 30 Megavoltampere vorzubereiten.
Hinzu kommt die vorgezogene Entwicklung der Laugungsflächen 2, 3 und 4
sowie die Installation eines Förder- und Stapelsystems, das den bisher
mit Trucks durchgeführten Transport des Erzes zu den Laugungsflächen
übernehmen soll. Laut Tiger werden damit die operativen Kosten pro
Produktionseinheit in der Phase I erheblich verringert und die Umsetzung
der Phasen II und III erleichtert.
Natürlich kostet das Geld, sodass Tiger eine Platzierung an
professionelle und institutionelle Investoren in Höhe von 20 Mio. AUD
(18,7 Mio. USD) durchführt. Der Ausgabepreis der neuen Aktien liegt
dabei bei 0,34 AUD und damit klar unter dem zuletzt erreichten
Kursniveau. Zusätzlich hat Tiger eine Vorauszahlung auf eine
Abnahmevereinbarung in Höhe von 25 Mio. USD vereinbart. Hierzu hat man
eine unverbindliche Konditionenvereinbarung unterzeichnet, die in den
kommenden Wochen finalisiert werden soll.
Das frische Kapital soll dann zum einen für die bereits erwähnten
Maßnahmen aufgewendet werden (21 Mio. USD) und darüber hinaus ein Kredit
in Höhe von 10 Mio. USD an Tigers 60%ige Tochtergesellschaft Société de
Exploitation de Kipoi (SEK) vergeben werden, mit denen die 5%ige
Beteiligung der Regierung der Demokratischen Republik Kongo gemäß den
Bergbaugesetzen des Landes abgeglichen werden soll.
Der Rest des Geldes soll dann als Reserve für unvorhergesehene
Verzögerungen oder Kostensteigerungen während der Anlaufzeit der neuen
SXEW-Anlage (Solvent Extraction Electro-Winning) zur Verfügung stehen.
Die Pläne des Unternehmens erscheinen uns auf den ersten Blick sinnvoll.
Allerdings geht damit eine weitere, große Verwässerung einher, was auch
den Kurs belastet. Die Tiger-Aktie fiel in Australien um mehr als 12%
auf 0,325 AUD und damit noch unter den Kurs der Finanzierung.
www.wallstreet-online.de/nachricht/...sionsarbeiten-kipoi-mine