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Meldung des Tages: Das Triple-Discovery-Setup, das der Markt noch nicht begriffen hat!!
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Thyssen, gute Chancen, einige Risiken.


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thyssenkrupp AG kein aktueller Kurs verfügbar
 
BÜRSCHEN:

Puh jetzt wirds eng !

 
26.11.19 10:32
Da sehen schon wieder die Tagträumer 12 bis 12.30 die Woche ich lach mich schepp !
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Dat wedig nich:

Wo wird's Eng? In der Hose?

 
26.11.19 10:42
;-D  ;-D
Antworten
Salzsee:

..

 
26.11.19 10:42
Nichts ist unmöglich!
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Ausnahmefehl.:

wenn das der Grund

 
26.11.19 11:04
ist, wäre es denn endlich mal wirklich ein Zeichen das etwas sinnvolles passiert.

Jede dritte Stelle langt erstmal. Anders kriegt die Gewerkschaft Pressatmung. Im März dann die Nachricht das die restlichen Stellen gestrichen werden müssen. So läuft normalerweise die Taktik.

Schaffen Sie es gleich 50 % frei zusetzen , wäre es natürlich noch schöner. Kann ich mir aber nicht vorstellen-
Antworten
nba1232:

Bürschen ist eine Lachnummer

 
26.11.19 11:44
Ich bin hier auch nicht mehr so positiv wie ich es schon mal war

hab auch gerade kein Durchblick warum man anstatt -60 oder -90 plötzlich -300 in den Büchern stehen hat

ist es aber so das man für die Aufzugsparte anstatt 15 , 16 MRd bekommt können sie noch 2 jahre mit 300 mio verlust da stehen und es wäre gleich wie wenn man dieses jahr und die kommenden 2 eine schwarze null hätte

nur das man mal sieht was für eine Realation der Elevator Deal hat !  
Antworten
stksat|228737.:

wie gesagt, alle nur Gerüchte..

 
26.11.19 12:08
ich selbst bin jedenfalls bereits raus, da es bessere Investmöglichkeiten gibt als ein Saftladen der 304 Mille Miese inkl. ihrer "Perle" Elevator macht. Man denke wo Thyssen stünde wenn der positive Ergebnisbeitrag ihrer Perle entfällt. Bei der Geschwindigkeit wie sie Geld verbrennen und mit einer sich verlangsamenden Konjunktur sind sie in 10 Jahren pleite.  
Antworten
Salzsee:

...

 
26.11.19 12:37
Je länger man wartet mit der AufzugsSparte desto schneller läuft einem die wertvolle Zeit davon. das wissen auch die potentiellen Investoren.
Und wenn TK noch schlechtere Zahlen liefert wie das letzte Quartal, dann muss man sich wirklich fragen wohin die Reise geht.
Im Endeffekt wird dann die Aufzugsparte billig verramscht werden und man muss froh sein dass man einen zweistelligen Milliardenbetrag erhält.
Im großen und ganzen ist aber TK nur ein Papier für hartgesottene.
Antworten
Ausnahmefehl.:

siehe eingestelltes Interview im Nebenforum

 
26.11.19 12:41
Halver sagt es ja auch ganz deutlich im Interview-

Nix mehr für Anleger , nur noch für Spekulanten. Wenn man den einzigen  vernünftigen Gewinnbringer im Unternehmen verkauft, wie soll es dann weiterlaufen.

Es kann zwar funktionieren, habe ich ja live im eigenen Konzern vor etlichen Jahren erlebt, aber dann müssen die Massnahmen wirklich knallhart durchgezogen werden. Es war damals brutal hat aber funktioniert. Ob Frau Merz der Typ dafür ist und das dann mit einem 12 Monatsauftrag ??

Schauen wir mal
Antworten
nba1232:

ich vertraue drauf

 
26.11.19 12:51
das die möglichkeiten zur Einsparung groß sind
man für Elevators einen vernünftigen Preis bekommt (  überhalb 15 Mrd )
und man noch Partner für die ein oder andere Sparte finden kann.

Aber klar nur für Spekulanten weil das Unternhemen gibt es ja noch nicht so lange und hat noch keine Schwirigen Phasen gemeistert , dann lieber als Anleger in Beyon Meat investieren das hat Hand und Fuss ,, bzw ja nicht ;) ist ja vegan :)  
Antworten
Maydorn:

Thyssen

 
26.11.19 13:18
Meine OS nun dunkelgrün :)
prima....
Antworten
Dat wedig nich:

Nach Entlassungen schreien....

 
26.11.19 13:48
...Ich habe soetwas selber live in einem großen Deutschen Industrieunternehmen (M-Dax) vor ca. 4 Jahren gesehen. Was Passierte: erst kam mal eine Unternehmensberatung zum analysieren der Konzernstrukturen. Die wollten auch die Belegschaft befragen. Außer einer Powerpointfolie für 6 Mio. ist nochts passiert. Da hatte sich schon mal jemand am Elend dumm und dämlich verdient. Die Eigene Belegschaft wurde nicht gefragt (....die, die das Unternehmen kennen). Dann kam es zu verhandlungen mit der IGM über Gehaltsverzicht und abfindungen bei Kündigung. Das konnte schon mal 80K für einen langjährig beschäftigten sein. Doch mindestens 10K. Klar Leihkräfte waren schon weg. Schlimm war der Know how-Verlust und das abwandern der MA an die Konkurenz. Man darf das nicht vergessen bei all den Kündigungsforderungen. Know how der MA ist auch Kapital. Nun, schlussendlich wuren wesentlich weniger MA entlassen als geplant. Der Versuch einen Unternehmensteil zu Verkaufen scheiterte, ebenso wie das Outsourcen von bestimmten Fertigungen in den Osten (Qualitätsprobleme). Der Börse gefiel das natürlich überhaupt nicht. Nun, gut, dass diese Mitarbeiter geblieben sind. Durch deren Wissen und die Sorge um die eigene Existenz und Familie haben diese MA hereingehauen und heute steht dieses Unternehmen super da mit vollen Auftragsbüchern, neuen Fertigungsaufträgen etc.

Also, bei TK ist es absolut vergleichbar und gerade bei TKMS sehe ich absolutes Potenzial in dieser Hinsicht. Die machen das schon, aber.....!! Geduld ist sicher gefragt hier :-)  
Antworten
Ausnahmefehl.:

das war vor den Zeiten als man erstmal 5

 
26.11.19 15:10
Unternehmensberatungen für einige Millionen beauftragt hat um es dann zu zerreden und letztendlich nichts zu machen. Damals gabs noch hemdsärmelige Manager die einfach " etwas " getan haben. Denn dafür werden die bezahlt. Nicht für das Jahre lange zerreden der Probleme und diskutieren mit Gewerkschaften. Das kann man in den guten Zeiten. Das Know how wandert so oder so ab. Unsicherheit macht kein guter Mitarbeiter mit. Der sucht sich vorher einen sicheren Job.
Zum Schluss bleiben immer die Betriebsalkoholiker übrig und die die eh nichts taugen. ich bezweifle das das bei TK anders ist. Du willst mir doch nicht erzählen das in diesem Konzern in " wackelnden " Unternehmensteilen die guten Mitarbeiter abwarten ob Ihnen die Gewerkschaft den " Hintern" rettet. Betriebsräte und Gewerkschaften waren schon immer nur für die Schwachen da und die die nichts taugen. Die guten Mitarbeiter haben noch nie eine Gewerkschaft gebraucht und werden nie eine brauchen.
Antworten
stksat|228737.:

Kurs steigt

 
26.11.19 17:54
langsam dürften die Informationen über die Massenentlassungen im Stahlbereich durchsickern :)  
Antworten
Ausnahmefehl.:

es stand ja auch geschrieben

 
26.11.19 18:41
das der Börsengang bis Ende März ebenfalls fixiert sein soll. Also persönlich wünsche ich mir das die Sparte im Unternehmen bleibt und Stahl und die anderen Verlustbringer eliminiert werden oder vielleicht will ja ein Dummer den Rest Stahlbereich.

Würde mir viel besser gefallen
Antworten
Dat wedig nich:

@Ausnahmefehler...

 
27.11.19 07:41
Damals gabs noch hemdsärmelige Manager? So ein Blödsinn. Es wurden seinerzeit extra Managerpopulisten eingesetzt, die nichts anderes machten der Belegschaft Angst einzujagen. Deren Lebenslauf konnte mann sehr gut googlen. Die zogen wie die Nomaden durch kranke Unternehmen um Angst zu machen. Die Folge war, dass die IGM jede neue Mitglieder bekam und somit kontra gab. Das wäre alles unnötig geweswen. Die verlogenen Nomaden sind weitergezogen mit dicken Abfindungen Nun ja, nach Ihrer Theorie müsste ich dann einer der Verbliebenen Betriebsalkoholiker sein. DANKE AUCH :-). Nein, die Leute blieben tatsächlich bis zum Schluss. Das sehe ich jetzt auch bei den Mitarbeitern die von Senvion hier neu anfangen. Die sind nicht von sich aus gegangen. Vor vier Jahren war alles genauso schlecht wie heute und gute Manager gabs im letzten Jahrhundert. Ich bin sicherlich kein Gewerkschafter. Die damaligen Geschichten haben mich schon nachdenklich gemacht. Zum glück habe ich meine Aktiengeschäfte und bin nicht mehr abhängig von so einem Käse. Ich habe auch Kontakt zu MA der TK. Das sind junge fähige leute die was leisten wollen. Ich gönne es Ihnen und uns.
Antworten
BÜRSCHEN:

Hallo Hallo wo sind die 12 bzw 12.30 Euiro

 
27.11.19 08:14
Ihr armseligen Tagträumer legt euch wieder schlafen !
Antworten
Dat wedig nich:

@ BÜRSCHEN.... ach nee

 
27.11.19 08:30
...jetzt quatscht er uns auch hier noch voll.
Antworten
Maydorn:

Thyssen

 
27.11.19 09:40
Jetzt nochmal eine Portion Long dazu:)
Danke.

Antworten
Ausnahmefehl.:

@Dat wedig nich

 
27.11.19 10:23
zumindest scheinen wir uns einig das wir es mit einem " kranken Unternehmen " zu tun haben. Dies ist ja schon mal eine Basis. Mein Lieblings Beispiel wie eine harte und vernünftige Sanierung funktioniert war 1995. Auch wenn es nicht gefällt wurde es halt in hemdsärmeliger Manager Manier und natürlich nicht in Hemdsärmeln durchgezogen - Richtig ist auch das aus der ausländischen Konzernzentrale 2 knallharte Sanierer zur Unterstützung geschickt wurden. Im Ergebnis hats herausragend funktioniert. Es blieben zwar etliche tausend Stellen auf der Strecke, der Konzern hat sich aber wieder gefunden und anschliesssend wieder etliche tausend neue Stellen geschaffen. Ich kann Betriebsräte und Gewerkschaftler auf den Tod nicht ausstehen. Die meisten Typen in den Betriebsräten sind Abseiler. Die Gewerkschaften mögen für die normalen Lohnklassen ganz nett sein aber wo liegt der Sinn im AT Bereich ? Sicherlich bleiben auch junge und gute Leute in so einer Situation in der Firma und auch der 50-55 j. mit enormen Wissensstand, aber so wie ich es immer und überall kennen gelernt habe, waren die guten sehr schnell weg so bald sich abgezeichnet hat das es mit der Firma massiv bergab geht.TK kränkelt doch schon seit zig Jahren und Probleme wurden nicht angegangen. Es ist doch wirklich nichts neues das Bereiche die schon sehr lange umstrukturiert, geschlossen oder abgegeben gehören , einfach subventioniert wurden. Im Resultat hat man sich dann daran gewöhnt, denn es ging ja immer weiter und hat keinerlei Anstrengungen mehr unternommen ein positives Ergebnis zu erzielen.

Es braucht doch überhaupt keine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse dazu um festzustellen das bei einem Umsatz von 40 Milliarden ein Verlust von 300 Millionen eine absolute Katastrophe sind. Auch die

minimalen Ergebnisse in den Vorjahren sind ein absoluter Witz. Um so einen Konzern auf Vordermann zu bringen bleibt nichts anderes wie mit der Brechstange Personal abzubauen und genau das zu tun was ja auch Frau merz mit wir " hätten" " könnten" und sollten vor formuliert hat. Wenn Sie nun den Konjunktiv weglässt und einfach auch mal tut wird doch alles gut für TK.
Dazu muss sie halt in der nächsten Woche die nötige Härte zeigen und die IGM ein wenig plärren und toben lassen. Aber es müssen halt ein paar tausend Mann weg oder soll TK zu einem Ableger des Sozialamtes werden und eine Finanzierung aus den Sozialpötten kriegen. Ich habe die einzelnen Zahlen nicht mehr so am Schirm. Aber waren es nicht

9 Mrd. Pensionslasten steigend , 7 Mrd. Schulden /im Moment noch 2,3 Mrd. EK ( schrumpfend )

Da kann man ja nur beten das es beim Verkauf der Aufzugssparte zu Einnahmen von 15-17 Mrd. kommt.

Aber mit was will TK dann geld verdienen Stahl war hoch defizitär aus ein paar anderen Ecken hats getröpfelt.

Also für mich gibts nur die Lösung massiver Personalabbau und schnellstmögliche Umstrukturierung und Fokussierung auf ein paar Bereiche die dann auch tatsächlich Geld verdienen und nicht einigen seltsamen verbliebenen einen warmen Unterkunftsplatz mit kommunikativer Vergesellschaftung  zur innerbetrieblichen Firmen- und Familienplanung bieten.
Antworten
Dat wedig nich:

@Ausnahmefehler...

 
27.11.19 10:55
...danke für die gründlichen Ausführungen. Ich denke mal, die Wahrheit liegt sicherlich in der Mitte unserer Betrachtungen. Wie das immer im Leben so ist und sicherlich müssen auch einige alte Zöpfe bei TK abgeschnitten werden. Und klar, ein Unternehmen ist sicherlich nicht die Wohlfahrt. Ich bin gespannt wie sich TKMS in Zukunft entwickeln wird. Ich sehe da einige Chancen, da für Wehrtechnik immer mehr Geld ausgegeben wird. sicherlich muss TKMS an sich sich Arbeiten um Profitabler zu werden.  
Antworten
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#3846

Maydorn:

Thyssen

 
27.11.19 11:24
@Bürschen, was ist denn daran witzig, Gewinne einzufahren,
unten zu kaufen und weit oben zu verkaufen??

Wahnsinn..... diese
Anleger....

Meine Meinung.
Antworten
FD2012:

bis Freitag/Samstag..

 
27.11.19 12:17
.... sollte eine Stellungsnahme zu den Veränderungen im Bereich der Stahlproduktion und des Werkstoffhandels
seitens ThysseenKrupp erfolgen,
.....also vor der für den 03.12.2019 angekündigten Großdemo bei Thyssen Stahl in Duisburg.

Die Zentrale in Essen täte gut daran, die Fakten zu nennen, insbesondere bei Produktionseinschränkungen,
oder gar bei der Aufgabe von Produktionen. Schließlich sollte, was die Personaldecke anbelangt, eine
Stellungnahme zum weiteren Vorgehen erfolgen, also inwieweit Entlassungen und Umsetzungen notwendig sind.


zur abwartenden Haltung der Aktionäre:
--------------------------------------------------
Heute nur geringfügige Kursveränderungen bei der TK-Aktie. Wie erwähnt, könnte der Kurs auf 11,15 Euro
zusteuern, wie in meinem Vorposting beschrieben. Eine klare Tendenz mit fallenden oder gar steigenden
Kursen eröffnet sich m.E. zurzeit noch nicht.

Einsteiger werden Kurse von  10,50 - 10,75 Euro präferieren; allerdings nur eine grobe Schätzung meinerseits.

   
Antworten
animalin:

Mal meinen Senf dazu...

6
27.11.19 13:05
Tach auch!

Gehöre meist eher zur lesenden Fraktion hier. Und es ist Wahnsinn was hier teilweise für ein Blödsinn geschrieben und gefordert wird.

Ja – thyssenkrupp hat seine Probleme und verdient zu wenig Geld. Aber es ist bei weitem nicht so schlecht wie hier dargestellt.

Wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut, haben von den aktiven Einheiten lediglich zwei keinen positiven EBIT-Beitrag geleistet. Industrial Solutions und Components Technology.
Alle anderen haben wenn auch teilweise einen kleinen Beitrag geleistet.
Wer thyssenkrupp verfolgt und auch die Stahlwirtschaft weiß das es im Stahlbereich immer ein schwankendes Geschäft aufgrund der Konjuktur gibt – es gibt immer einige gute bis sehr gute Jahre und danach gibt es wieder einige schlechte Jahre. Das ist genau der Grund warum thyssenkrupp in den letzten Jahren die Geschäfte diversifiziert hat, um genau diese Ergebnis-Schwankungen aufzufangen. Das heißt man kann davon ausgehen das im übernächsten Geschäftsjahr das Stahlgeschäft wieder deutlich anders aussieht.

Dann muss man auch noch schauen woher dieses Minus von 300 Mio tatsächlich kommt. Thyssenkrupp hat klar kommuniziert das ein dreistelliger Millionenbetrag für eine Kartellstrafe im Stahlbereich zurück gestellt wurde. Ein dreistelliger Millionenbetrag für Umstrukturierungsmaßnahmen. Hinzu kommen die Kosten die im letzten Geschäftsjahr für das nicht zustande gekommene Joint Venture und für die nicht realisierte Aufspaltung des Konzerns entstanden sind – sicherlich auch ein dreistelliger Millionenbetrag. Wenn man diese außerordentlichen Kosten abzieht hat man direkt ein leicht positives Ergebnis (wenn auch natürlich viel zu klein für so ein großen Konzern). Natürlich muss thyssenkrupp die Geschäfte und Zahlen derzeit noch schlechter darstellen als sie vielleicht sind um die Umstrukturierungsmaßnahmen bei Mitbestimmung durchzubekommen. Weil jeder weiß wie stark die IG Metall bei thyssenkrupp ist.

Das größte Problem worunter thyssenkrupp heute noch leidet sind die versenkten Milliarden in Brasilien. Daher resultieren auch noch die hohen Schulden.

Zum Elevator IPO oder Verkauf. Ich finde das erstaunlich wieviele hier meinen wie schnell ein Konzernunternehmen welches komplett in einer Struktur eingebunden ist verkauft werden kann. Das Unternehmen muss erstmal auf komplett eigene Beine gestellt werden und eigenständig arbeiten können, bevor man es verkaufen oder an die Börse bringen kann. Dafür müssen Strukturen geschaffen werden die einige Monate in Anspruch nehmen. Ebenso gibt es keinen Käufer der die Katze im Sack kauft, auch ein Investor will genaue Aufstellungen haben wie ein Unternehmen aufgestellt ist. Auch dieses kann nicht per Knopfdruck realisiert werden.

Es ist richtig das sich thyssenkrupp neu aufstellen muss und vor allem den riesigen Wasserkopf in der Verwaltung  verkleinern muss. Aber diese Maßnahmen dauern Ihre Zeit – auch aufgrund der geltenden Mitbestimmung. Fakt ist es wurde ein Stellenabbau von 6.000 FTE angekündigt. Bei Elevator ist man schon in Gesprächen mit Investoren. Die Bereiche Industrials und Components werden aufgelöst und es werden Partner oder Käufer hierfür gesucht. Bei Steel und Materials laufen Umstrukturierungsmaßnahmen inkl. Arbeitsplatzabbau.
Mitarbeiter freizusetzen kostet Geld. Eine neue Struktur aufzubauen kostet Geld. Und alles benötigt Zeit. Und daher hat die Merz schon richtigerweise angekündigt das das laufende Geschäftsjahr natürlich nicht positiv sein. Abgesehen natürlich wenn die positiven Sondereffekte wie Elevatorverkauf oder der Verkauf von anderen Firmen realisiert werden kann. Wovon man ausgehen kann.

Meines Erachtens hat thyssenkrupp das erste mal seit Jahren die richtigen Wege eingeschlagen.
Antworten
Ausnahmefehl.:

@animalin

 
27.11.19 13:27
sehr schöne sachliche Ausführung. Wobei ich denke das die o.g. Punkte schon über die letzten Seiten in diesem Forum angesprochen wurden. Um es auf einen kleinen gemeinsamen Nenner zu bringen und mal den letzten Verlust in Höhe von 300 Millionen bedingt durch Sonderfaktoren außen vorzulassen, ist eben der Knackpunkt der minimale Gewinn in den Vorjahren ,die lächerlich niedrige EK Quote und der massige Personalstamm.
Wenn es denn nun endlich wie angekündigt zu einer effizienten Abarbeitung der Probleme kommt ist doch alles toll. Nichts anderes wollen Aktionäre.Werden die Probleme nicht in irgendwelchen Diskussionsrunden zerredet sondern schnell und zügig im Rahmen der Möglichkeiten abgearbeitet ist es doch toll. Genau aus diesem Grund habe ich mich an dem Unternehmen TK beteiligt. Ich habe meine Chips auf Frau Merz gesetzt mit der Hoffnung das der Saustall endlich bereinigt wird. Aus keinem anderen Grund. Das die Dame nicht hexen kann ist allen klar, aber eine deutlichere Aussenkommunikation wäre schon wünschenswert. Denn die Anteilseigner bestehen nicht nur aus Stiftung und Heuschrecke.
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