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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,00 9,88 14,88
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 7,78 10,59 14,51
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK1FEM4 , DE000VH4J9M8 , DE000VJ5VBB4 , DE000VD55M34 , DE000VD6G0A2 , DE000VD59201 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Volkswagen AG .
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tarantello:

@ SZ

 
31.08.18 20:23
Wasserstoff und Methan sind Energieträger. Mit der Umwandlung von Strom zu Gas wird volatiler Strom aus erneuerbaren speicherfähig. Und zwar nicht nur im Intraday-Bereich wie bei der Batterie, sondern als veritabler Saisonalspeicher.

Und ja, die Speicherung von Wasserstoff macht aus bekannten physikalischen Gründen weniger Sinn als die Speicherung von Methan. Für Methan gibt es eine bestehende Infrastruktur mit riesigen unterirdischen Kavernenspeichern, in denen problemlos synthetisches Methan aus sommerlicher Überproduktion gelagert werden kann.

Die einfache Multiplikation von Wirkungsgraden einer Prozesskette reicht nicht aus, um das Problem in seiner Komplexität zu verstehen. Der von mir sehr geschätzte Timo Leukefeld vom Sonnenhaus Institut spricht in diesem Zusammenhang von einer saisonalen Illusion. Er beschreibt damit das Problem, das bei einem Strommix von >70% aus erneuerbaren zwar in der Jahresbilanz der Strombedarf zu 70% gedeckt ist, was aber leider bedeutet, dass man bei Wind und Sonne im Sommer eine Deckung von 200% hat und im Winter bei Flaute und Dunkelheit vielleicht noch eine Deckung von 15% vornehmlich aus Wasserkraft.

Was im Klartext bedeutet, dass man für diesen Lastfall eine Reservekapazität von 85% an Kraftwerksleistung vorhalten muss. Die derzeitige Spitzenlast im deutschen Stromnetz liegt bei ca. 80 GW.
Im Fall der flächendeckenden Elektrifizierung von Verkehr und Wärme kommen nach Schätzungen des Fraunhofer IWES-Instituts nochmal 40-60 GW an Spitzenlast dazu.

Die Frage aller Fragen lautet: Woher soll diese Kraftwerkskapazität kommen. Und die favorisierte Antwort lautet derzeit: Aus kleinen dezentralen Anlagen, die in der Lage sind, das Stromnetz über längere Zeit zuverlässig zu beliefern. Und das könnten zum Beispiel Autos sein, die in der Regel sowieso 90% der Zeit sinnlos herumstehen. Dann wären die Autos praktisch ein Schwarm von Notstromaggregaten für das deutsche Stromnetz. Und deshalb könnte es sehr wohl Sinn machen, dass BEVs einen Stromerzeuger an Bord haben.

Die Alternative dazu wäre sonst der Neubau von Kohle- und Atomkraftwerken zur Abdeckung von maximal 1.000 Stunden Spitzenlast pro Jahr. Das kann niemand wollen und auch niemand bezahlen.

 
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Otternase:

@tarantello Ich fasse mich mal kurz

 
31.08.18 20:52

... denn das Thema H2 lässt sich ganz einfach abhaken: Solange Du 3x mehr Energie für die Gewinnung brauchst, und solange es nicht im Überfluss (also >100% des Bedarfes) regenerative Energien gibt, solange muss man die Brennstoffzelle bei der E-Mobilität keinen Gedanken verschwenden.

Dass das extrem unpraktisch, teuer, über die ganze Produktionskette (Wll to Wheel) extrem komplex, und bei weitem nicht für eine flächendeckende Versorgung geeignet ist, spielt da keine große Rolle.

Wenn plötzlich swhr viele Autos mit Brennstoffzellen nutzen würden, würde man für die Produktion des H2 massiv mehr Energie benötigen, und hätte im Vergleich zum Laden von Akkus nur ein Drittel der Reichweite.

Wenn aber erst einmal Akkus für die E-Mobilität normal sind, wird keiner mehr Interesse haben H2-Transporte durch die Gegend zu schicken, um dezentrale 'H2-Tankstellen zu beliefern, die erst gebaut werden müssten.

Das Thema 'Tankstellen' wird mit den letzten Verbrennern genauso Geschichte, wie Tränken und Ställe mit den Pferdewagen verschwanden.

Dann lädt man zu Hause, an jeder Straßenecke, im Parkhaus, beim shoppen, im Hotel - nur nicht mehr an einer 'Tankstelle'. Tanks im Auto braucht dann keiner mehr.  
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e-wow:

interessante Prognose 52.000 in Q3

 
31.08.18 20:55

von heute Abend bei cleantechnica:


If you’re particularly interested in Tesla’s financials, not just production totals, remember that I wrote last week that higher-spec versions of the Model 3 have apparently been growing in sales (i.e., deliveries). This should boost Tesla’s gross margins and could help Tesla to reach a solid profit in Q3. (See: Tesla Model 3 Average Selling Price (ASP) = $59,300, Surveys Find.)

The last chart of the article covers Tesla’s quarterly sales. It’s a sort of mind-blowing chart.


https://cleantechnica.com/2018/08/31/solid-source-51821-tesla-model-3-production-estimate-for-q3/ 

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Otternase:

PS: Und weil Du den Punkt Speicher ...

 
31.08.18 20:57
... so betont hast: auch das macht nur Sinn, wenn Du dafür regenerative Energiequellen nutzen kannst - also mehr als den Bedarf decken kannst - denn sonst würdest Du wieder Atom oder Kohle für die Produktion von H2 brauchen.

Wie man sich dreht und wendet: etwa Faktor 3 an Energie muss mehr hinein, und solange die nicht regenerativ ist, sind alle weiteren Überlegungen Makulatur.

Macht ja keinen Sinn regenerativ gewonnenen Strom für H2 zu verbraten, und die Ladeinfrastruktur und den Haushaltsbedarf via Kohle und Atom zu decken.
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tarantello:

@ON

 
31.08.18 21:05
Und woher kommt dein Strom für das BEV im Winter, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint und das Stromnetz am Anschlag ist, weil Wärmepumpen und Infrarotheizungen volle Pulle laufen?

Aus der Steckdose?
Antworten
Otternase:

@tarantello Ist doch nicht schwer ...

 
31.08.18 21:26
... richtig: aus der Steckdose! Deswegen richtig, weil er immer aus der Steckdose kommt. :-D

Es ist doch noch immer besser, man hält für 10% der Zeit Gaskraftwerke, und / oder deckt während dieser Zeit (oder allgemein) bei Bedarf Lastspitzen ab, als 100% der Zeit Kohle und Atom zu verfeuern - oder eben 3x so viel regenerativ gewonnene Energie für zu verbraten, solange man den Energiebedarf nicht zu 100% abdecken kann.

Vielleicht haben wir aber auch Glück, und wenn kein Wind weht, die Sonne nicht scheint, und alle Verbraucher zeitgleich sich die Haare föhnen - vielleicht erlöst uns dann ein 1 km-Asteroid von unserem Leid.

So viel zusätzliches H2 wäre da aber unschön. :-)


 
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joe medo2:

@ Tarantello

3
31.08.18 21:29
Gib auf. Du versuchst hier Leute zu belehren, für die der Strom eben aus der Steckdose kommt und die nicht wahr haben wollen, dass ein schlechter Wirkungsgrad bei der Energieumwandlung besser ist, als die gewonnene Energie einfach zu verschenken und mit unseren Steuern zu subventionieren. Ebenso verstehen manche nicht , dass bei Null/ Wind und Null/ Sonne die Multiplikation bei unendlich vielen Anlagen eben auch Null ergibt. Die erforderlichen Dimensionen von Speicheranlagen wie Batterien und/oder Pumpspeicherwerken werden auch als unbekannte Größe außen vor gelassen. Viel Spaß noch beim Diskutieren.
 
Antworten
tarantello:

@ON

 
31.08.18 21:34
Nicht alle Verbraucher haben Haare. Und parkt auf dem Asteroiden möglicherweise ein Tesla? Und wenn ja, geht der beim Aufprall in Flammen auf? Und was macht das mit dem Kurs der Aktie?

Fragen über Fragen
Antworten
Otternase:

Ja, viele Fragen ...

 
31.08.18 21:45
... ich stelle mir gerade die Frage, ob die wirklich jeder hat? :-)

www.spektrum.de/news/unbekannte-hirnzelle-entdeckt/1588268

Wenn die nicht jeder hat, könnte das für die eine oder andere Entscheidung eine Erklärung sein - ich sage mal: Donald Trump: hätte er die nicht, würde das vermutlich 50% weniger Gehirnmasse bedeuten - was sicherlich sein Verhalten und seine kombinatorischen Fähigkeiten gut abbilden würde.

Antworten wären mir lieber als Fragen. Fragen kann jeder.  
Antworten
tarantello:

@ joe medo2

 
31.08.18 21:47
Nur weil einer mich nicht versteht, oder verstehen kann, oder verstehen will, heißt das ja nicht, das alle anderen mich ebenfalls nicht verstehen, verstehen können oder verstehen wollen.

Ich mache das hier eher für die Stillen im Lande, die vielleicht von der ein oder anderen Information und Analyse profitieren, die sie vorher so nicht auf dem Schirm hatten.

Ansonsten: Sine ira et studio
Antworten
Otternase:

Und wo wir Intelligenz ...

 
31.08.18 21:49
... als Thema gerade anreissen: schönen Abend, ich will mich vor der Glotze fortbilden. Mal schauen, wass es im Deutschen Anleger Fernsehen so an tollen Informationen gibt.

Atomenergie ist die Lösung!
Mit mehr Braunkohle gegen Rechts!
Mehr Erdöl senkt Trumps Zustimmung!
Solarenergie für Krebs verantwortlich?
E-Autos fahren bevorzugt junge Kätzchen tot?
Elon Musk ist vom Mars - er will nach Hause?

Whatever. Brennstoffzellen sind langweilig. :-)
Antworten
Otternase:

@tarantello Sind aber schon zwei ...

 
31.08.18 21:52
... die Du nicht überzeugen kannst. Und die Macht* ist stark in diesen da! ;-)

___
* Sonne und Wasser ist das Gegenteil von Öl und Kohle - die für die Dunkle Seite der Macht stehen.  
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Streuen:

Power to Gas

 
31.08.18 23:25
sagt ja niemand was dagegen. Damit und mit Biogas und mit norwegischer Wasserkraft und mit Flussbatterien und mit Blockheizkraftwerken ... und mit ... kann man die saisonale Lücke prima füllen.

Das in ganz Deutschland sowohl PV und Wind über Tage hinweg nichts liefern ist übrigens extrem unwahrscheinlich.

Methan ist sicher die bessere Wahl zum speichern. Aber hat bei der Herstellung einen noch schlechteren Wirkungsgrad als H2 weil es aus dem erst noch hergestellt werden muss.

Nur macht es halt gar keine Sinn so eine ineffiziente Technologie ins Auto zu stecken um dann ein teures aufwändiges Tankstellennetz aufzubauen.

Batterieautos können genauso gut zur Netzstabilisierung eingesetzt werden. Die Strommenge die die liefern können ist eher höher. Es sei denn man parkt neben einem H2- Hochdruckspeicher ...  
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Streuen:

Winter, Sommer und die Überproduktion

 
01.09.18 00:09
Wenn man sich die Jahresstromerzeugung in Deutschland mal anschaut und alles abwählt bis auf PV und On- und Offshore Wind, dann sieht man dass diese Angstmache vor der Kaltdunkelflaute völlig übertrieben ist. Da gibt es keine einzige Woche ohne größeren Beitrag aus Wind oder PV:
www.agora-energiewende.de/service/...n/01.09.2017/01.09.2018/

Im Sommer gibt es wenig Wind und dafür viel PV. Im Herbst und Winter weniger PV aber dafür viel Wind. Schon alleine wenn man den Biogasanteil aus der "Grundlast" nehmen und damit die Lücken glätten würde könnte man sehr viel erreichen.

Und wenn man sich die Entstehungspreise für Wind- und Sonnenkraft anschaut, dann ist auch ganz klar, dass wir uns Überkapazitäten bei der Spitzenerzeugung leisten können und müssen. Denn die ist billiger als die ansonsten benötigte zusätzliche Speicherkapazität.

Den überschüssigen Strom kann man dann eben in die Sektorenkopplung oder auch Power to Gas stecken. Allerdings würde Power to Gas auch dann nicht reichen um die Mobilität in bisherigem Umfang abzudecken. Und wenn man damit die Autos füttert, dann hilft einem das bei der saisonalen Lücke auch nicht.

Man muss die ganze Sache einfach mal mit dem gesunden Menschenverstand angehen, dann sieht man, dass Wasserstoff in PKW allenfalls ein Nischenprodukt sein kann.
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#11915

Streuen:

Schmutzkampagne geht weiter

 
01.09.18 10:27
Gähn. Aber was soll man von jemandem erwarten der denkt Ontario ist in den USA.

Wir werden ja bald sehen wie viele Model 3 in Q3 verkauft hat. Jedes Service-Center und jeder Käufer prüft seinen Wagen vor der Übergabe. Damit sind also alle ausgelieferten o.k.. Also etwas zwischen 55 und 60 Tausend.

Das einzelne Fahrzeuge überarbeitet werden müssen, weil irgendwo beim Transport etwas schief gegangen ist ist bei allen Herstellern völlig normal.

Wer so etwas "grueslig" nennt hat schlichtweg keine Ahnung davon was er schreibt, oder er schreibt absichtlich irgend welchen Blödsinn, Hauptsache es geht gegen Tesla.

Wer gegen Tesla wettet hat schon verloren, er weiß es nur noch nicht.

Antworten
Streuen:

Zahlen von Wikipedia

 
01.09.18 10:38
Statt sich Bullshit Geschichten rein zu ziehen wie wäre es stattdessen mit einem Blick auf die Fakten.

en.wikipedia.org/wiki/Tesla,_Inc.#Production_and_sales

Q2 2016 14.820 Autos produziert    2.615 unterwegs
Q2 2017 22.026 Autos produziert    3.500 unterwegs
Q2 2018 40.740 Autos produziert  15.058 unterwegs

Und wie es dazu kommt, dass am Ende von Q2 so viele Autos auf dem Weg waren, das sollte jeder wissen der hier mit liest. Es ging darum zu vermeiden das 200.000ste Auto in den USA in Q2 auszuliefern.

In Q3 werden daher wohl 10.000 Autos mehr verkauft als produziert.
Antworten
Streuen:

Flaschenhals Auslieferung

 
01.09.18 10:43
Tesla bereitet sich ja schon eine Weile auf die Model 3 Flut vor und hat fleißig neue Service-Center uns Auslieferungs-Center eröffnet. Trotzdem ächtst alles unter dem massiven Wachstum.

Tesla hat daher vor einer Weile begonnen eine parallele Auslieferungsorganistation aufzubauen. Bisher waren dafür nur die Service-Center zuständig:
electrek.co/2018/08/30/...ry-organization-model-3-deliveries/

Mit den Q3 Zahlen werden wir dann ja erfahren wie viele Autos noch unterwegs waren. Die Zahl sollte sich trotz massiv gesteigerter Produktion erheblich reduziert haben. Ich würde einen Wert so um 5.000 Autos erwarten wenn es gut läuft.
Antworten
Streuen:

Oh hatte ich vergessen

2
01.09.18 10:44
Wer gegen Tesla wettet hat schon verloren, er weiß es nur noch nicht.
Antworten
Streuen:

Schutzzölle gegen PV-Module fallen weg

 
01.09.18 11:21
Jetzt müssen nur noch die ganzen Betriebe die wegen der verfehlten Bremserpolitk kaputt gegangen sind wieder aufgebaut werden.

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-aus-china-auf-15765405.html

Damit steht einem rosigen Wachstum der PV-Anlagen auch in Europa nichts mehr im Weg.

War natürlich ein Scherz, es gibt immer noch jede Menge Hürden und Steine im Weg, aber wenigstens beim Preis kommen wir jetzt ein gutes Stück voran. Und der ist letztendlich entscheidend.

Das griechische Inseln noch mit Ölgeneratoren versorgt werden ist einer der irrsinnigen Auswüchse von Korruption und verfehlter Politik. Eine Multi-Billionen-Industrie gibt natürlich nicht so schnell auf. Auf Dauer lässt sich etwas wirtschaftlich viel sinnvolleres in einer Demokratie aber nicht unterdrücken. Die Tage der Tankerflotten sind aber gezählt.
Antworten
WernerGg:

@Streuen: Schutzzölle gegen PV-Module fallen weg

 
01.09.18 12:29

"Damit steht einem rosigen Wachstum der PV-Anlagen auch in Europa nichts mehr im Weg."

Ja, das ist grundsätzlich gut. Es nützt den Endkunden, Systemintegratoren, Installateuren. die jetzt chinesische Billigst-Module verbauen können.


Für die europäischen PV-Hersteller dürfte das aber eine Katastrophe sein. Wieviele gibt es eigentlich noch mit wievielen Mitarbeitern? Und falls wir noch gutes Knowhow bzgl. PV-Modulen haben, dann geben wir das auch auf.

Bzgl. Tesla dürfte auch Schluss mit Solarstromerzeugung in Europa sein, noch bevor es begonnen hat. Also nichts mehr mit integriertem Tesla-Ökosystem in Europa. 

Antworten
Streuen:

Schutzzölle und Tesla

 
01.09.18 13:03
Mit Schutzzöllen konnte man noch nie eine Industrie dauerhaft vor einer besseren Konkurrenz schützen. Diese chinesischen "Billigmodule" sind nicht billig sondern schlicht preiswert durch konsequente Massenproduktion.

Bei uns wurden PV-Installationen hingegen ein Stein nach dem andern in den Weg gelegt und die Firmen wurden in den Ruin getrieben um die Braunkohle zu schützen. Warum darf ich privat auf mein Hausdach nicht mehr als 10 kW installieren? Warum muss auf Strom auf aus PV-Anlagen eine EEG-Umlage bezahlt werden?

Und der ganze andere Irrsinn in unserer Politik. Warum werden Batteriespeicher wie Stromproduzenten behandelt? Wieso gibt es feste Einspeisevergütungen für Biogas, unabhängig vom Bedarf? Alles nur um zu zeigen dass EE nicht funktioniert und man weiter Braunkohle für die ominöse "Grundlast" braucht?

Und Tesla braucht wohl noch eine Weile bis sie nennenswert Solarmodule nach Europa liefern können. Für die Solardächer sind die chinesischen Module wohl kaum eine Konkurrenz. Außerhalb der EU mussten die sowieso schon ohne Schutzzölle auskommen (wenn man mal den Trump-Irrsinn weg lässt.)

Wer gegen Tesla wettet hat schon verloren, er weiß es nur noch nicht.  
Antworten
fuzzi08:

schon wieder: Panne bei Tesla

 
01.09.18 13:24
"Teslas Netzwerk ist viele Stunden lang ausgefallen. Auch die Webseite des kalifornischen E-Autobauers war nicht zu erreichen. Bei vielen Teslas fielen Features wie der Autopilot, das Navigationssystem, die Klimaanlage und der Musik-Streaming-Dienst komplett aus. Selbst einfache Funktionen wie das Öffnen des Handschuhfachs gingen häufig nicht mehr. Eine Reihe von Autobesitzern konnten ihre Fahrzeuge nicht starten, einige hatten zu ihren Autos keinen Zugang mehr."

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten.

Ich frage mich, wieso ich in ein Unternehmen investieren sollte, das mit sagenhaften 51 Milliarden Dollar bewertet ist, obwohl es noch nie einen Hosenknopf Gewinn gemacht hat und dessen Produktpalette doch eher putzig wirkt.
Noch schlimmer: die Flut an negativen Nachrichten über  fatale Fehler bei einzelnen Modellen scheint nicht abzureißen.
Währenddessen wächst die Konkurrenz unaufhörlich.

Warren Buffet hat sich am Donnerstag zu den  angeblichen Plänen von Apple, sich an Tesla zu beteiligen,  recht abfällig geäußert:
„Es wäre eine sehr armselige Idee von Apple, Tesla zu kaufen“.

Ich gehe davon aus, dass die Großaktionäre von Tesla früher oder später des Gurus  und seiner Launenhaftigkeit überdrüssig sind und ihn entmachten. Ohne Musk indessen ist der Glamour passé und der Lack ab.

Es wäre nicht der erste Stern, der verglüht.
Antworten
Streuen:

Panne bei Tesla

 
01.09.18 13:35
Komisch, ich war mit einem Bekannten schon im tiefsten Wald unterwegs zum Klettern. Ganz ohne Internet. Sogar die Telefone hatten keinen Empfang mehr. Trotzdem ging das Navi und die Klimanalage im Tesla und das Handschuhfach ging auch auf. Lediglich die Sattelitenbilder waren nicht verfügbar.

Und ja, Spotify geht ohne Internet auch nicht. Die meisten Autos haben so was erst garnicht, da kann dann auch nichts ausfallen. Zu Glück gibt es ja Radio, oder man hört Musik von seinem Handy. Wirklich dramatisch was die da schildern.

Natürlich reißt die Flut an solchen "Nachrichten" nicht ab. Es ist eine Kampagne, mehr nicht. Es wird immer absurder was sich die Anti-Tesla-Fraktion zur Zeit ausdenkt. Da müssen einige ganz schön Panik schieben.

Wer darauf reinfällt ist selber schuld.

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tarantello:

@ Streuen, Dunkelflaute

4
01.09.18 13:38
Ich will keine Ängste schüren, nichts liegt mir ferner. Dein Link auf die Site von agora-energiewende ist hilfreich und informativ. Aber aus einem typischen Winter mit vorherrschendem Westwind wie dem von 17/18 abzuleiten, längere Auszeiten bei Wind und PV seien kein Problem, ist auf jeden Fall forsch. Ohne Wind klafft in einer kalten Winternacht zwischen Erzeugung und Bedarf schon heute eine Lücke von 60 GW, mit zunehmender Tendenz.

Wenn es dich ernsthaft interessiert, wie unterschiedlich Winter sein können, dann empfehle ich

www.winterchronik.de/...ionid=3ADDDEF7D6FF016AC6ACDAFA784DB132

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin ganz klar der Ansicht, dass wir den Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen müssen, und ich finde, dass Tesla ziemlich coole Autos baut.

Was mir aber ein wenig auf den Sack geht, sind Leute, für die der Tellerrand gleichzeitig der Horizont ist. Und die Antwort auf die Frage, woher im Winter der Strom kommen soll, mit dem die BEVs geladen werden sollen, bist Du und deine Mitstreiter bislang schuldig geblieben.

Wenn der Umstieg auf BEVs gelingen soll, dann sind auf diese Frage seriöse Antworten erforderlich, ansonsten werden uns in Deutschland Energiewende und Klimaschutz um die Ohren fliegen. Wem das zu mühsam ist, der kann meinetwegen gerne weiter mit Parolen und substanzlosen Pushes seine Zeit totschlagen. Dabei will ich nicht stören.

so long
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