Mittwoch, 7. Mai 2003
Kundenbindung
Telekom will Gebühren erhöhen

Die Deutsche Telekom kämpft mit allen Mitteln, um ihre Kunden zu halten. Nachdem seit Ende März Call-by-Call auch im Ortsnetz möglich ist, sieht sie offenbar ihre Felle davonschwimmen. Um den dauerhaften Wechsel ihrer Kunden zu erschweren, soll deshalb die Gebühr für Konkurrenten, die Kunden im Ortsnetz per Preselection fest übernehmen, verdreifacht werden.
Statt 5,10 Euro sollen bei einem Anbieterwechsel im Ortsnetz künftig 17,30 Euro fällig werden. Problematisch ist, dass die Mitbewerber diese Preiserhöhung möglicherweise an den Kunden weitergeben könnten, was einen Wechsel erschweren würde.
Der Antrag auf Erhöhung der Gebühr ist bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) eingegangen. Die Behörde bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche". Am kommenden Dienstag soll einen Anhörung zu diesem Thema stattfinden. Erst dann ein Termin für eine Entscheidung genannt.
Seit 25. März ist Call-by-Call auch im Ortsnetz möglich, also die Auswahl eines Telekom-Konkurrenten für jedes einzelne Ortsgespräch. Ab 9. Juli soll auch die Preselection eines anderen Anbieters möglich werden.
Wie die "Wirtschaftswoche" weiter berichtet, soll auch der Preis für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), den die Konkurrenz für Call-by-Call-Gespräche an den Ex-Monopolisten entrichten muss, rückwirkend zum 25. April um 0,4 Cent angehoben werden. Die Regulierungsbehörde hatte die Erhöhung lediglich zum 1. Juli genehmigt.
Die Telekom hatte diese Woche bereits im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Telekom-Gesetzes von sich reden gemacht. Offenbar gibt es einen Refentenentwurf des Wirtschaftsministeriums, der der Telekom nicht den gewünschten größeren Spielraum bei der Berechnung ihrer Preise für Vorleistungen an ihre Konkurrenten einräumt. (siehen link)
Das derzeitige Telekommunikationsgesetz wird auf Anweisung der Europäischen Union nivelliert, weil die Liberalisierung auf dem Telekommarkt noch nicht so weit fortgeschritten ist, wie erwünscht.
Kundenbindung
Telekom will Gebühren erhöhen

Die Deutsche Telekom kämpft mit allen Mitteln, um ihre Kunden zu halten. Nachdem seit Ende März Call-by-Call auch im Ortsnetz möglich ist, sieht sie offenbar ihre Felle davonschwimmen. Um den dauerhaften Wechsel ihrer Kunden zu erschweren, soll deshalb die Gebühr für Konkurrenten, die Kunden im Ortsnetz per Preselection fest übernehmen, verdreifacht werden.
Statt 5,10 Euro sollen bei einem Anbieterwechsel im Ortsnetz künftig 17,30 Euro fällig werden. Problematisch ist, dass die Mitbewerber diese Preiserhöhung möglicherweise an den Kunden weitergeben könnten, was einen Wechsel erschweren würde.
Der Antrag auf Erhöhung der Gebühr ist bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) eingegangen. Die Behörde bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche". Am kommenden Dienstag soll einen Anhörung zu diesem Thema stattfinden. Erst dann ein Termin für eine Entscheidung genannt.
Seit 25. März ist Call-by-Call auch im Ortsnetz möglich, also die Auswahl eines Telekom-Konkurrenten für jedes einzelne Ortsgespräch. Ab 9. Juli soll auch die Preselection eines anderen Anbieters möglich werden.
Wie die "Wirtschaftswoche" weiter berichtet, soll auch der Preis für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), den die Konkurrenz für Call-by-Call-Gespräche an den Ex-Monopolisten entrichten muss, rückwirkend zum 25. April um 0,4 Cent angehoben werden. Die Regulierungsbehörde hatte die Erhöhung lediglich zum 1. Juli genehmigt.
Die Telekom hatte diese Woche bereits im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Telekom-Gesetzes von sich reden gemacht. Offenbar gibt es einen Refentenentwurf des Wirtschaftsministeriums, der der Telekom nicht den gewünschten größeren Spielraum bei der Berechnung ihrer Preise für Vorleistungen an ihre Konkurrenten einräumt. (siehen link)
Das derzeitige Telekommunikationsgesetz wird auf Anweisung der Europäischen Union nivelliert, weil die Liberalisierung auf dem Telekommarkt noch nicht so weit fortgeschritten ist, wie erwünscht.

bye peet
"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."