Wenn deine optimistischen Aussagen stimmen würden, so wären kaputte Pennystocks ein legitimes Anlageinstrument, welches auch durch "normale" Investoren (Fonds) verwendet wird. Auch diese "seriösen" Player würden ja ungerne die lukrativen Gewinnchancen verpassen. Sie sind aber meines Wissens nicht dabei. Also: entweder bist du schlauer als der Rest der Finanzwelt, oder es stimmt mit deinen Vorstellungen irgendwas nicht.
Meine Vermutung: du leidest einfach am wohl bekannten Phänomen des selektiven Gedächtnisses. Die einigen wenigen "spektakulären Erfolge" bleiben dabei gut behalten, während die vielen enttäuschenden, aber "unauffälligen" Misserfolge eher ausgeblendet werden. Es liegt fast schon an der Sache selbst: es ist ziemlich schwierig, sich an Ereignisse zu erinnern, die gar nicht eingetreten sind. Die Statistik spricht gegen dich, und sie ist hier eigentlich alles, worauf du dich verlassen kannst (ich unterstelle, dass du über kein Insiderwissen verfügst).
Oder: du verwechselst die bloße Wahrscheinlichkeit von Kurssprüngen (diese ist tatsächlich bei illiquiden Aktien größer als bei liquiden gegeben) mit den Gewinnchancen. Die Hindernisse sind zum einen die Vorhersage des Ausgangsniveaus (ein 100% Sprung von 0,05 hilft dir nichts, wenn du bei 0,13 eingestiegen bist), zum anderen eben die fehlende Liquidität (ein 100% Sprung hilft dir nichts, wenn du deine gesamten Stücke gar nicht verkaufen kannst, ohne dass du den Kurs tief hinunterdrücken musst).
, vielleicht sehen wir ja noch die 20 Cent diese Woche