Solarworld-Chartanalyse
Das perfekte Einstiegssignal
Schlechte Branchennachrichten sowie kritische Analystenstimmen ließen die Solarworld-Aktie kräftig fallen. Anleger sollten nun einen bestimmten Indikatorwert genau beobachten.
Es kam, wie es kommen musste: Ende Juli sendete der Chart einige deutliche Warnsignale, die im Jubel der besser als erwarteten Zahlen fast untergingen. Doch wer den zwischen dem 24 und 28. Juli ausgebildete Abendstern ( Chart sendet deutliche Warnsignale) richtig interpretierte und auf die Shortseite wechselte, kann sich inzwischen über gute Gewinne freuen. Anfang August versuchten die Bullen noch einmal, die Aktie über den schwachen Widerstand bei 18 Euro zu hieven – aber der Angriff scheiterte. Vom 6. bis 12. August pendelte die Aktie zwischen 16,50 und 17 Euro, ehe der Abwärtstrend erneut aufgenommen wurde.
Spannend wurde es noch einmal zu Wochenbeginn. Am Dienstag bildete sich ein Doji aus. Einige Marktakteure spekuliert hier sicherlich auf eine weiße Kerze am Mittwoch und damit auf eine Morning Doji Star-Formation, die bullish zu interpretieren wäre (allerdings fehlte das idealtypische Gap). Zudem lag auf dem Niveau des Tagestiefs vom Doji eine schwache Unterstützung (Intradaytief vom 14. Juli). Die Entwicklung am Donnerstag verdeutlichte aber erneut das derzeit negative Sentiment für die Solarworld-Aktie (und damit auch zu einem Großteil für die gesamte Solarbranche): Die Aktie eröffnete sogar unter dem Verlaufstief vom Juli und bildete ein Tagestief bei 14,28 Euro aus. Seit dem 13. August hat die Aktie in der Spitze bereits knapp 20 Prozent an Wert verloren. In den kommenden Tagen drohen der Aktie im ungünstigsten Fall aber noch wesentlich herbere Verluste.
Eine, wenn auch nur sehr schwache Unterstützung findet sich noch bei 14 Euro (76,4 Prozent-Retracement der Aufwärtsbewegung von März bis Mai). Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Aktie den seit November 2008 bestehenden Aufwärtstrend bei 13,54 Euro testen wird. Ob es an dieser Trendlinie aber genügend Kaufbereitschaft im Markt gibt, darf bezweifelt werden. Bisher handelt es sich nur um eine versuchsweise Trendlinie.
Um die Gültigkeit und damit auch Relevanz zu erhärten, müsste die Linie beim wohl bevorstehenden dritten Test bestätigt werden. Sollte die Aufwärtstrendlinie nicht halten und die Aktie per Schlusskurs das kritische Niveau signifikant unterschreitet, zwölf Euro möglich. In einem schwachen Gesamtmarktumfeld muss aber auch das Tief vom November 2008 bei 10,83 Euro im Auge behalten werden.
Auch Indikatoren wie der DSS Bressert oder RSI weisen noch nicht auf eine mögliche Gegenbewegung hin und haben noch keine positive Divergenz ausgebildet. Der DSS Bressert befindet sich im Übergang vom neutralen in den überverkauften Bereich. Wie ein Blick in den Juni zeigt, kann sich der Indikator aber über mehrere Woche in der unteren Extremzone aufhalten.
Der RSI weist ebenfalls eine kräftig fallende Tendenz auf und hat sogar noch Luft bis zum überverkauften Zustand. Anleger sollten genau die Marke von 40 Punkten im Auge behalten, die sich in der Vergangenheit oft als sehr gutes Einstiegssignal erwiesen hat. Erst wenn die Linie von unten kommend das Niveau nach oben durchbricht, lohnte sich in diesem Jahr kurz- bis mittelfristig der Kauf von Solarworld-Aktien (s. Pfeile Anfang März und Mitte Juni).
Das perfekte Einstiegssignal
Schlechte Branchennachrichten sowie kritische Analystenstimmen ließen die Solarworld-Aktie kräftig fallen. Anleger sollten nun einen bestimmten Indikatorwert genau beobachten.
Es kam, wie es kommen musste: Ende Juli sendete der Chart einige deutliche Warnsignale, die im Jubel der besser als erwarteten Zahlen fast untergingen. Doch wer den zwischen dem 24 und 28. Juli ausgebildete Abendstern ( Chart sendet deutliche Warnsignale) richtig interpretierte und auf die Shortseite wechselte, kann sich inzwischen über gute Gewinne freuen. Anfang August versuchten die Bullen noch einmal, die Aktie über den schwachen Widerstand bei 18 Euro zu hieven – aber der Angriff scheiterte. Vom 6. bis 12. August pendelte die Aktie zwischen 16,50 und 17 Euro, ehe der Abwärtstrend erneut aufgenommen wurde.
Spannend wurde es noch einmal zu Wochenbeginn. Am Dienstag bildete sich ein Doji aus. Einige Marktakteure spekuliert hier sicherlich auf eine weiße Kerze am Mittwoch und damit auf eine Morning Doji Star-Formation, die bullish zu interpretieren wäre (allerdings fehlte das idealtypische Gap). Zudem lag auf dem Niveau des Tagestiefs vom Doji eine schwache Unterstützung (Intradaytief vom 14. Juli). Die Entwicklung am Donnerstag verdeutlichte aber erneut das derzeit negative Sentiment für die Solarworld-Aktie (und damit auch zu einem Großteil für die gesamte Solarbranche): Die Aktie eröffnete sogar unter dem Verlaufstief vom Juli und bildete ein Tagestief bei 14,28 Euro aus. Seit dem 13. August hat die Aktie in der Spitze bereits knapp 20 Prozent an Wert verloren. In den kommenden Tagen drohen der Aktie im ungünstigsten Fall aber noch wesentlich herbere Verluste.
Eine, wenn auch nur sehr schwache Unterstützung findet sich noch bei 14 Euro (76,4 Prozent-Retracement der Aufwärtsbewegung von März bis Mai). Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Aktie den seit November 2008 bestehenden Aufwärtstrend bei 13,54 Euro testen wird. Ob es an dieser Trendlinie aber genügend Kaufbereitschaft im Markt gibt, darf bezweifelt werden. Bisher handelt es sich nur um eine versuchsweise Trendlinie.
Um die Gültigkeit und damit auch Relevanz zu erhärten, müsste die Linie beim wohl bevorstehenden dritten Test bestätigt werden. Sollte die Aufwärtstrendlinie nicht halten und die Aktie per Schlusskurs das kritische Niveau signifikant unterschreitet, zwölf Euro möglich. In einem schwachen Gesamtmarktumfeld muss aber auch das Tief vom November 2008 bei 10,83 Euro im Auge behalten werden.
Auch Indikatoren wie der DSS Bressert oder RSI weisen noch nicht auf eine mögliche Gegenbewegung hin und haben noch keine positive Divergenz ausgebildet. Der DSS Bressert befindet sich im Übergang vom neutralen in den überverkauften Bereich. Wie ein Blick in den Juni zeigt, kann sich der Indikator aber über mehrere Woche in der unteren Extremzone aufhalten.
Der RSI weist ebenfalls eine kräftig fallende Tendenz auf und hat sogar noch Luft bis zum überverkauften Zustand. Anleger sollten genau die Marke von 40 Punkten im Auge behalten, die sich in der Vergangenheit oft als sehr gutes Einstiegssignal erwiesen hat. Erst wenn die Linie von unten kommend das Niveau nach oben durchbricht, lohnte sich in diesem Jahr kurz- bis mittelfristig der Kauf von Solarworld-Aktien (s. Pfeile Anfang März und Mitte Juni).
Hallo, ich bin Elektriker und soll hier die Dosen checken !
