Zur spekulativen Mitnahme macht es natürlich nur Sinn, Optionen unter dem Kurswert zu tauschen und den Gewinn dann über die Aktien zu realisieren, so wie das z.B. bei dem vorangegangen Optionsgeschäft aus 2007 der Fall war, als erst zu 0,65 US Cent und später zu 0,15 (Anpassung des Preises wegen Verwässerung durch Aktienausgabe für Firmenkäufe und Wild-Einstieg) in Aktien getauscht wurde.
Die augenblicklichen Tests unter der 0,30er Linie gab es natürlich auch schon in der jüngeren Vergangenheit, so z.B. im März oder August 2011, ist ja auch legitim in der nachrichtenarmen Zeit. Hier wird meist bewußt, sei es durch kurzfristigen Leerverkauf (meist aber nur für 1-2 Tage, sonst macht es bei diesem marktengen Wert keinen Sinn) oder einem initiierten Verkauf unter dem eigentlichen Niveau, ein Preis-Signal für den Markt hergestellt, um zu testen, ob hierdurch Stop-Loss Marken oder nervöse Finger ausgelöst werden können; meist trocknet der Markt aber nach ein paar Tagen wieder aus (die Käuferseite wird wieder aktiver) und der Kurs pendelt sich über der 0,30 US Cent (oder entsprechendes Äquivalent in Euro, der Kurs schwankt ja immer) Marke ein. Ein bisschen Aufregung, das wars...
Eine Korrelation mit dem Gesamtmarkt gibt es ohnehin nicht, dafür ist der Wert zu unbekannt und zu markteng (die Mehrzahl der Aktien liegt ja in festen Händen). Es ist sogar eher umgekehrt, wenn der Gesamtmarkt stark steigt, tendieren einige Aktienbesitzer dahin, ihre kleinen Werte zu schmeissen, um mit den gekauften Dickschiffen (Indexwerten) zu wachsen, die ja meist viel stärker mit den Indizes korrelieren. Fällt der Gesamtmarkt, gibt es dafür dann aber auch nicht die Tendenz der Gewinnmitnahmen, d.h. Sunwin bleibt dann ruhig liegen. Erst bei einem massiven Aktienausverkauf wäre dann Sunwin wieder betroffen, da man davon ausgehen kann, daß dann Cash vor Aktienbesitz gestellt wird.
Ich würde eher drauf schauen, wie Sunwin die TCM Sparte verkauft (müsste ja eigentlich gerade über die Bühne gehen, ob gegen Cash extern oder gegen Aktien intern wie bei der Veterinär Sparte?!) und ob der Domino Deal endlich der versprochene Weg in das Massengeschäft ist (ob sie nun einem ausstrebenden kleinen Fitness Drink Anbieter ein paar Kilos zum Produktionsstart anbieten, wirkt sich ja nicht so überragend im Cash Flow aus), die Firma braucht ja erstmal eine Grundauslastung ihrer Anlagen (in den vergangenen 2 Jahren sind diese immer unter 50% gefahren), um in der G+V ins Plus zu kommen und da kann Domino jetzt der verprochene Wink mit dem Zaunpfahl werden, da sowohl entwickelte Produktlinien als auch Distributionskanäle eine für Sunwin andere Dimension darstellen.

; schlecht nur, daß wir dann später bei unter 5 € nicht nachgekauft haben.