von MausK
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Wir haben fast 'ne Mio cash. Das ist gut. Hier sind keine Engpässe zu erwarten. Und auch die assets sind gestiegen. Alles natürlich am Ende auf Kosten der Liabilities. Irgendwo her muss es ja auch kommen.
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Der Umsatz wie erwartet und ganz i.O.. Die Exporte via related parties sind komplett weggebrochen. Wobei wir ja Exporte getrackt hatten. Komisch. Neue Wege... Die fixen Kosten sind ganz gut. Vor allem auch die general expenses konnten gesenkt werden. Weniger Ausgaben für die Administration sind gut. Das Problem sind die variablen Kosten bzw. die Erlöse. Abschreibungen und Forschung / Entwicklung sind ebenfalls fürs negative Ergebnis verantwortlich. Diese beiden Punkte sind jedoch nicht per se negativ.
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Hier ham'mer den cashflow. 1 Mio ist im ersten Halbjahr durch das operative Geschäft abgeflossen. Nicht ganz gut. Aber eben gerade mal 1/2 Mio mehr als im Vorjahreszeitraum. Obwohl der net loss deutlichst fetter war. Das spricht eben für die von mir schon erwartete Buchhaltungsgestaltung. Also: alles nicht ganz so kritisch, wie es sein könnte. Aber natürlich nicht gut.
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Forschung und Entwicklung sind pro Quartal um mehr als 100k gestiegen. Das kostet. Das ist aber gut. Und die shipping costs sind runter. Was sich mit dem geringeren Export zusammen hängt. Auch hier hätte ich lieber noch höhere kosten.
Seit 11
Vor allem das Rohmaterial hat beim Lager zugelegt. Man will also produzieren. Die auf Halde liegenden Fertigprodukte sind's also nicht. Auch hier scheint alles "on track" zu sein. Weiter wachsen...
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Nach wie vor wird da von der neuen Anlage berichtet. 482k sollen da 2018 schon reingeflossen sein. Verstehe ich nicht wirklich.
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“Based on our strategy to develop new products that contain our stevia products, we are evaluating our strategy for the sale and distribution of OnlySweet." Neue Produkte sollen kommen. Und OnlySweet wird wieder direkt an den Endkunden geliefert werden? Nix genaues weiss man nicht. Aber irgend etwas geht da. Tendenziell wird die Wertschöpfung bis zum Endkunden angepeilt. Finde ich gut.
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"...decrease in sales to related parties of 92.3 % for international customers." Es scheint nicht um neue Exportwege zu gehen (nix mehr related parties), sondern wirklich um weniger Export. Wo wohl die getrackten Tonnen sind?
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“We started to outsource our exporting business to Yi-Da Tong, which is a third party export agent since March 2016. Revenues from the sales to our international clients decreased from 35.8% to 2.9% of our total revenue in the three months ended October 31, 2017, as compared to the same period in 2016." Exporte sind nun also tatsächlich third partie, nix mehr Zhang / related parties. Gut. Wurde ja oftmals kritisiert.
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"... the average unit sale price decreased by approximately 24.4% compare to the same period in 2016." Hier liegt der Hund begraben. Ein massiver Preisverfall. Das kostet die Marge. Nicht die Kosten, sondern die Preise. Die Kosten müssen sogar deutlich gesunken sein - 2016 hatten wir nämlich mit Nichten 24,4% mehr Marge
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"as to stay ahead of competition and to gain market share"
Man nimmt dies in Kauf. Verdrängungskampf.
Summa summarum: naja. Das, was Sunwin direkt beeinflussen kann, läuft gar nicht so schlecht. Primär sind das die Kosten. Die Preise drücken. Und da kann Sunwin nur bedingt Einfluss nehmen. Mit neuen Produkten vllt. Und mit der Integration der Endkunden. Das könnte vllt sogar wirklich der Königsweg sein. Wird ja auch angedeutet. Mal schauen...
SUNWIN - let`s go sweet....jetzt erst recht!!!! | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
www.wallstreet-online.de/diskussion/...sweet-jetzt-erst-recht