Ich war hier (mittlerweile seit Jahren) bisher stiller Mitleser und habe mich teilweise in anderen Foren zum Thema Steinhoff mit Beiträgen beteiligt. Ich bin selber nicht unerheblich in Steinhoff investiert.
Ich verfolge seit langer Zeit die Beiträge von Dirty und NeXXX und muss ehrlich sagen, dass ich mich immer über diesen Mehrwert gefreut habe und auch bestärkt haben, die Positionen zu halten und weiter aufzustocken. Ich habe lange überlegt, aber ich glaube es ist nicht verkehrt zu bekennen, wie ich investiert bin: aktuell mit etwas 1,54 Mio Euro in Steinhoff Aktien.
Die Entscheidung von Dirty hat mich im Grunde dazu bewegt auch bei Ariva anzumelden (wo ich bisher, wie gesagt, nur stiller Mitleser war).
Dirty hat die Lage von Steinhoff in meinen Augen immer sehr gut analysiert (und wie eine Trüffelsau Informationen gefunden, die ich im Leben nicht gefunden hätte). Wenn man sich die Holding und ihre Entwicklung ansieht, steht der Steinhoff Konzern nach der Vorarbeit der Aufsichtsratsvorsitzenden und in den letzten Monaten primär durch LdP, viel viel besser da, als vor 4 Jahren. Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass das Unternehmen sukzessive seine Hausaufgaben zur Rettung des Unternehmens abarbeitet. Auch das Abschmelzen der Beteiligungen macht in meinen Augen Sinn, weil sie mit Augenmaß erfolgen.
Das GS, für Viele im Forum vor Jahren nicht denkbar, noch greifbar, ist im Grunde endverhandelt. Ein Erfolg, wären nicht die Nebenschauplätze. Tekkie hat dem ganzen Prozess, ohne Frage, zugesetzt. Mich persönlich ärgert gerade dieses Störfeuer sehr.
Was die aktuelle Situation nun betrifft, hatte ich allerdings den Eindruck, dass Dirty aus anderen Beispielen weiss, wie es laufen kann. Natürlich laufen bei solchen Verfahren Nebenschauplätze, die wie ein türkischer Basar ablaufen, aber: Richter entscheiden im Grunde nie vollständig unabhängig, vielmehr nutzen sie auch die Spielräume, die sie haben (und das ist im Grunde auch gut so). Denn: natürlich bedenken sie auch die Folgen die ihre Entscheidungen haben würden (in unserem Beispiel einer Liquidierung der Steinhoff z.B.): Steinhoff hat nach wie vor gut ca. 100.000 Beschäftigte, darüber hinaus, Zulieferer die unmittelbar betroffen wären etc.. Eine Liquidierung hätte ausserdem unmittelbare Folgen für die Pensionsfonds von SA etc., die finanziell seit Jahren an das Unternehmen "gebunden sind".
Ich gehe daher , auch bei Mrs Slingers, von maßvollen Entscheidungen aus.
Ein Grund, warum ich nach wie vor long. Ich bin aber eben auch nach wie vor überzeugt, dass wir in einem wirklich (mittlerweile wieder wirklich) guten Unternehmen (durch seine extrem profitablen Töchter, aber eben auch durch ein gutes Management um LdP) investiert sind.