Ich bin kein Experte im Aktienrecht und diese Stimmrechtsmitteilungen lassen mich regelmäßig verzweifeln. So auch in dem Fall der letzten Mittelung der Bank of America (BoA): z.B. hier: www.finanzen.net/nachricht/aktien/...iten-verbreitung-7121014
Ich lese die Mitteilung so, dass die BoA am 5.2.19 rund 0,68 Prozent der Stimmrechte in richtigen Aktien von SLM besitzt und 24,17 Prozent als Zugriffsrechte. Das bedeutet imo, dass sie die 24 Prozent Aktien nicht selber besitzt, sondern nur eine Option auf diese Aktien.
Wenn das so ist, stellt sich natürlich die Frage, wer ihr diese Optien einräumt. Der Optionsgeber sollte die Aktien schon selber besitzen, da er in dem Fall, dass die BoA die Option zieht, kaum damit rechnen kann, die 24 Prozent aller Aktien aus dem Streubesitz zu erwerben. Laut der aktuellen Aktionärsstruktur von der SLM Homepage (slm-solutions.com/de/investor-relations/...ktionaerstruktur/) kommen dafür eigentlich nur Hans-Joachim Ihde und Elliott in Frage. Da ich ersteren für unwahrscheinlicher halte, drängt sich mir die Vermutung auf, dass Elliott der BoA eine Option auf seine Anteile einräumt. Das bedeutet, dass die Aktien von Elliott und die Zugriffsrechte der BoA identische Aktien betreffen.
Welche Schlüsse daraus folgen, und ob diese Überlegung eine Übernahme wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher macht, kann ich nicht beurteilen.
Wie gesagt ist das nur eine Spekulation. Ich freue mich, wenn mich jemand aufklären oder berichtigen kann.