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| Steigender Gold-Kurs | 4,79 | 9,97 | 14,96 | |
| Fallender Gold-Kurs | 5,33 | 9,92 | 15,00 | |
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verkündet, die sich auf Additive Manufacturing fokussiert:
link
Darüber hinaus rüsten die Zulieferer für die Luftfahrtindustrie mächtig auf:
"When asked about their manufacturing future, 87% said they will be investing in new manufacturing equipment over the next 3 years. Regarding incorporating additive manufacturing, 27 percent are already doing it, 10 percent expect it to happen within the next year and 37 percent expect it in the next one to five years."
“Today, additive manufacturing is only .02 percent of total global manufacturing, so there is a lot of opportunity going forward,” said Greg Morris, leader of additive technologies for GE Aviation. “I think it’s great that the majority of the survey respondents are already incorporating this technology or plan to in the near future and I expect that number will continue to rise.”
link
Allein General Electric will bis 2020 über $3 Mrd. in Additive Manufacturing investieren. Nach obiger Umfrage wollen 37% der Zuliferer von General Electric ebenfalls in Equipment für Additive Manufacturing investieren. Das nenne ich mal Commitment gegenüber einer Herstellungstechnologie! Und das ist nur ein industrieller Anwendungsbereich, neben unzähligen Weiteren wie Automobil, Medizin und Raumfahrt, etc.
Die SLM 500 HL ist die derzeit mit Abstand produktivste Maschine auf dem Markt. Es würde mich nicht wundern wenn SLM Solutions über die nächsten 12 Monate eine zweistellige Anzahl an Aufträgen für diese Maschine einfährt. Bei 1,5 Mio. Umsatz je Maschine, und einer soliden EBITDA-Marge von knapp über 10%, ist auf der monetären Seite von SLM Solutions recht viel zu erwarten ;)
komplett additiv hergestellt:
http://www.mmsonline.com/blog/post/...-through-additive-manufacturing
ist im Hinblick auf die Tatsache, dass liquide Barmittel von über 80 Mio. existieren, als gar nicht so hoch einzustufen. Klar ist das derzeitige Verhältnis von Umsatz zu Market Cap relativ hoch. Jedoch befinden wir uns ja auch noch am Anfang der Kurve industrieller Adoption. Zumal SLM den Umsatz auch schnell mit den 80 Mio. Barreserven und einem Zukauf/JointVenture im Metal Powder Bereich in die Höhe treiben kann.
Viel wichtiger sind meines Erachtens die Wachstumszahlen. Und wenn man sich den Auftragseingang von SLM ansieht, reden wir hier von Verdopplungen!
GE geht in dieser Präsi von einem globalen Marktpotential von $100 Mrd. aus (letzte Seite), wenn nur 1% der globalen Herstellungsverfahren in Zukunft additiv durchgeführt werden. Nach der aktuellen Umfrage, die ich im obigen Beitrag verlinkt habe, investieren bereits 10-37% der Gasturbinen-Zulieferer in Additive Manufacturing Equipment.
Derartige Investments und Commitments sprechen dafür, dass die Phase industrieller Fertigung mit Additive Manufacturing nun tatsächlich startet. Außerdem wird dies dadurch untermauert, dass bereits 5 Kunden von SLM schon mehr als eine Maschine dieses Jahr geordert haben. Nächstes Jahr ist das Ziel an Auftragseingängen dann nicht 50 Maschinen, sondern 100 Maschinen. Bei einem durchschnittlichen Umsatz von 1 Mio. je Maschine, wären wir dann schon bei potentiellen Umsätzen von 100 Mio. für 2015/2016. Alles eine Frage der Entwicklung, und die sieht hier meines Erachtens sehr rosig und gesund aus! Und sollte sich diese Entwicklung in den nächsten 12 Monaten bestätigen, durch anhaltende positive Quartalszahlen, könnte hier auch schnell eine Evaluation im Mrd.-Bereich drin sein. Bisher ist die Aktie ja noch nicht mal auf dem US-amerikansichen Investor-Radar aufgetaucht, was sich aber wahrscheinlich bald ändern wird!
ein großer Vorteil für SLM ist, sehe ich auch so.
Die Laserstrahlschmelz-Technologie kommt ja auch aus Deutschland, vom Fraunhofer ILT. Die ersten grundlegenden Patente von Matthias Fockele und Dieter Schwarze (Letzterer ist Chefentwickler bei SLM) bzgl. der Laser-Stereolithographie datieren auf die Jahre von 1998-2002 (priority dates), was auch in der investor-präsentation nachzulesen ist. Folglich ist für diese ersten Patente noch ein Schutz bis 2018-2022 gegeben. Patentbeispiele: link link link
Jedoch wurde die Technologie in den letzten 10 Jahren ja weiter entwickelt, mit mehreren Patentanmeldungen und weltweiten Cross-License-Agreements zwischen Trumpf, EOS, Fraunhofer und SLM Solutions im Jahr 2009. Beispielsweise ist die aktuelle Multi-Laser Technologie in diesem Patent angemeldet, welches, sofern vom Patentamt bestätigt, einen Schutz bis 2031 bieten würde. Abgesehen davon, dass ich bei EOS bisher kein Patent bzgl. dem Switchen von zwei unterschiedlichen Lichtleiter-Zuständen entdeckt habe, sollte einem auch klar sein, dass Patente zwar "nice to have" sind, aber insbesondere bei Laser-Aufbauten die langjährige Erfahrung und das angesammelte Wissen bzgl. der Parameterinstellungen am Wichtigsten ist.
EOS und Conept Laser sind die beiden Haupt-Konkurrenten (evtl. noch Arcam AB), aber darüber hinaus sehe ich hier in den nächsten Jahren keinen weiteren Wettbewerb plötzlich aus dem Nichts auftauchen! Dafür müsste erstmal mindestens 5-7 Jahre intensive Laser-Forschung betrieben werden, um diesen Vorsprung aufzuholen.
Meiner Meinung nach ist es super, dass SLM so "Bull`s-Eye"-fokussiert auf das Laserstrahlschmelzen von Metallen ist, mit dem Willen die bisherigen Maschinen immer weiter zu optimieren. Warum breiter aufstellen und in anderen Sektoren wie Kunststoffe investieren, wenn man seine technologische Führung bei den lukrativen Metallen weiter ausbauen kann?
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