Shell als Rentenpapier?

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Royal Dutch Shel. 12,90 € +0,16% Perf. seit Threadbeginn:   -17,40%
 
Shell als Rentenpapier? Fosner
Fosner:

Shell als Rentenpapier?

 
04.06.20 19:01
#1
Mir ist die Kursentwicklung von Royal Dutch Shell nicht wichtig. Absolut wichtig ist mir aber ein wiederkehrender starker Ölpreis um die 60 Dollar. Shell arbeitet dann wieder im dicken Plus und die Investitionen in die Zukunft sind stimmig und erfolgversprechend. Mir ist die Dividende von Shell sehr wichtig und da ich eine sehr hohe Stückzahl von Shell halte, erziele ich eine gute Dividende, die bei einer Jahresdividende von 1,60 Euro etwa 1500 Euro/Monat ausmacht. Jetzt ist es zur Zeit entsprechend weniger aber ich bin felsenfest von einer Rückkehr zur alten Dividendenstärke überzeugt.
Der momentane Kurs oder auch der zukünftige interessiert mich nicht. Mache auch keine Leerverkäufe zur Depotabsicherung auf Shell. Habe, als die Shell bei 10,82 Euro stand noch einmal richtig groß zugeschlagen.
Kann wirklich nur jedem empfehlen, die Shell nicht als reines Spekulationsobjekt zu betrachten. Shell ist eine Weltfirma, deren Fortbestand man zu Recht noch über die nächsten 50 Jahre betrachten kann. Das ist für mich ein guter Zeitraum, um auch künftig von der Dividende zu leben.
Wenn man Wertpapiere als Anlageinstrumente versteht und von Spekulationsgewinnen Abstand nimmt, so kann ein jeder sich in jungen Jahren ein lohnendes Einkommen aufbauen.
Mein Tipp: Schaut nicht danach wann die Shell die 20 Euro erreicht, die 22,80 Euro oder andere Werte. Schaut einzig allein darauf, ob Shell für die Zukunft gerüstet ist. Das ist das wichtigste.
Der günstige Kurs jetzt ist ein Geschenk. Auch ich werde noch nachlegen. Die Dividendenzahlungen von Shell fließen in BP Aktien. Für mich eine ebensolche Dividendenperle wie die Shell. Dadurch habe ich ein selbst laufendes „Schneeballsystem“ höherer Dividendenflüsse.
Die BP Dividende wird in waste management gesteckt. Ist eine zukünftige Dividenden – Diva. Baut euch ein solches Schneeballsystem frühzeitig auf und bleibt dran. Wenn ihr zwanzig Jahre daran rumfeilt, habt ihr es wahrscheinlich geschafft und könnt euch bequem bei Kursrückgängen zurücklehnen.
Shell als Rentenpapier? Alatsee
Alatsee:

Ja und Nein

 
05.06.20 19:59
#2
@Fosner - teile Einiges an Deiner Einschätzung - wenn auch mit kleineren Anteilen. Auch ich sehe Shell als attraktives Langfristinvestment und die Dividende ist selbst auf dem gekürzten Niveau noch ordentlich. Ich halte diese reduzierte Dividende auch für relativ sicher, weil ich die Zukunftsaussichten von Shell langfristig positiv einschätze; nicht zuletzt wegen des im Gange befindlichen Umbaus durch den Ausbau der Stromaktivitäten, der die Abhängigkeit vom Ölpreis langfristig verhindert. Wovon ich nicht ausgehe, ist, dass die Dividende wieder auf das alte Niveau angehoben wird, jedenfalls nicht in den nächsten Jahren. Da scheint es mir plausibler, dass das Management die Gunst der Stunde genutzt hat und zusätzliche Mittel für den beschleunigten Umbau von Shell locker gemacht hat und das auch beibehalten will. Wenn es gut läuft, bauen sie auf dem reduzierten Niveau eine neue positive Historie auf und bei aktuell ca. 4% Dividendenrendite wäre das immer noch gut.
Shell als Rentenpapier? HSO50
HSO50:

Dividende da scheiden sich die Geister

 
08.06.20 11:12
#3
Um 1500 € monatlich zu bekommen reichte es aus im März 14450 Stück zu halten, da bekam man nach Steuern 4547 €uro.
Jetzt für Juni bekommt 1445 € also quasi ein Drittel.
ICH BIN auch überinvestiert ..
Eine nachhaltige Dividendenanhebung auf vor Corona Niveau halte ich für unwahrscheinlich,
Dafür war die Kürzung zu hoch die Politik hat sich bei Shell geändert.
SHELL WILL Weltgrößter Stromproduzent werden und auch das Gasgeschäft ausbauen.
Es bleibt da nicht mehr viel Geld für Sinnfreie Aktienrückkäufe und und hohe Dibidenden über.
Selbst wenn sich die OPEC +Anrainer einigen auf Kürzungen und der Preis wieder bei 60 € landet.
Investitionen treten in den Vordergrund, siehe oben.
Van Buuren hat einen anderen Weg eingeschlagen.


 
Shell als Rentenpapier? Dividendenjäger1994
Dividendenjäg.:

@HSO50 verkaufst du einen Teil von deinen

 
08.06.20 12:29
#4
Aktien oder wie kann man über investiert verstehen? Ich möchte sobald der Kurs über meinem EK von 21 Euro liegt einen Großteil abstoßen.  
Shell als Rentenpapier? HSO50
HSO50:

Investion in Aktien aufgrund der Dividende

 
08.06.20 12:58
#5
@Dividendenjäger1994
Wie das einige andere hier auch gemacht haben, hatte alles vor Corona verkauft bis auf Vodafone und war zuerst in Shell B investiert dann kam die Keule und hatte kein Stop loss gesetzt, schwupps viel der Preis bis auf 10 hatte zwischenzeitlich nachgekauft den Einstandskurs drückte ich so bis auf 20,20 € dann hätte ich vor 10 Tagen alles verkauft und bin in Shell B eingestiegen, kleiner Trost hatte so noch mehr Aktien.
So die vielen Aktien hatte ich nur aufgrund der Dividende und als ich sie alle hatte, weil ich ja unbedingt 1000 € im Monat haben wollte kam die Kürzung an die keiner glaubte, nach 75 Jahren Ölkrise 73 überstanden, 87 überstanden o9bis 12 überstanden und jetzt 2020 so etwas.
So wie's ausschaut wird sich nichts ändern, der Konzern stellt sich anders auf, das wird die Dividende nachrangig.
Ist auch positiv, hoffe auf 25 € dann bin ich auch wieder raus, mein Traum Dividende für Altersvorsorge rückt in weite Ferne.
Divi das meine ich mit überinvestiert
Shell als Rentenpapier? penda
penda:

Sehe das wie Fosner

 
08.06.20 13:11
#6
Habe für meinen gesamten Barrick Bestand den Gewinn realisiert und bin als die Shell gefallen ist zu früh rein (circa 15), habe dann aber bei 10,80 die Verluste mit einem Teil der Barrick Gewinne verechnet und seit dem mit meinem Depot fast All-in in Shell. Ich fand die Dividendenkürzung logisch und die Folgen für den Kurs haben sich auch in Grenzen gehalten. Wir sprechen ja schließlich von Ölpreisen, welche weit unter den Breakeven lagen und einer Neuausrichtung des Unternehmens. Gelingt es dieses umzusetzen, bin ich guter Dinge, daß wir auch wieder höhere Kurse und Dividenden sehen werden. Viel Glück allen investierten.  
Shell als Rentenpapier? Berliner_
Berliner_:

HSO50

 
08.06.20 13:46
#7
wie viele Aktien müsste mal haben, um sich als über-investiert zu betrachten? ;-) (#3)
Shell als Rentenpapier? HSO50
HSO50:

Investion

 
08.06.20 14:08
#8
Es gibt einschlägige Literatur was mache ich um eine Summe x als Einkommensdividende zu bezeichnen.
Ab 10.000 machte das hier Spass, jetzt nicht mehr, da die Gl jetzt covid 19 nutzte sich von der Dividendenpolitik zu verabschieden die Kürzung war sehr nachhaltig, hatte auch aus der Substanz wie 2014 bis 2015 schon einmal gemacht, bezahlt werden können siehe BP.
Statt 1000 € im Monat jetzt 350 € im Monat.
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Shell als Rentenpapier? Dividendenjäger1994
Dividendenjäg.:

HS050 Ich sehe das ähnlich

 
08.06.20 14:50
#9
Hatte vor Corona fast 20 tausend Euro in shell dan kam der crash habe jetzt auf 30 tausend aufgestockt. Aber die Kürzung hat viel Vertrauen verspielt. Werde wenn möglich dann umschichten. Habe durch den crash bei ein paar anderen Aktien gute Schnäppchen gemacht das ist das einzig positive.  
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#10

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#11

Shell als Rentenpapier? neuundalt
neuundalt:

sorry hier war ich im falschen Thread

 
09.06.20 23:16
#12
Shell als Rentenpapier? Alatsee

Dividende

 
#13
Sehe Shell grundsätzlich auch als Papier, mit dem ich Dividenden als zusätzliche Einnahmen neben der Rente anstrebe. Allerdings käme ich im Leben nicht auf die Idee, das angestrebte Einkommen nur mit einem Papier erzielen zu wollen, da wäre mir das Risiko viel zu hoch. Und trotz der Dividendenkürzung, die ich auch für längerfristig halte (auch wenn ich bei guten Zahlen von einer moderaten Erhöhung in den nächsten Jahren ausgehe), halte ich Shell auch mit der jetzigen Dividendenrendite von ca. 4% für einen attraktiven Baustein für mein "Rentendepot".


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