- ich sehe bei 180mio ek zum ende des jahre sund 80mio marketcap eigentlich immer noch keinen grund für einen kapitalschnitt - würde auch nicht viel bringen
- die hohe immat. bilanzposition könnte man deutlich reduzeren in einem schritt aus einem vorziehen der ppa im rahmen eines debt2equity-swap bzgl. der anleihe ...
was allerdings fair und dann auch im sinne der anleihe-gläubiger sein könnte wäre folgendes :
- sagen wir die kriegen eine quote von 30-50% - nehmen wir mal die goldene mitte von 40% - also 150mio aktien für 1.11€ ...
-> dann gibt es 225mio aktien und so 340 mio ek - was senvion allerdings brauchen kann ist cash ...
-> centerbridge sollte ein interesse daran haben diesen cash zukommen zu lassen und auch den deal mit den anleihe-gläubigern zu promoten, als auch seine eigene position an senvion zu verbessern - also :
wenn sie sich verpflichten würden eine ke - nach dem debt2equity-swap - bei 2.x € zu tragen - für sagen wir 75mio aktien - dann würde senvion 150-200mio zufliessen - damit wäre dann die situation gut stabilisiert und alles was kommt sicher abgedeckt - auch die banken könnten sich zurücklehnen ...
ek wäre bei 5xxmio (vergleiche mal nordex ek) und damit wieder in einem sinnvolen verhältnis zu einer auf 1.5mrd reduzierten bilanzsumme (von 2mrd) - 33% ek-quote
für die anleihe-gläubiger würde es im prinzip bedeuten, dass sie so einen buchwert von nahe 2€ in aktien wandeln würden - und ggf. würde die market cap mit 2.x€ dann sogar dazu führen, dass sie defakto keine verluste gemacht hätten - aufwuchspotential wäre garantiert ...
für centerbridge scheint es mir keine allzu große nummer zu sein, so eien schritt mit 150-200mio volumen zu gehen - insbesondere wenn senvion danach wirklich 2-3mrd umsatz bei eingen prozentpunkten nachsteuerergbnis erreicht - 1% ertrag würde 2€ rechtfertigen - bei 2% dürfte sich die marketcap von 600mio auf 1.x mrd verdoppeln lassen (siehe nordex - dann wäre senvion besser - bilanziell als auch operativ wie nordex) - damit hätte centerbriges 42% position die investion mit 100%+ amortisiert - besser als eine abschreibung auf "0" - könnte man meinen ...
soviel zur frage - wie man einen debt2equity-swap motivieren könnte - ohne dabei in den sauren apfel zu beissen ...
im übrigen empfehle ich die ausgangssituation des debt2equity-swap bei nordex (und auch die rahmenbedingungen für den kapitalschnitt damals - und ggf. unterschiede zur situation bei senvion jetzt) sich anzusehen - ist ja nicht das erst mal , dass ein wka-laden in so einer situation ist - und damals kam danach ein upswing im markt - den man hier ja auch für 2020/21 mit der 4+MW-Klasse in Europa und an anderen Stellen erwartet ...
Technisch würde es mich freuen, wenn die Jungs es on short notice hinbekommen würden eine 6.XMW-onshore-Version mit dem 152m rotor für iec1b/iec2a an den start zu bringen mit dem zf shift 6k - das sollte ja ziemlich genau passen und deutlich leichter sein - in der hoffnung, dass sie nichtsdestortrotz einen gelichteileansatz mit der offshore-variante etablieren können (sowas wäre ja für starkwind-tender - ägypten oder norwegen - im GW-bereich durchaus interessant) - wenn sie dann noch eine root-extension von 4m pro blatt für iec2a etablieren können und damit eine 160m mühle an den start bringen - auch mit zf shift 6k - dann wäre eine 6M baureihe in ansaätzen etabliert - schwachwind kann dann ja später kommen ...