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Secunet hat Potential!


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Secunet Security . 198,80 € +2,90% Perf. seit Threadbeginn:   +1732,26%
 
Hawede:

Secunet hat Potential!

7
02.11.10 00:29
Für die Secunet scheint sich die breite Masse nicht wirklich zu
interessieren. Wie kommts? IT- Security ist doch ein Wachstumsmarkt
sondergleichen. Die Positionierung des Unternehmens kann sich sehen lassen.
Ist da nicht mehr drin?
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Schakal1975:

Gefahr durch KI?

 
08.02.26 14:39
Der "Börsenpunk" ist sicherlich nicht jedermanns Freund, in der neuen Folge wird allerdings das Thema KI und Software nett beleuchtet - da hab ich mich gefragt, inwieweit dies auch zu einem Problem für Secunet werden könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=aRxkKAFAGo0
Antworten
Schakal1975:

Ergänzend dazu hab ich mal Chat GPT gefragt:

2
08.02.26 15:09
Kann KI zu einer Gefahr für das Geschäftsmodell für Secunet werden? In meinen Augen hab ich eine recht kompetente Antwort bekommen. :)

"Ja – KI kann für Secunet zur Gefahr werden, aber nicht so platt nach dem Motto „KI macht Cybersecurity überflüssig“. Die Bedrohung ist subtiler. Und genau da liegt meine klare Meinung: Kurzfristig Rückenwind, langfristig echter Anpassungsdruck.

So sehe ich das:
- Wo KI Secunet schaden kann:

1. Standard-Security wird zur Commodity.
KI automatisiert genau das, womit klassische IT-Sicherheitsanbieter Geld verdienen:

- Log-Analyse
- Anomalieerkennung
- Incident Response

Das drückt Margen. Kunden fragen sich: *Warum teure Speziallösungen, wenn KI-Tools das günstiger können?

2. Big Tech frisst Randbereiche:
Microsoft, Google & Co. integrieren KI-Security direkt in ihre Ökosysteme. Wenn Sicherheit „mitgeliefert“ wird, wird es für spezialisierte Anbieter enger.

3. Staatliche Kunden werden preissensibler:
Secunet lebt stark von Behörden & Bund. Wenn KI Effizienz verspricht, kommt politisch schnell der Gedanke: „Das muss billiger gehen.“

Wo KI Secunet hilft:

1. Hochsicherheitsbereiche sind NICHT KI-commoditizable.

- VS-NfD
- Geheim / Streng geheim
- Kritische Infrastruktur
 Hier zählen Zertifizierungen, Vertrauen und jahrzehntelange Beziehungen.  KI kann unterstützen, aber ersetzt kein BSI-zertifiziertes Gesamtsystem.

2. KI verschärft die Bedrohungslage.
KI macht Angriffe:

- schneller
- gezielter
- skalierbarer

Das erhöht den Sicherheitsbedarf – gerade bei Staat & KRITIS. Das spielt Secunet in die Karten.

3. Secunet kann KI selbst integrieren. Wenn sie KI nutzen für:

- Angriffserkennung
- forensische Analyse
- sichere Kommunikationssysteme

… dann wird KI kein Risiko, sondern ein Produkt-Upgrade.

Mein Fazit (klar & ohne Weichspüler)

- Kurzfristig: KI ist eher ein Argument für Secunet
- Langfristig: Gefahr,  wenn Secunet sich auf „wir sind halt sicher“ ausruht

Kernfrage:
Wird Secunet KI-gestützte Hochsicherheit verkaufen oder hochgesicherte Legacy-Systeme?"


Antworten
Purdie:

Grok KI

 
08.02.26 15:53
Konkurrenz durch KI?

Direkte Konkurrenz durch KI (d. h. dass KI secunets Kerngeschäft verdrängt) ist aktuell sehr begrenzt – im Gegenteil:secunets Markt ist hochreguliert und hochsensibel (Behörden, Geheimhaltung, NATO-Umfeld, kritische Infrastruktur). Hier zählen Vertrauen, Zertifizierungen (BSI, Common Criteria), digitale Souveränität und nachweisbare Sicherheit mehr als reine KI-Performance.
Globale KI-Giganten (OpenAI, Google, Microsoft, Anthropic) dürfen in diesen Bereichen oft nicht eingesetzt werden – wegen Cloud-Abhängigkeit, US-CLOUD Act, fehlender Zulassungen für VS-NfD/GEHEIM.
secunet nutzt KI sogar als eigenes Differenzierungsmerkmal und baut mit Partnern (NVIDIA, HPE) sovereign KI-Infrastrukturen auf, die Konkurrenten so nicht bieten können.

Mögliche indirekte Konkurrenz:
KI-gestützte Cybersecurity-Plattformen von Palo Alto, CrowdStrike, Darktrace etc. (haben starke ML-basierte Threat Detection) - aber meist nicht sovereign genug für deutsche Behörden.
Europäische Player wie Atos, Thales, Airbus DS Cybersecurity oder kleinere Spezialisten (z. B. in Secure AI).
In Palantir-ähnlichen Analyseplattformen für Sicherheitsbehörden gibt es Diskussionen um europäische Alternativen – secunet ist hier involviert (Projekt „NasA“ etc.) und könnte von KI-Abhängigkeit von US-Anbietern profitieren.

Zusammenfassung
KI ist für secunet keine Bedrohung, sondern Chance und neues Geschäftsfeld. Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Security-Hardware/Consulting-Anbieter hin zu einem Anbieter sicherer, sovereign KI-Lösungen für den öffentlichen und kritischen Sektor. Gerade weil KI in sensiblen Bereichen nur mit extrem hohen Sicherheitsgarantien eingesetzt werden darf, hat secunet hier einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen KI-Playern oder US-Cloud-Anbietern.
Antworten
marmorkuche.:

Ja, das ist eine

3
10.02.26 03:25
Gefahr durch KI?
Der "Börsenpunk" ist sicherlich nicht jedermanns Freund, in der neuen Folge wird allerdings das Thema KI und Software nett beleuchtet - da hab ich mich gefragt, inwieweit dies auch zu einem Problem für Secunet werden könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=aRxkKAFAGo0
Schakal1975, 08.02.26 14:39
grosse Ungewissheit und für die meisten Softwareunternehmen eine existenzielle Bedrohung mMn.
Viele werden Ki nicht überleben denk ich.
Hatte mich auch kurz gefragt, ob ich vielleicht jetzt mal ne SAP nehme nach dem Einbruch.
Dagegen entschieden, denn bei sowas kommt der Angriff von meheren Fronten, nicht nur der offensichtlichen Bedrohung für die Software an sich, sondern der "noch" subtileren Bedrohung, die imho langfristig weit verheerender sein wird - der Jobverlust von Millionen und aber Millionen "white collar" Jobs der kommen wird.
Im Moment noch als "Effizienzprogramme" von Big Tech verkauft, wo man ganze Abteilungen einsparen kann, da KI die Aufgaben übernimmt, sind das alles Verwaltungsjobs etc die kein PC und damit auch keine Software irgendeiner Art brauchen.
Langfristig wart ich auf den Tag, an dem dann an der Börse die Panik ausbricht, weil man registriert, dass die Unsummen (allein 650 Milliarden dies Jahr von den 3 oder 4 Amitechs) pro Jahr investiert werden, nicht damit man sich KI Filmchen anschauen kann oder vielleicht alle paar hundert sich nen KI Assistenten kaufen, sondern um auf breiter Front menschliche Arbeitsplätze zu streichen.
Wann das sein wird keine Ahnung, aber iwann wird auch der Tag kommen. Bis dahin... Secunet ist mein einziges Unternehmen was im Softwarebereich aktiv ist, alles andere hab ich gekickt und kein Interesse mehr...
Antworten
Scansoft:

Secunet

3
16.02.26 12:16
ist wirklich dass letzte IT-Software Unternehmen, wo eine KI Disruption zur Gefahr werden könnte. Alleine die Zertifizierungen und Sicherheitsanfoderungen sind doch massiv. Zudem wird kein Kunde solche vitalen und kristischen Lösungen mit einer Eingenbau Version ersetzen.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Antworten
Juliette:

Morgan Stanley sieht das ähnlich

2
16.02.26 13:22
Man erwähnt zwar Secunet nicht, ist aber extrem bullish für das Sentiment und sieht durch den Ausverkauf durch die KI-Panik bei Softwareaktien eine ungerechtfertigete Sippenhaft und dadurch jetzt einen perfekten Einstieg bei Cybersecurity-Aktien

Morgan Stanley flags $45B hidden cybersecurity opportunity
The software stocks sell-off might be a perfect time to buy some cybersecurity stocks.
www.thestreet.com/investing/stocks/...bersecurity-opportunity
Antworten
Juliette:

Tausche "das Sentiment" gegen "den Sektor"

 
16.02.26 13:35
Antworten
Vermeer:

Ich denk auch immer wieder

 
16.02.26 14:41
wenn ich den Verlauf im Xetra-Orderbuch anschaue, dass der Kurs gezielt gedrückt wird.
Antworten
HamBurch:

Cyberangriff auf die Deutsche Bahn

 
18.02.26 14:28
Der Angriff auf die Deutsche Bahn zeigt erneut, dass die aktuellen IT Sicherheitsstrukturen nicht mehr ausreichen. Die Bahn hat zwar Partner, aber keinen Hochsicherheits Spezialisten wie Secunet an ihrer Seite. Genau hier liegt die eigentliche Schwachstelle.

Die Bahn ist kritische Infrastruktur und die heutigen Angriffe stammen nicht mehr von Einzelpersonen, sondern von professionell organisierten Gruppen. Die bisherigen Dienstleister decken breite IT Security ab, aber nicht die Schutzklassen, die im KRITIS Bereich notwendig sind. Secunet arbeitet seit Jahren genau in diesem Hochsicherheitssegment und schuetzt dort, wo staatliche oder staatsnahe Angreifer aktiv sind.

Der Vorfall ist ein strategisches Warnsignal. Wenn die Bahn ihre Systeme wirklich auf ein zeitgemäßes Niveau bringen will, führt langfristig kein Weg an einem Anbieter wie Secunet vorbei.
Antworten
marmorkuche.:

Eckhart, die Russen kommen!

 
18.02.26 19:21
Cyberangriff auf die Deutsche Bahn
Der Angriff auf die Deutsche Bahn zeigt erneut, dass die aktuellen IT Sicherheitsstrukturen nicht mehr ausreichen. Die Bahn hat zwar Partner, aber keinen Hochsicherheits Spezialisten wie Secunet an ihrer Seite. Genau hier liegt die eigentliche Schwachstelle.

Die Bahn ist kritische Infrastruktur und die heutigen Angriffe stammen nicht mehr von Einzelpersonen, sondern von professionell organisierten Gruppen. Die bisherigen Dienstleister decken breite IT Security ab, aber nicht die Schutzklassen, die im KRITIS Bereich notwendig sind. Secunet arbeitet seit Jahren genau in diesem Hochsicherheitssegment und schuetzt dort, wo staatliche oder staatsnahe Angreifer aktiv sind.

Der Vorfall ist ein strategisches Warnsignal. Wenn die Bahn ihre Systeme wirklich auf ein zeitgemäßes Niveau bringen will, führt langfristig kein Weg an einem Anbieter wie Secunet vorbei.
HamBurch, 18.02.26 14:28
www.bing.com/videos/riverview/...E8CC9ACB71D284&FORM=VIRE

Anscheinend nen Angriff auf mehere Nato Staaten...
Naja, wenn mit KI jeder ein Programmierer sein kann, dann kann ja auch jeder hacken theoretisch oder?
Antworten
HamBurch:

# 972

 
18.02.26 20:09
„Die Russen müssen nicht kommen. Die loggen sich ein.“  
Antworten
Purdie:

Anthropic

 
21.02.26 10:08
CrowdStrike und Okta führen Cybersicherheitsaktien-Ausverkauf nach Claude-Update an.

Neues KI-Tool scannt Code und erstellt Korrekturvorschläge zur menschlichen Überprüfung.

Der Sektor-ETF fällt um 3,8 % und setzt damit seine Verluste seit Jahresbeginn fort.

Cybersicherheitsaktien gerieten am Freitag stark unter Druck, da Anleger die neue Entwicklung von Anthropic verarbeiteten, die Claude weiter in einen Bereich drängt, der lange von spezialisierter Sicherheitssoftware dominiert wurde.

CrowdStrike und Okta führten den Kursverfall an, wobei auch andere Cybersicherheitsaktien nachgaben, da Anleger wiederkehrende strategische Fragen abwogen.

Die Antwort zeigt sich in den Kursen: CrowdStrike fiel um bis zu 6,5 %, Cloudflare um mehr als 6 %, Okta um 5,7 %, Zscaler um 3,5 % und SailPoint um 6,8 %.

Der Global X Cybersecurity ETF gab um bis zu 3,8 % nach und verzeichnete damit seit Jahresbeginn einen Verlust von 14 %.

Warum Claude den Markt verunsicherte

Anthropic gab bekannt, dass seine neue Funktion „Claude Code Security“ Quellcode auf Sicherheitslücken scannt und gezielte Software-Patches zur Überprüfung durch Experten vorschlägt. Die Funktion wird zunächst in einer begrenzten Testphase veröffentlicht.

Vereinfacht gesagt: Sie analysiert die Software eines Unternehmens wie ein Sicherheitsanalyst, markiert potenzielle Schwachstellen und entwirft Lösungsvorschläge. Die endgültige Entscheidung über die Implementierung überlässt sie jedoch einem Experten, anstatt Änderungen automatisch anzuwenden.

Dieses „Human-in-the-Loop“-Design ist wichtig, da Fehlalarme im Bereich der IT-Sicherheit teuer sind und fehlerhafte Korrekturen neue Probleme verursachen können.

Anthropic gibt an, dass das Tool dieses Risiko durch mehrstufige Überprüfung der Ergebnisse, die Vergabe von Schweregraden zur Fokussierung der Teams und die Hinzufügung einer Vertrauensbewertung minimiert, damit Prüfer die Zuverlässigkeit jeder Warnung einschätzen können.

Lesen Sie auch: Anthropic erhält 30 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 380 Milliarden US-Dollar – KI-Finanzierung erreicht Rekordwerte
KI als Produkt, nicht nur als Funktion

Der Kurssturz vom Freitag fügt sich in eine seit Wochen bestehende Marktentwicklung ein.

Investoren befürchten zunehmend, dass KI-basierte Tools die Preissetzungsmacht von Softwareunternehmen untergraben könnten, indem sie „ausreichend gute“ Alternativen direkt in den Programmier-Workflow integrieren.

Die Befürchtung besteht nicht darin, dass die Sicherheitsausgaben verschwinden, sondern dass sich ein Teil der Arbeit von eigenständigen Sicherheitsprodukten hin zu KI-gestützten Scans und Behebungsfunktionen verlagert, die sich eher wie eine integrierte Funktion als wie ein separates Abonnement anfühlen.

Um es klarzustellen: Anthropic positioniert Claude Code Security als defensives Tool und betont, dass keine Anwendung ohne menschliche Genehmigung erfolgt.

Es wird außerdem als kontrollierte Vorschau dargestellt, die auf Enterprise- und Team-Kunden beschränkt ist, mit beschleunigtem Zugriff für Betreiber von Open-Source-Repositories.

Doch Märkte handeln oft mit der Richtung, nicht mit dem Kleingedruckten, und die Richtung ist hier, dass fortschrittliche KI-Modelle sich vom Schreiben von Code hin zur Codeüberwachung bewegen.

Für die Cybersicherheitsanbieter, deren Aktienkurse gefallen sind, stellt sich kurzfristig die Frage, ob dies ein durch Schlagzeilen ausgelöster Neustart ist oder der Beginn eines verschärften Wettbewerbs in den Telefonkonferenzen zu den Quartalsergebnissen.

Investoren werden darauf achten, ob etablierte Unternehmen ihre Marktposition verteidigen können, indem sie KI in umfassendere Plattformen wie Endpunktschutz, Identitätsmanagement, Netzwerksicherheit und Reaktion integrieren, wo Ergebnisse, Daten und Echtzeit-Bedrohungsinformationen weiterhin genauso wichtig sind wie die Codeanalyse.
Antworten
HamBurch:

Secunet bleibt Fels in der Brandung

 
21.02.26 10:40
Die jüngsten Kursverluste im Cybersecuritysektor nach dem Claude Update von Anthropic haben viele Anleger verunsichert, aber für Secunet ist diese Entwicklung weit weniger relevant, als es auf den ersten Blick wirkt. Claude Code Security ist ein Tool zur Analyse von Quellcode und richtet sich an klassische Softwareanbieter wie CrowdStrike, Okta, Zscaler oder Cloudflare.

Genau diese Firmen geraten unter Druck, weil KI Teile ihrer Softwarefunktionen angreift und damit ihre Preissetzungsmacht infrage stellt. Secunet spielt jedoch in einem völlig anderen Markt.

Secunet liefert hochsichere, staatlich zertifizierte Infrastruktur für Behörden, Militär, Geheimschutz und kritische Infrastruktur. Die Produkte wie SINA, Kryptohardware, sichere Identitäten und Grenzkontrollsysteme unterliegen strengen BSI und NATO Vorgaben. KI Modelle wie Claude können in diesen Bereichen weder eingesetzt noch zugelassen werden, weil sie die Anforderungen an digitale Souveränität, Zertifizierung und physische Sicherheit nicht erfüllen. Der Burggraben von Secunet ist regulatorisch und politisch, nicht technologisch, und genau deshalb durch KI nicht angreifbar.

Im Gegenteil, KI verschärft die Bedrohungslage erheblich. Angriffe werden schneller, komplexer und skalierbarer. Das erhöht den Bedarf an hochsicheren Infrastrukturen, und damit an Secunet. Auch die Diskussion im Forum zeigt, dass Secunet in Europa eine einzigartige Stellung hat, weil kein anderer Anbieter diese Tiefe an Kryptografie, Hochsicherheit und staatlicher Zulassung abdeckt. Dazu kommt die strategische Rolle innerhalb der G D Gruppe und die mögliche Neuordnung der Identity Sparte, die Secunet langfristig sogar stärken könnte.

Fazit: KI bedroht die klassischen Software Security Anbieter, aber nicht Secunet.
Secunet profitiert eher von der steigenden Komplexität und Regulierung. Der Burggraben bleibt bestehen und wird durch die zunehmende Bedeutung souveräner Hochsicherheit eher noch tiefer.
Antworten
Scansoft:

Trotzdem scheint

 
24.02.26 11:16
der Markt hier nicht zu differnzieren. Gerade die Hardwarekomponete bei Secunet, die früher immer als Malus gesehen wurde, gibt hier einen besonderen Burggraben.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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Purdie:

Kryptographie

 
24.02.26 17:02
ist im Endeffekt auch Softwareentwicklung, jeder wollen die Entwickler schnell am Markt sein und keine BSI Zertifizierung abwarten.

Trotzdem ist der Burggraben nicht unantastbar. Und KI steht noch weit am Anfang, die Rechenleistung wird massiv verbessert, bei AMD von 2023 auf 2026 um denFaktor 1.000

www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=TRtvHrugxEKV2n-qR2P-ag
Antworten
HamBurch:

BSI Zulassung schlägt KI Speed.

 
24.02.26 18:20
Ohne BSI Zulassung kommst du nicht einmal in die Nähe dieses Marktes.  
Und diese Zulassung entsteht nicht durch KI Code, sondern durch jahrelange, auditierbare Vertrauensarbeit.
Antworten
Scansoft:

Hilft ja nicht

 
24.02.26 19:36
nur die Software zu haben, auch wenn man die in 5-10 Jahren in ein paar Stunden per Knopfdruck herstellen kann. Man musst damit auch die Anwender anbinden bzw. Die müssen aus bestehenden Strukturen wechseln. Bei systemkritischer Software trauen es sich die wenigstens. Wenn etwas schief geht und Systeme kompromittiert werden kann es schnell in der Insolvenz enden.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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PinnebergInve.:

Secunet ist in extrem regulierten Bereichen

2
25.02.26 21:39
untwegs. Streitkräfte, Polizei, Behören, Medizinischen Einrichtungen. Durch die Kombination aus Hardware/Software, der tiefen Integration und der Regulierung, kann man so etwas nicht so einfach Vibe-Coden. Die Systeme müssen support erhalten über lange Lebenszyklen und vor allem auch auditfest sein. Man ist Lösungsanbieter eine kompletten Architektur. KI wird hier eher der Treiber sein, um die Produktivität bei Secunet zu erhöhen, besseren Kundenservice anzubieten und vor allem wird KI ein Treiber sein für die Zunahme der Cyberrisiken für die Kundschaft von Secunet und somit tolle Opportunites für Secunet.

M.E. liefert der Markt gerade eine tolle Chance, sich an einem Unternehmen zu beteiligen, was von mehreren Trend profitieren dürfte (Defence, KI und Informations- und Cybersicherheit).

Antworten
HamBurch:

Markt übertreibt aber Perspektive bleibt

 
26.02.26 11:11
In einer Welt, in der staatliche und kritische Infrastrukturen immer stärker geschützt werden müssen, sitzt secunet strategisch genau dort, wo die Nachfrage strukturell wächst – und zwar über Jahre hinweg.

Der Kurs ist innerhalb eines Monats um gut ein Viertel zurückgekommen – eine Größenordnung, die selten ohne Chance bleibt. Solche Übertreibungen entstehen meist dann, wenn der Markt kurzfristige Unsicherheit höher gewichtet als langfristige Perspektive. Operativ bleibt das Bild dagegen unverändert stark. Tiefe Integration, hohe Regulierung, starke Kundenbindung und ein Burggraben, der sich nicht einfach weg coden lässt.

Wer hier zugreift, braucht etwas Mut, aber genau dieser Mut wird oft dort belohnt, wo Marktpanik und fundamentale Stärke auseinanderlaufen.  
Und genau das sehen wir mMn. gerade.
Antworten
Vermeer:

Der kleine Freefloat ist natürlich ein Faktor

 
26.02.26 11:43
Antworten
HamBurch:

US Regierung und Anthropic

3
26.02.26 20:54
Der Streit zwischen der US Regierung und Anthropic zeigt, wie schnell amerikanische KI Firmen unter staatlichen Zwang geraten können. Sobald Washington militärische Nutzung verlangt, endet die unternehmerische Freiheit. Für Europa ist das ein Warnsignal, denn US KI ist nie vollständig zivil und nie vollständig frei verfügbar.

Der Anthropic Fall macht deutlich, wie abhängig und verwundbar Europa wäre, wenn es sicherheitsrelevante Technologie aus den USA bezieht. Für Secunet entsteht daraus ein klarer Vorteil, weil europäische Behörden und kritische Infrastruktur zunehmend auf souveräne und vertrauenswürdige IT Sicherheit setzen müssen. Das stärkt Secunet politisch, strategisch und langfristig auch wirtschaftlich.
Antworten
HamBurch:

Souveräne Infrastruktur ist Pflicht

 
01.03.26 20:15
Ein ziviles KI Modell wird von Washington ohne große Diskussion in militärische Prozesse integriert und Anthropic kann sich dem faktisch nicht entziehen.
Die Entwicklung der letzten Tage macht den Kernpunkt noch deutlicher: Europa braucht unabhängige Sicherheitsanbieter und zwar schnell.
Antworten
Vermeer:

Nun ist Anthropic kein Sicherheitsanbieter

 
01.03.26 21:50
und das Pentagon wahrlich auch nicht.
Antworten
HamBurch:

Ohne europäische Anbieter keine Datensouveränität

2
01.03.26 23:19
Natürlich ist Anthropic kein Sicherheitsanbieter. Genau das ist ja der Punkt.
Wenn ein rein ziviles US KI Modell ohne Debatte in militärische Prozesse integriert wird, zeigt das nur eines:
Jedes US Unternehmen, egal ob KI, Cloud oder Software  unterliegt dem Cloud Act und FISA 702 und kann von Washington jederzeit zur Herausgabe europäischer Daten gezwungen werden.

Deshalb braucht Europa eigene Sicherheitsanbieter.
Nicht, weil Anthropic einer wäre, sondern weil wir uns nicht darauf verlassen können, dass US Firmen europäische Interessen schützen, wenn Washington etwas anderes verlangt.
Antworten
HamBurch:

Staat braucht Secunet

 
03.03.26 11:54
Berlin – Die Regierung will die staatliche Cyberabwehr ausbauen – und Sicherheitsbehörden dafür weitreichende neue Befugnisse geben. Das sieht ein Gesetzentwurf (Stärkung der Cybersicherheit) vor, den Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) vorgelegt hat. Laut dem Papier (liegt BILD vor) sollen Bundeskriminalamt (BKA) und Bundespolizei künftig aktiv in laufende Cyberangriffe eingreifen dürfen. Erstmals dürfen sie nicht nur beobachten oder warnen, sondern IT-Systeme abschalten, Datenverkehr umleiten und sogar Daten auf fremden Rechnern löschen oder verändern.

Wenn der Staat künftig offensiv in Cyberangriffe eingreifen darf, braucht er dafür erst recht die Hochsicherheits Infrastruktur von Secunet – ohne diese Basis bleibt jede neue Befugnis nur ein Papiertiger.“
Antworten
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