von gestern ist aus meiner Sicht inhaltsleer. Sie beschreibt zumindest nicht den wahren Hintergrund.
zur Nachverfolgung: Es geht um diese Meldung
www.sanochemia.at/news/ansicht-news/news/...8e16ab20b0df7a87cf"Wien, 23.03.2020- Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien (ISIN
AT0000776307), gibt bekannt, dass es aufgrund der sich verschärfenden Corona-Krise zu Umsatzeinbußen der Gesellschaft gekommen ist und weiter kommen wird. Dies hat die Investorengruppe dazu bewogen, die bereits auf einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossene Kapitalerhöhungsmaßnahme nicht zu zeichnen.
Der Masseverwalter hat daher damit begonnen eine Verwertung der Vermögenswerte der Sanochemia Pharmazeutika AG vorzubereiten."
1) Es ist scheinbar Game Over
2) Geht die Meldung nicht darauf ein, worin die Umsatzeinbußen bestehen
21) Ist es ein Nachfrageproblem? Möglicherweise aktuell ja
211) Aus medizinischer Sicht wird die Nachfrage (hinsichtlich der Hauptprodukte der SAC) im europäischen Markt um einen niedrigen 2-stelligen Prozentbereich einbrechen, da massiv elektive Eingriffe verschoben werden
212) Ist unklar, wie der Umsatz mit nicht-erste-Welt Staaten sich verhält. Hier stellen sich Fragen wie Bonität von Staaten, Ausfallbürgschaften, etc
213) Ist der Effekt auf ca 3-6 Monate begrenzt
22) Ist es ein Angebotsproblem?
221) Darf/Kann man in Österreich momentan aufgrund der Beschränkungen nicht produzieren
3) Stellt sich die Frage nach der Motivation der 3 Anteilseigner der bew, warum sie nicht zeichnen wollen
31) Braucht Bender das Geld momentan selber
32) Gleiches für die WK Burgenland
33) Gleiches für die Investgesellschaft
34) Warum konnten die Drei die Lage auf Sicht von ein paar Wochen nicht richtig einschätzen.
PS: Günter Luntsch scheint ja wohl aktuell zu prüfen, ob nicht Privataktionäre das Kapital aufbringen könnten. Ich bin da skeptisch. Ich wär zwar bereit einen kleinen Beitrag zu leisten, aber man bräuchte etwa 1000 Leute von meinem Kaliber.