Man soll den Prozessverlauf keinesfalls überbewerten. Hier geht es ja maximal um einen Einmaleffekt, der dann einen Sondereffekt in der Bilanz erzeugt.
Sicher ist, dass ein „positives“ Urteil von Karlsruhe notwendig ist, um dann im Weiteren über den Zivilprozessweg den Schadenersatz einfordern zu können. Sollte es so weit kommen, werden auch die Beträge wohl um einiges tiefer liegen, als die jetzt in den Medien so gern geschriebenen zig Milliarden.
Viel wichtiger ist es, dass der Großhandelsstrompreis wieder funktioniert. Hier erwartet man ja den Weg in Richtung Kapazitätsmarkt. Wenn das funktioniert, dann sieht es wirklich wieder gut aus. Man kann ja leicht erkennen, dass bei einer Strompreiserhöhung von nur einem Cent, dass für RWE bereits über zwei Milliarden € pro Jahr wären!
Also man soll hier nicht zu viel Hysterie hineintragen.