Die Verunsicherung, entstanden durch Gerüchte und sicher auch jede Menge Unwissenheit, hat viel dazu beigetragen, dass wir Heute solche Tiefststände vorfinden können.
Am Bsp. des Stresstests vom 10. 10. des Jahres lässt sich das gut erkennen.
In Auftrag wurde das Gutachten ja vom Bundeswirtschaftsministerium gegeben. Für die Öffentlichkeit transparent gemacht haben das die Wirtschaftsprüfergesellschaft Warth & Klein Grant Thornton AG.
Darin findet sich nun, dass 38,3 Milliarden Euro an Rückstellungen gebildet wurden, die weiters auf 47,5 Milliarden Euro geschätzten Kosten basieren. Die Prüfer bestätigen hier nicht nur dass damit alle Entsorgungsschritte nachvollziehbar und vollständig abgebildet werden, sondern auch dass diese Werte über internationalen Vergleichswerten liegen. In Zahlen heißt das, dass pro Reaktor 857 Millionen Euro geschätzt wurden, während dieser Wert in anderen Staaten zwischen 205 und 542 Millionen Euro liegt. Aber noch nicht genug, denn man kann laut Gutachten sogar 6 Milliarden durch höhere Effizienz einsparen.
Würde man sich an diesen Fakten orientieren, käme die Gerüchteküche ganz schön ins schwitzen!
Weiters ist scheinbar nur wenigen bewusst, wie man Versorgungssicherheit erreichen kann. Hierbei genügt es nicht nur ein paar wenige Jahre ins Auge zu fassen, sondern Zeiträume die über 15 Jahre und mehr in der Zukunft liegen.
Das zeigt das Bsp. des Entwurfs einer Leitentscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Hierbei geht es um die Braunkohleförderung im Tagebau Garzweiller II. Inhalt ist die Feststellung das diese Kohleförderung auch nach 2030 notwendig ist um Stromsicherheit zu schaffen.
Wenn man jetzt immer noch glauben sollte die Energiewende gehe einfach so „Ruck Zuck“, der solle besser mal ein paar Basics „sich hinein ziehen“.
Und bei dieser Änderung werden die großen Energieversorger weiterhin die wichtigste Rolle spielen. Das wird sich auch bald wieder in den Aktienwerten finden, so die Wirtschaft nicht unnötige Kapriolen veranstaltet.
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