”@Zoro@Zoro Das sehe ich in großen Teilen anders. Die Aktie hat kurzzeitig bei 910€ ein inverses Doppeltop gebildet, was von den Anlegern durch entsprechende Stop Losses abgesichert wurde. Diese wurden aufgrund des negativen News Catalyst nun gerissen. Intraday beobachten wir bereits wieder entsprechende Käufe, sodass wir vom Tagestief von 818,70€ mittlerweile bei knapp 840€ stehen. Selbst im ganz, ganz großen Chartbild über 10 Jahre haben wir nun eine Korrektur von knapp 60% erlebt. Charttechnisch wäre eventuell noch der Widerstand bei 773€ denkbar oder im absoluten Worst Case das 0,66er Retracement bei ca. 710€, was ich persönlich für äußerst unwahrscheinlich halte. Kursziele von 680€ und tiefer halte ich für ausgeschlossen und wäre neben der charttechnischen Perspektive auch fundamental nicht vertretbar. Mit einem KGV von 30 und Forward KGV von 20 notiert die Aktie für sich genommen bereits ein gutes Stück unter ihren historischen Bewertungsniveaus. Auch im Sektorvergleich ist das KGV vollkommen im Rahmen. Argumente für eine vorsichtigere Bewertung sind sicherlich die furchtbare Kommunikation in Bezug auf Expansionspläne und offensichtlich die Umsetzung dieser. Dies halte ich im aktuellen Preis aber für ausreichend bepreist.
Seba91, 05.11.26 12:21
@Seba91
Charttechnik ist keine Einbahnstraße ...da Liquiditätszone bei 500 Euro aufgebläht wird...und
Ja, jeder darf einen Chart anders interpretieren, genau das macht Börse interessant.
Das ist lediglich meine persönliche Einschätzung und Chartauswertung, mit der ich selbstverständlich auch völlig falsch liegen kann.
Sie stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung oder versuchte Einflussnahme dar, sondern ist ausschließlich der Versuch, mögliche Marktbewegungen und deren weitere Entwicklung anhand der Charttechnik einzuschätzen.
Natürlich kann jederzeit eine Gegenbewegung Richtung Call entstehen,...wird auch irgendwann kommen und erneut viel Anleger ...LONG locken ...Honigpot ... gerade nach stärkeren Abverkäufen, wenn Short Positionen geschlossen und neue Long Positionen akkumuliert werden.
Auch die aktuelle Unruhe mit Politik und Spannungen können ...konflikt kann solche Bewegungen verstärken. .
Bei RHM sehe ich vor allem ein Problem ...und mehr ...Kern ist die gewaltigen Erwartungen müssen erst einmal operativ umgesetzt und am Ende in echten Nettogewinn verwandelt werden.
Das dürfte deutlich schwieriger werden, als es die bisherige Kurseuphorie vermuten lässt. Eine Aktie, die aus Regionen von 50, 100 oder 200 euro derart hochgeschossen ist, muss ihre Bewertung irgendwann auch durch tatsächliche Gewinne rechtfertigen.
Für mich passt das aktuelle Kursniveau noch immer nicht zur realisierten Ertragskraft.
...ich schreibe es oft ...widerhole mich ...Aufträge sind noch keine Gewinne, Zukunftsfantasien noch kein Geld auf dem Konto. Irgendwann endet jede Euphorie an der Realität der Zahlen. Und genau diese Realität dürfte der Markt erst noch einpreisen müssen.
Und eines darf man bei aller Börseneuphorie ...noch dazu ... nicht vergessen ...
Rheinmetall produziert nicht einfach irgendwelche Maschinen, sondern auch Waffensysteme, deren Einsatz über Leben, Tod und das Leid ganzer Bevölkerungen entscheidet... entscheiden kann....Steuergelder aus Arbeitende Menschen Masse ...in Kanäle gebündelt wird ...Zum Investitionsprogramm .." Waffen...versus Bildung " Was heute als Milliardenauftrag gefeiert wird, kann morgen menschliche Tragödien bedeuten. ...Ist so ...
Diese gesellschaftliche und moralische Wahrnehmung kann sich schnell verändern mit politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen. ...Siehe Trump und USA ...aktuell ...
Auch eine Rheinmetall AG kann sich dieser Realität nicht entziehen.
Denn nicht jeder Milliardenauftrag ist automatisch ein nachhaltiger Milliardengewinn.
Und menschliches Leid ist kein Geschäftsmodell, das sich grenzenlos an der Börse feiern lässt.
Nur bleibt für mich der übergeordnete Trend bislang ununterbrochen auf der Put Seite. Zwischenzeitliche Erholungen ändern daran noch nichts.
Ich vermute sogar, dass wir die 500 Euro noch als mögliche Liquiditätszone sehen könnten.
Dort könnten weitere Stop Loss Ketten und kurtzfristigste ... Liquidationen ausgelöst gezielt getrieben werden, bevor größere Marktteilnehmer wieder akkumulieren.
An der Börse ist vieles möglich. Gerade deshalb würde ich weder 680 noch 500 kategorisch ausschließen. ... bis jetzt ... Entscheidend ist für mich, wo Liquidität abgeholt wird und wann tatsächlich eine nachhaltige Trendwende bestätigt ist.