Abzgl. Schulden bleibt für QSC nichts übrig. Mit was wollen die weiter machen?
- Outsourcing (91 Mio. Euro Umsatz bei 11 Mio. Euro Ebitda)
—> hat man aufgegeben und der Geschäftsbereich löst sich auf)
- Consulting (38 Mio Euro, 5,4 Mio. Euro Ebitda
—> viel zu klein und nicht das Kerngeschäft
- Cloud/IoT (viel zu klein, 5,7 Mio. Euro Jahresbeitrag, und hängt an der Nabelschnur von Outsourcing, also in Wirklichkeit komplett unbedeutend)
Plusnet, die „verscherbelt werden soll“ bringt jährlich einen ausgeschwitzten Umsatz von mind. 210 Mio. Euro und guten 40 Mio. Euro Ebitda
Jetzt zum einfachen Jahresumsatz abgeben?
Ein abgeschriebenes, bundesweites Telkonetz? NGN? 30 TSD Geschäftskunden?
(Also 200 Mio. ./. 30000 Geschäftskunden = 6.666 Euro pro KD inkls. Selbstkosten des Netzes)
Nach derzeitigen Multiples müsste man mind. 2 x Umsatz oder 8 x Ebitda kalkulieren, trockene Rechnung.
Umsatz wäre 2 x 200 Mio. = 400 Mio.
Ebitda mind 40 x 8 Mio. = mind. 320 Mio.
Wie gesagt, andere Assets nicht reingerechnet, günstiger wäre es für einen wenn er sich mit 50% bei QSC einkauft, da zahlt man nur 90 Mio. Euro...
Die strategische Bedeutung gar nicht berücksichtigt (es gibt nur noch die Dt. Telekom, Vodafone und 50% Bedeutung Versatel), sowie open Access Potential, etc.)
QSC hat über 125 Mio. Aktien
Aktienkurs 1,45 Euro
Abzgl. Schulden bleibt QSC in einem Fall der ungünstigen Fälle ein Cahsbetrag von max. 150 Mio. Euro übrig. Was wollen die mit 150 Mio. Euro machen? Sonderdividende für die Aktionäre bedeutet im schlimmsten Fall 1 Euro pro Aktie, also kurzfristiger Aktienkurs von 2,45 Euro und dann am nächsten Tag wieder bei 1,45 Euro und ein paar Jahre bis zur Insolvenz.
Nie und nimmer hat Schlobohm das geplant, das TK Geschäft so abzugeben. Vor Jahren sah es viel schlimmer aus, da hätte er die Segel streichen können, der ist standhaft geblieben.
Einzigst Interessante Lösung ist, Plusnetpartner reinzuholen, 75% der Anteile abzugeben, für mind. 400 Mio. Euro. Plusnet ist strategisch zu betrachten.
Nur so bringt Schlobohm einen Megamehrwert für die Aktionäre und für sich selbst. Ansonsten soll er den Laden weiter führen, mit allem was möglich ist (open access, DSL für Geschäftskunden, Privatkunden, Wholesale, etc.).
Sollte Schlobohme keine mind. 5-6 Euro pro Aktie rausholen, würde ich sagen, dass sein Lebenswerk komplett für den Arsch war, da andere smart genung waren für mind. 5 Euro die Anteile zu verkaufen, so viel Gier mute ich ihm schon zu, sonst wäre er nicht in den AR gegangen.
Meine Theorie hat sich über die letzten zehn Jahre nicht geändert.
Schlobohme hat die Bewertung bewusst nach unten geschraubt (Umsätze abgegeben, TK zum Schwitzen gebracht). QSC hat heute einen Börsenwert von lächerlichen 180 Mio. Euro. Wenn Plusnet mind. 200 Mio. Euro bewertet sein sollte, wieso ist dieser Aufschlag nicht an der Börse sichtbar?! Über Jahre hatte man Gelegenheit die Aktien für sehr, sehr günstiges Geld, alles unter 2 Euro einzusammeln. Grosse Anleger sind ausgestiegen, von Baker, bis xy. Sogar Hedgefonds hatten lange Zeit um die Aktien leerzuverkaufen. Wo sind die Leerverkäufer. Alles einfach nur Fake und Show. Die grösste Verarschung war die Dividende. Dividende von einem Unternehmen kassieren, dass vor der Sanierung keine Dividende zahlen wollte, aber ab der Sanierung Dividende zahlt. Was soll der Blödsinn? Das macht man, wenn man „Schweigegeld“ kassiert.
Wieso ist der Schlobohm auch plötzlich so ruhig, wo sind die Kommentare, dass ein Investment in QSC sehr lohnend ist, das beste auf dem Kapitalmarkt, etc.? Warum hebt er nicht den Wert seines Unternehmens, er hält mit seinem Kumpel 25%.
Warten wir ab, bis zum 29. Mai ist noch viel Zeit, und wie gesagt, hier halten die von QSC einfach nur die Klappe, als wäre alles nur noch Formalität.