Es ist schon erstaunlich, dass man mit Zinsen für einen kleinen Projektierer eine 3-stellige Millionensumme ausgibt, aber auf dessen Geschäftstätigkeit keinen unmittelbaren Einfluss nehmen kann.
Aus dem jetzigen Geschäftsbericht der PNE:
""""""""""""Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG
Der von der PNE WIND für den Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG gezahlte Kaufpreis könnte sich als zu hoch herausstellen und hohe Mittelabflüsse sowie
Ergebnisbelastungen durch Abschreibungen zur Folge haben.
Die von der PNE WIND getroffenen Annahmen zu den Gegebenheiten und zur geschäftlichen Entwicklung der WKN AG könnten sich als zu optimistisch erweisen und
/ oder die PNE WIND könnte Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der WKN-Gruppe fehlerhaft oder zu optimistisch eingeschätzt haben.
Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE
WIND- Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNEWIND nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN
AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der mit dem Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG verfolgten Strategie ergeben und die Nutzung von Synergie effekten erschwert werden.
Die WKN-Gruppe könnte zukünftig nicht in der Lage sein, ihren Finanzierungsbedarf – insbesondere bei Fälligwerden größerer Fremdverbindlichkeiten – zu decken. Dies könnte zu erhöhten Aufwen dungen und Einstandspflichten der PNE WIND AG führen.
Die WKN-Gruppe ist neben der Projektierung von Windkraftanlagen auch in geringem Umfang auf dem Gebiet der Projektierung von Photovoltaikanlagen tätig. Dies hat zur Folge, dass die PNE WIND diversen Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung und Projektierung von Photovoltaikparks unterliegt. Für die WKN-Gruppe bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb des Photovoltaikparks „Passauer Land“ wie etwaig zu hohe Ertragserwartungen, zu geringe Betriebskosten schätzungen und damit einhergehender etwaiger zusätzlicher Liquiditätsbedarf. Aus der Inanspruchnahme des Konsortialkredits über 29 Mio. Euro und den in den Kreditvertrag enthaltenen Covenants u.A. zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote, eines Zinsdeckungsgrades oder
eines Gearingfaktors kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Banken vor fristgemäßem Ablauf (2016) des Konsortialkredits kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Kreditinanspruchnahme hätte keine schwer wiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND Gruppe. Eine Kündigung des Konsortialkreditvertrags durch die Banken vor fristgerechtem Ablauf des Konsortialkredits könnte, je nach der dann in Anspruch genommen Höhe des Kon
sortialkredits, erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WKN AG und somit auch auf die PNE
WIND AG haben. """"""""""""