heute noch tanken!
Kritik an höherer Ökosteuer ab 2002
BDI sieht zusätzliche Belastung der Konjunktur -Naturschützer verteidigen höhere Energiepreise
Berlin (AP) Die mit Beginn des neuen Jahres fällige Erhöhung der Ökosteuer hat den Streit um Sinn und Unsinn der Abgabe neu entfacht. Der Präsident des Bundesverbandes ANZEIGE Deutscher Industrie (BDI), Michael Rogowski, nannte es völlig unverständlich, dass die Regierungskoalition das neue Jahr gleich mit Steuererhöhungen beginne. Mit der Ökosteuer-Erhöhung zahle jeder Autofahrer fast vier Cent mehr für den Liter Benzin, ohne dass dies die Rentenbeiträge senke. Zusammen mit der ebenfalls zu Jahresbeginn in Kraft tretenden Steigerung der Tabak- und Versicherungssteuer entziehe die Regierung den Bürgern mitten im wirtschaftlichen Abschwung rund zehn Milliarden Mark oder über fünf Milliarden Euro an Kaufkraft, kritisierte der BDI-Präsident. «Das wirkt, als ob man einem Schiffbrüchigen statt eines Strohhalms einen Mühlstein zuwirft».
Ähnlich äußerte sich FDP-Wirtschaftsexperte Rainer Brüderle. Ungeachtet der Wachstums- und Beschäftigungskrise lasse die Regierung mit der vierte Erhöhung der Ökosteuer zusätzlich sieben Milliarden Mark an Kaufkraft versickern, sagte der FDP-Politiker. Dagegen bezeichnete der Naturschutzbund NABU die ab 1. Januar geltende nächste Stufe der ökologischen Steuerreform als richtig und vernünftig. «Der Aufschlag von 3,6 Cent pro Liter Benzin ist zwar nur ein zaghaftes Preissignal, weist aber in die richtige Richtung und gibt den Verbrauchern und der Wirtschaft den Anstoß zum Energiesparen», sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen. Die Steuer auf Kraftstoffe steigt zum Jahreswechsel um 3,6 Cent (sieben Pfennig) je Liter, die Stromsteuer um 0,26 Cent (0,5 Pfennig) pro Kilowattstunde. Die Steuersätze für Heizöl und Gas bleiben unverändert. Die Regierung hat angekündigt, auch an der vorerst letzten Erhöhungsstufe der Steuer zum 1. Januar 2003 festzuhalten.
aber nicht nur an der zapfsäule wird abgezockt. jeder mieter, hausbesitzer, gewerbetreibende muss hunderte mark mehr für strom + heizung ausgeben.
nur für die großindustrie - die ja am nmeisten verbraucht - gelten absurderweise ausnahmeregelungen. damit hat die ökösteuer eindeutig ihr ziel verfehlt:
die lohnnebenkosten sind nicht gesunken, der umweltgerechte umgang mit energie hat sich auch nicht nachhaltig geändert - abgesehen davon, dass olli kahn zumindest in der werbung seinen strom mixt...
In wirjklichkeit vernichtet diese steuer eher arbeitsplätze, als dass sie welche schafft.
Kritik an höherer Ökosteuer ab 2002
BDI sieht zusätzliche Belastung der Konjunktur -Naturschützer verteidigen höhere Energiepreise
Berlin (AP) Die mit Beginn des neuen Jahres fällige Erhöhung der Ökosteuer hat den Streit um Sinn und Unsinn der Abgabe neu entfacht. Der Präsident des Bundesverbandes ANZEIGE Deutscher Industrie (BDI), Michael Rogowski, nannte es völlig unverständlich, dass die Regierungskoalition das neue Jahr gleich mit Steuererhöhungen beginne. Mit der Ökosteuer-Erhöhung zahle jeder Autofahrer fast vier Cent mehr für den Liter Benzin, ohne dass dies die Rentenbeiträge senke. Zusammen mit der ebenfalls zu Jahresbeginn in Kraft tretenden Steigerung der Tabak- und Versicherungssteuer entziehe die Regierung den Bürgern mitten im wirtschaftlichen Abschwung rund zehn Milliarden Mark oder über fünf Milliarden Euro an Kaufkraft, kritisierte der BDI-Präsident. «Das wirkt, als ob man einem Schiffbrüchigen statt eines Strohhalms einen Mühlstein zuwirft».
Ähnlich äußerte sich FDP-Wirtschaftsexperte Rainer Brüderle. Ungeachtet der Wachstums- und Beschäftigungskrise lasse die Regierung mit der vierte Erhöhung der Ökosteuer zusätzlich sieben Milliarden Mark an Kaufkraft versickern, sagte der FDP-Politiker. Dagegen bezeichnete der Naturschutzbund NABU die ab 1. Januar geltende nächste Stufe der ökologischen Steuerreform als richtig und vernünftig. «Der Aufschlag von 3,6 Cent pro Liter Benzin ist zwar nur ein zaghaftes Preissignal, weist aber in die richtige Richtung und gibt den Verbrauchern und der Wirtschaft den Anstoß zum Energiesparen», sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen. Die Steuer auf Kraftstoffe steigt zum Jahreswechsel um 3,6 Cent (sieben Pfennig) je Liter, die Stromsteuer um 0,26 Cent (0,5 Pfennig) pro Kilowattstunde. Die Steuersätze für Heizöl und Gas bleiben unverändert. Die Regierung hat angekündigt, auch an der vorerst letzten Erhöhungsstufe der Steuer zum 1. Januar 2003 festzuhalten.
aber nicht nur an der zapfsäule wird abgezockt. jeder mieter, hausbesitzer, gewerbetreibende muss hunderte mark mehr für strom + heizung ausgeben.
nur für die großindustrie - die ja am nmeisten verbraucht - gelten absurderweise ausnahmeregelungen. damit hat die ökösteuer eindeutig ihr ziel verfehlt:
die lohnnebenkosten sind nicht gesunken, der umweltgerechte umgang mit energie hat sich auch nicht nachhaltig geändert - abgesehen davon, dass olli kahn zumindest in der werbung seinen strom mixt...
In wirjklichkeit vernichtet diese steuer eher arbeitsplätze, als dass sie welche schafft.