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APA ots news: Fast alle ÖIAG-Unternehmen entwickeln sich 2005 exzellent -OMV ist Spitzenreiter, AUA der Nachzügler, Post überrascht - BILD
Wien (APA-ots) - Das Beratungshaus Arthur D. Little hat ein Update
2006 der Studie 'Performance Vergleich der Unternehmen mit
ÖIAG-Beteiligung' durchgeführt. Dies ist bereits das dritte Jahr, in
dem diese Untersuchung durchgeführt wird. Hierin wurde die
Entwicklung der börsennotierten Unternehmen mit ÖIAG-Beteiligung
(AUA, OMV, Telekom Austria, Voestalpine und Böhler-Uddeholm) über die
letzten vier Geschäftsjahre analysiert. Die Ergebnisse der Studie
wurden am Freitag Vormittag von den Arthur D. Little Beratern
Christian Weigel und Bernhard Nagiller präsentiert.
Das Fazit ist äußerst positiv. Fast alle Unternehmen zeigen
weiterhin eine deutliche Verbesserung in ihrer Entwicklung, sowohl im
nationalen als auch im internationalen Vergleich. Die wesentlichen
Gründe hierfür sind erfolgreiche Akquisitionen, klarer strategischer
Fokus, nachhaltige Restrukturierungen sowie der Boom an der Wiener
Börse. Besonders internationale Akquisitionen - vorwiegend in
Osteuropa - gewinnen als Erfolgsfaktor stark an Bedeutung.
Unternehmen mit besserer Performance haben im letzten Jahr
tendenziell stärker akquiriert als weniger Erfolgreiche.
Das ÖIAG Performance Portfolio ist dieses Jahr dreigeteilt; es gibt
einen Spitzenreiter, ein breites Mittelfeld und einen Nachzügler. OMV
kann den Kauf der rumänischen Petrom als Schubrakete nutzen und sich
als Spitzenreiter deutlich von den anderen Unternehmen absetzen.
Entscheidend war die richtige operative Umsetzung des Deals, unter
anderem die rasche Integration der Petrom in die Muttergesellschaft.
Voestalpine, Telekom Austria und Böhler-Uddeholm bilden das gute
Mittelfeld. Die drei Unternehmen haben unterschiedliche Stärken (z.B.
das gute internationale Vertriebsnetzwerk von Böhler-Uddeholm, die
klare Süd-Osteuropa-Strategie der Telekom Austria). Letztlich ist
ihre Gesamtperformance aber ähnlich zu bewerten. Die AUA ist im
Vergleich zu den anderen Unternehmen der klare Nachzügler und leidet
unter den hohen Kerosinpreisen und starkem Wettbewerb durch
illiganbieter.
Neben den ÖIAG-Unternehmen wurde dieses Jahr auch die
Österreichische Post unter die Lupe genommen, die erst Mitte 2006 an
die Börse kam. Die Ergebnisse überraschen positiv. Das zum Teil
weniger dynamische Image der Post in der Öffentlichkeit spiegelt sich
nicht in deren Unternehmensentwicklung wider. Der Gelbe Riese konnte
sich in den letzten Jahren erfolgreich 'börsefit' machen. Dabei
wurden die Unternehmenskennzahlen auf ähnlich starkem Niveau
gesteigert wie bei den meisten anderen ÖIAG-Unternehmen. In der
Profitabilität erzielte die Österreichische Post sogar eine stärkere
Verbesserung als Telekom Austria, Voestalpine und Böhler-Uddeholm.
Über die Studie: Die Evaluierung besteht aus dem nationalen ÖIAG-
sowie dem internationalen Branchenvergleich. Der nationale
ÖIAG-Vergleich basiert auf 13 Leistungskennzahlen: Umsatz,
Unternehmenswert, Net Profit, EBITDA-Marge, ROE, ROI, ROCE, Net
Gearing, Cash Flow, Finanzkraft, Liquidität sowie Mitarbeiter- &
Kapitalproduktivität. Im internationalen Branchenvergleich wird die
Entwicklung der Aktie des Unternehmens dem jeweiligen Branchenindex
gegenübergestellt. Gemessen wird jeweils die indizierte Veränderung.
Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von 2002 bis 2005.
Über Arthur D. Little: Arthur D. Little ist eine der weltweit
führenden Managementberatungen. Das Unternehmen wurde 1886 durch den
MIT-Professor Arthur Dehon Little gegründet und ist damit die älteste
Beratungsgesellschaft der Welt.
Fotos unter:
pressefotos.at/m.php?g=1&u=1&dir=200609&e=20060915_o&a=event
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Rückfragehinweis:
Arthur D. Little
Sylvia Krumböck
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OTS0114 2006-09-15/11:00