Wettrennen der zwei H2-Veteranen läuft bereits!
Offensichtlich verfolgte die IR/PR-Abteilung von Plug Power Inc. (ISIN:
US72919P2020) genau was auf dem Capital Markets Day Nels letzte Woche gesagt wurde. Auch wenn die klardefinierten Visionen oder Pläne für 2025 nicht zu einer Kursexplosion bei den Norwegern führten, so machte Nel eindeutig klar, dass man einer “der” Gestalter der Wasserstoffgesellschaft sein will und wird.
Umsatzzahlen und auch nach der Marktkapitaliserung – um einiges größer sein Revier markieren. Wie? Indem man den Plug Power Blog nutzt, um Aussagne Nel’s ohne Nennung der Norweger aufzugreifen und als ureigenes Thema darstellt.
Diesel ist der Dinosaurier - und beide sehen, dass er verliert, aber wer macht das Rennen: Stecker oder Nagel oder beides oder beides nicht?
Und chronologisch kam Nel in Position: Ab 2025 will Nel technologisch so weit sein, dass ein Kilo „grünerer“ Wasserstoff bei 1,50 USdD produziert werden kann. So wird Nel laut CEO Lokke in der Lage sein, "den derzeitigen dieselbetriebenen Schwerlasttransport auf emissionsfreien und kostengünstigen grünen Wasserstoff umzustellen".
Oder martialischer: „Der einzige Weg, Schwerlasttransporte umzuwandeln, besteht darin, Diesel an der Pumpe zu schlagen. Zusätzlich dazu, dass grüner Wasserstoff bei der Produktion die fossile Parität erreicht, müssen wir eine schnelle und zuverlässige Betankung von Wasserstoff auf zuverlässige und kostengünstige Weise ermöglichen, um fossile Alternativen schlagen zu können. Nel verfügt über eine Technologie-Roadmap, mit der ein Schwerlast-Lkw in 10 bis 15 Minuten eine Reichweite von 1.000 km erreichen kann, und wir sind in einer guten Position, um weiterhin die Wasserstoff-Kraftstoffindustrie zu führen.
Und Plug Power am Folgetag
bläst ins gleiche Horn mit der Frage, ob Wasserstoff der neue Diesel wäre? Und beginnt mit einer Statusaufnahme. Diesel wird derzeit benutzt als Treibstoff in annähernd allen Bereichen des Transports – zu Wasser, auf der Strasse, auf den Schienen oder in der Luft. Und auch ein anderes von Plug Power seit langem adressiertes Feld wird derzeit noch vom Diesel beherrscht: Notstromaggregate für Industrieanlagen, Mobilfunktechnik, Krankenhäuser, Kraftwerke und Gebäude.
Selbst der “clean Diesel” ist extremer CO2-Erzeuger
Und so werden allein 28 % der Treibhaus-Emissionen in den USA durch “Transport” erzeugt. Durch den Boom in der Logistik sind die Emissionen in diesem Sektor zwischen 1990 und 2018 am stärksten gestiegen im Vergelich zu allen anderen Quellen.
Und dann kommt Plug Power - analog zu Nel - zu dem Schluss, dass Elektroautos Diesel im Transportsektor nicht ersetzen können. Das könnte nur Wasserstoff. Nur das Gewicht der Batterien für große Entfernungen wäre um ein Vielfaches höher als der erforderliche Wasserstoff. Reichweite, Tankgeschwindigkeit, Lagerung von "Rohstoffen" und Umweltfreundlichkeit aufgrund mangelnder Batterieproduktion mit den bekannten Umwelteinflüssen - alles Gründe, die zuverlässig angegeben werden können. DIE KOMPLETTE STECKERLEISTUNGSLEISTUNGEN.
Und Plug beendet die Hinrichtungen mit den Worten seines CEO Andy Marsh. "Als Andy Marsh, CEO von Plug Power, auf CNBCs Mad Money gefragt wurde, ob Wasserstoff der neue Diesel ist, antwortete er:" Sie sehen Amazon und Walmart, die Nachhaltigkeitsziele für 2030 und 2040 haben und versuchen, ihren Kohlenstoff zu eliminieren, und es gibt wirklich nur Eine Möglichkeit, Ferntransporte oder ähnliches über 125 Meilen durchzuführen, ist die Verwendung von Brennstoffzellen. Wenn ich an grünen Wasserstoff mit drei Dollar pro Kilogramm denke, sind es ungefähr zwei Dollar, die erzeugt werden müssen. Sie können sehen, dass grüner Wasserstoff für 6 oder 7 US-Dollar verkauft wird und heute mit Dieselkraftstoff konkurrenzfähig ist. “
Ungenannt geht es um den Wettbewerb der beiden um den Markt
Seitdem Plug Power seine Übernahmestrategie letztes Jahr umsetzte, bietet man auch Elektrolysetechnik an. Un dsteht so in direkter Konkurrenz zu Nel. Einzig im Tankstellenbereich sieht sich nel wohl eher mit der Konkurrenz Linde’s konfontiert, die hier bis jetzt noch mehr Anlagen “verkaufen” konnten, als die Norweger. Aber Nel spielt die Toyota-Iwatani Karte bereits auf dem Capital Markets day durhc den Auftritt des Iwatani CEO betont.
Der eine Serienproduktion in Rochester, der andere in Heroya – beide wollen grünen wasserstoff billig machen
und beide werden wohl in 2025 über wesentlich höhere – mehrere GW – Produktionskapazität verfügen können, sofern der Markt die Nachfrage für Elektrolyseanlagen “hergibt”. Was sehr wahrscheinlich erscheint. Und nicht andere, wie beispielsweise Siemens Energy, dazwischengrätschen – wie die Siemens Gamesa -Siemens Energy Initiative möglich erscheinen lässt. Oder wie auf dem arabischen Markt den sich die Dinosaurier – Siemens Energy oder Linde – untereinander aufzuteilen schienen.
Nel sieht sich – genauso als Technologieführer – wird noch spannend. “Large opportunities also represent major challenges for Nel going forward, as maintaining a leadership position requires large investments, rapid expansion of the organization, and execution of large-scale projects across the globe in an increasingly competitive environment. ” sagt Lokke.
Und am 19.01.2021 sagte Marsh: “With this decision, we are positioning the company and the region as global leaders in PEM technology, driving scale and industry transformation. “
DER KAMPF LÄUFT BEREITS UND GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE.
Nächster Akt: Plug Power’s “Capital Markets Day” am 26.01.2021
Hier die Einzelheiten, um über “preliminary results for the full year of 2020, including continual progress versus our business goals. Additionally, Mr. Marsh will outline the company’s plans for 2021.” informiert zu sein.
Join the call: Date: January 26, 2021; Time: 10:00 am ET; Toll-free: 877-405-1239; Direct webcast: event.webcasts.com/....jsp?ei=1417059&tp_key=03b1210eda.; The webcast can also be accessed directly from the Plug Power homepage (www.plugpower.com). A playback of the call will be available online for a period of time following the call.
GIBT VIEL ZU BERICHTEN: Renaultkooperation, SK Group Kooperation, Rochester Entscheidung, Quartalsergebnisse, Ausblick,…
Und Themen werden die Anti-Heroya Pläne sein, die letzte Woche konkretisiert worden sind
Seit letzter Woche ist es offiziell: Das 125 Mio USD Investment kommt nach Rochester im US-Bundesstaat New York. Dort sollen zukünftig bereits beginnend ab Mitte des Jahres (!) die Produktionskapazitäten für Stacks und Elektrolyseanlagen des amerikanischen Wasserstoffpioniers wesentlich erhöht werden. Gleichzeitg soll vor Ort die Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Stacks (wesentliches Baiss-Element für Brennstoffzellen) und MEA’s (Membrane Electrode Assembly – Membranelektrodenanordnung) angesiedelt werden. Ein wichtiger Schritt zur Umstellung auf industrielle Fertigung von Elektrolyseanlagen und Brennstoffzellenkomponenten – Effizienzsteigerung und Kostenreduktion sind die Mantren der neuen H2-Industrie.
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