Es geht bei dem Zukauf um keine Notstrategie. da sitzt MOR leider eher etwas in einer alten Zwickmühle.
Morphosys hatte 2006 und 2007 jeweils eine Kapitalerhöhung am Finanzmarkt gemacht und einige Millionen eingesammelt mit der Begründung durch Zukäufe im Forschungs-Antikörpermarkt wachsen zu wollen. Allerdings war MOR da schon profitabel.
Letztlich war das einer der Gründe für die Kursbremse, denn Instis konnten ihren bedarf aus der Kapitalerhöhung decken und fielen als Käufer teilweise weg. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse verwässert und dann wurde der cash gar nicht eingesetzt. Enttäsuchung bei den Anlegern machte sich breit.
Seither wird permanent an MOR herangetragen: Wozu habt ihr den ganzen cash? Macht endlich was damit. Und Moroney sagt eben ab und an was dazu.
Mittlerweile soll nicht mehr im Forschungs-AK-Markt zugekauft werden, ABD serotec ist wohl aus dem gröbsten raus und etabliert, kann organisch weiter wachsen.
In der eigenen pipeline gibt es eine kleine Lücke: MOR103 ist in der klinik, kann möglicherweise noch in einer 2. Indikation gleich in die P2 kommen. Gegen Jahresende sollte MOR202 zur P1 reif werden.
Aber danach kommt erstmal nix. Die weiteren gestarteten Projekte brauchen im Bereich von ca. 3 Jahren, bis sie reif zum Klinikstart werden, da könnte man also eventuell zukaufen mit Projekten in der fortgeschrittenen Präklinik oder Anfang P1.
Was ganz anderes wäre ein technologische Ergänzung, also irgendeine alternative zu Antikörpern oder irgendeine Modlation von Antikörpern oder AK-Fragmenten, die weitere Therapieoptionen öffnet. Aber sowas kostet nur Geld und bringt auf Jahre nur zusätzliche Kosten. Aber es ist auch klar, das MOR sich im Laufe der nächsten 10 bis 15 Jahre auch alternativen zu Antikörpern aufbauen muss, denn irgendwann sind sie eine etablierte und ausgereizte medikamentenklasse und dann ist es gut bereits alternativ unterwegs zu sein. Nur ob der Markt Langfriststrategien im Bereich 10 oder 15 Jahre gutheißen wird? Ich habe meine Zweifel.
Morphosys hatte 2006 und 2007 jeweils eine Kapitalerhöhung am Finanzmarkt gemacht und einige Millionen eingesammelt mit der Begründung durch Zukäufe im Forschungs-Antikörpermarkt wachsen zu wollen. Allerdings war MOR da schon profitabel.
Letztlich war das einer der Gründe für die Kursbremse, denn Instis konnten ihren bedarf aus der Kapitalerhöhung decken und fielen als Käufer teilweise weg. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse verwässert und dann wurde der cash gar nicht eingesetzt. Enttäsuchung bei den Anlegern machte sich breit.
Seither wird permanent an MOR herangetragen: Wozu habt ihr den ganzen cash? Macht endlich was damit. Und Moroney sagt eben ab und an was dazu.
Mittlerweile soll nicht mehr im Forschungs-AK-Markt zugekauft werden, ABD serotec ist wohl aus dem gröbsten raus und etabliert, kann organisch weiter wachsen.
In der eigenen pipeline gibt es eine kleine Lücke: MOR103 ist in der klinik, kann möglicherweise noch in einer 2. Indikation gleich in die P2 kommen. Gegen Jahresende sollte MOR202 zur P1 reif werden.
Aber danach kommt erstmal nix. Die weiteren gestarteten Projekte brauchen im Bereich von ca. 3 Jahren, bis sie reif zum Klinikstart werden, da könnte man also eventuell zukaufen mit Projekten in der fortgeschrittenen Präklinik oder Anfang P1.
Was ganz anderes wäre ein technologische Ergänzung, also irgendeine alternative zu Antikörpern oder irgendeine Modlation von Antikörpern oder AK-Fragmenten, die weitere Therapieoptionen öffnet. Aber sowas kostet nur Geld und bringt auf Jahre nur zusätzliche Kosten. Aber es ist auch klar, das MOR sich im Laufe der nächsten 10 bis 15 Jahre auch alternativen zu Antikörpern aufbauen muss, denn irgendwann sind sie eine etablierte und ausgereizte medikamentenklasse und dann ist es gut bereits alternativ unterwegs zu sein. Nur ob der Markt Langfriststrategien im Bereich 10 oder 15 Jahre gutheißen wird? Ich habe meine Zweifel.
