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Energiewende-Index: Fehlende Investitionen gefährden den Erfolg
19.06.2012, 11:04 Uhr
Quelle: www.iwr.de
Düsseldorf – Bislang reichen die Rahmenbedingungen in Deutschland nicht, um eine erfolgreiche Energiewende zu ermöglichen. Das gibt ein neuer Indikator an, den die Unternehmensberatung A.T. Kearney in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswoche erarbeitet hat. Der "Energiewende-Index" misst den Grad der Zielerreichung in den vier Kategorien Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und gesellschaftliche Akzeptanz. Neben Indikatoren der Zielerreichung werden Frühwarnindikatoren für Engpässe einbezogen. Zweck des Indikators sind laut den Machern die Erhöhung von Transparenz und das Aufzeigen von Handlungsbedarf. Er soll jährlich berechnet und vorgestellt werden.
Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit mangelhaft
Die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung ist laut Index von 53 Prozent im Jahr 2010 auf 48 Prozent 2011 zurückgegangen. Der Leiter des Beratungsbereiches Energiewirtschaft bei A.T. Kearney, Dietrich Neumann, erklärte: "Eine wesentliche Ursache ist, dass die Belastungen vor allem der privaten Haushalte 2011 gegenüber 2010 weiter gestiegen sind und ein im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohes Niveau erreicht haben." Auch der Indikator für Versorgungssicherheit sank, und zwar von 99 Prozent 2010 auf 61 Prozent 2011. Anfang 2012 seien bereits erkennbare Engpässe aufgetreten. Der Umweltschutz-Indikator stieg jedoch von 60 auf 84 Prozent im Jahr 2011 gegenüber 2010. Der Grad der gesellschaftlichen Akzeptanz sank leicht von 80 auf 75 Prozent.
Zentrales Problem: Fehlende Investitionen
Auch die Frühwarnindikatoren sind laut A.T. Kearney tendenziell negativ, was vor allem auf fehlende Investitionen in die mittelfristig benötigte Infrastruktur zurückzuführen sei. Die Umweltziele der Bundesregierung könnten zwar noch erreicht werden, seien aber derzeit durch den stockenden Offshore-Ausbau und niedrige CO2-Zertifikatspreise gefährdet. Die gesellschaftliche Akzeptanz könne durch Kostenanstiege gefährdet werden.Düsseldorf – Bislang reichen die Rahmenbedingungen in Deutschland nicht, um eine erfolgreiche Energiewende zu ermöglichen. Das gibt ein neuer Indikator an, den die Unternehmensberatung A.T. Kearney in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswoche erarbeitet hat. Der "Energiewende-Index" misst den Grad der Zielerreichung in den vier Kategorien Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und gesellschaftliche Akzeptanz. Neben Indikatoren der Zielerreichung werden Frühwarnindikatoren für Engpässe einbezogen. Zweck des Indikators sind laut den Machern die Erhöhung von Transparenz und das Aufzeigen von Handlungsbedarf. Er soll jährlich berechnet und vorgestellt werden.
Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit mangelhaft
Die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung ist laut Index von 53 Prozent im Jahr 2010 auf 48 Prozent 2011 zurückgegangen. Der Leiter des Beratungsbereiches Energiewirtschaft bei A.T. Kearney, Dietrich Neumann, erklärte: "Eine wesentliche Ursache ist, dass die Belastungen vor allem der privaten Haushalte 2011 gegenüber 2010 weiter gestiegen sind und ein im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohes Niveau erreicht haben." Auch der Indikator für Versorgungssicherheit sank, und zwar von 99 Prozent 2010 auf 61 Prozent 2011. Anfang 2012 seien bereits erkennbare Engpässe aufgetreten. Der Umweltschutz-Indikator stieg jedoch von 60 auf 84 Prozent im Jahr 2011 gegenüber 2010. Der Grad der gesellschaftlichen Akzeptanz sank leicht von 80 auf 75 Prozent.
Zentrales Problem: Fehlende Investitionen
Auch die Frühwarnindikatoren sind laut A.T. Kearney tendenziell negativ, was vor allem auf fehlende Investitionen in die mittelfristig benötigte Infrastruktur zurückzuführen sei. Die Umweltziele der Bundesregierung könnten zwar noch erreicht werden, seien aber derzeit durch den stockenden Offshore-Ausbau und niedrige CO2-Zertifikatspreise gefährdet. Die gesellschaftliche Akzeptanz könne durch Kostenanstiege gefährdet werden.
21.06.2012, 08:03 Uhr
Quelle: www.iwr.de
Berlin - In einer aktuellen Studie wurden die Arbeitsplatzeffekte der regenerativen Energietechnologien in Deutschland jetzt erstmals für alle Bundesländer modelliert. Durchgeführt wurde die Analyse durch die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (gws) und das Zentrum für Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Ausgehend von den auf Bundesebene zu verzeichnenden Beschäftigungseffekten in einer Größenordnung von 380.000 wurden darin auf der Basis regionalspezifischer Annahmen und Indikatoren die Arbeitsplatzeffekte auf Bundesländerebene ermittelt.
Erneuerbare Energien v.a. in strukturschwachen Regionen mit hoher Bedeutung
Demnach sind die größten Absolutanteile in wirtschaftlich starken Bundesländern wie Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg zu beobachten. Auf diese vier Bundesländer entfallen fast die Hälfte der Arbeitsplatzeffekte. Bayern als größtes Flächenland ist dabei mit insgesamt fast 70.000 Beschäftigungsäquivalenten Spitzenreiter. Gleichwohl sei die Bedeutung der Erneuerbaren Energien für den jeweiligen Arbeitsmarkt vor allem in strukturschwächeren Regionen sehr hoch – in Sachsen-Anhalt z.B. wurde rechnerisch jeder vierzigste Arbeitsplatz direkt oder indirekt von der Erneuerbaren-Energien-Branche geschaffen.
Zulieferindustrie und Anlagenbetrieb sorgen für Beschäftigung abseits der Herstellerstandorte
Beim Blick auf die einzelnen Sparten zeigte sich den Gutachtern zufolge, dass die Bundesländer ganz unterschiedlich aufgestellt sind. Die insgesamt größten Beschäftigungsäquivalente entfallen auf die Solar- und die Bioenergie, dicht gefolgt von der Windenergie. Dabei profitierten nicht nur Länder mit Produktionsstandorten für EE-Anlagen, sondern dank Zulieferketten auch solche mit einer starken industriellen Basis, und dank der Arbeitsplatzeffekte durch Betrieb und Wartung auch Länder mit einer hohen installierten EE -Leistung. So hat beispielsweise Baden-Württemberg trotz eines geringen WEA-Bestandes und weitgehend fehlender Herstellerindustrie hohe Effekte im Bereich Windenergie zu verzeichnen. In Niedersachsen entfallen aufgrund der großen installierten Wind- und Bioenergieleistung hohe Beschäftigungsanteile auf Betrieb und Wartung, so die Gutachter. Die Bedeutung der Photovoltaikindustrie sei dagegen zwar auch in Bayern als Land mit den meisten Solarmodulen hoch; noch bedeutsamer sei sie aber bislang in den ostdeutschen Ländern Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.
2012 Jobabbau in PV-Branche, weitere EE-Beschäftigungsentwicklung positiv
„Auch wenn sich im Jahr 2012 insbesondere durch die schwierige Marktsituation der Solarbranche ein spürbarer Abbau von Jobs in der Produktion abzeichnet, gibt die Arbeitsmarktsituation bei den Erneuerbaren Energien insgesamt weiterhin Anlass zu Optimismus, insbesondere da mit dieser Zukunftsbranche auch mittelfristig gute Exportperspektiven und damit auch erhebliche ökonomische Chancen verbunden sind“, bewertet GWS-Chef Philipp Vohrer die Studie mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen.
21.06.2012, 16:35 Uhr
München - McDonald's Deutschland hat den zweiten Nachhaltigkeitsbericht unter dem Leitsatz seines Nachhaltigkeitsprogramms "Rezept mit Zukunft" veröffentlicht. Das Unternehmen verzeichnet messbare Fortschritte in vielen Bereichen entlang seiner Wertschöpfungskette. Trotz steigender Restaurantanzahl konnten vor allem durch den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen die restaurantbezogenen CO2-Emissionen um 25 Prozent gesenkt werden. Durch effizienteren Einsatz von Energie verringerte sich ebenso der durchschnittliche Stromverbrauch bei miteinander vergleichbaren Restaurants. "In unseren täglichen Geschäftsentscheidungen und Planungen spielen ökologische und soziale Belange eine immer größere Rolle. Daher freue ich mich sehr, dass wir - auch mithilfe unserer Franchise-Nehmer und Partner - bereits innerhalb eines Jahres deutliche Erfolge erzielen konnten" so Bane Knezevic, Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland. "Dieser Ansatz muss auch in Zukunft das Handeln bestimmen, wenn McDonald's Deutschland zukunfts- und wettbewerbsfähig bleiben soll."
Regenerative Energien für alle Restaurants bis 2014
Bis 2014 sollen alle Restaurants mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt werden und bis 2015 die energetische Optimierung von rund 500 Restaurants erfolgen. Der umfangreiche Nachhaltigkeitsplan von McDonald's enthält über 50 Einzelpunkte, die das Franchise-System bis 2015 umsetzen will. Dazu zählen neben der hundertprozentigen Versorgung aller Restaurants in Deutschland mit Energie aus erneuerbaren Quellen, der Förderung von Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zum Beispiel auch Schulungen seiner Mitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit sowie die Ausweitung der Beschäftigungsmöglichkeiten von Arbeitnehmern mit einer Behinderung. McDonald's und seine 246 Franchise-Nehmer beschäftigen in den bundesweit 1.415 Restaurants im Jahresdurchschnitt rund 64.000 Mitarbeiter. Mit im Mittel etwa 2,76 Millionen Gästen täglich ist McDonald's eigenen Angaben zufolge Gastronomie-Marktführer in Deutschland.
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