Was haltet ihr vom Mobilcom ?
Wirs es noch in diesen Monat schaffen über die 20 EU Marke zu kommen ?
PS: Gruss an alle !!!
DER FONDS: Mobilcom hält trotz historischem Tief an Unternehmenskursfest
11:40 19.04.01
DER FONDS: Mobilcom hält trotz historischem Tief an Unternehmenskurs
fest
Hamburg (ots) -
Der Aktienkurs der Telekommunikationsfirma Mobilcom befindet sich
mit einem aktuellen Kurs von unter 13 Euro auf historischem
Tiefststand. Frank Träger, Fondsmanager bei Axa Investment Managers,
nahm mit dem Investorenmagazin DER FONDS den Vorstandsvorsitzenden
Gerhard Schmid ins Kreuzverhör.
Das vollständige Interview erscheint in der DER FONDS-Ausgabe Nr.
3 (Mai/Juni), die ab dem 19.4.01 bundesweit im Einzelhandel
erhältlich ist.
Mobilcom galt als Vorzeigeunternehmen. 1997 wurde die
Telekommunikationsfirma erstmals am Neuen Markt notiert. In den
vergangenen Monaten lief vieles anders als geplant. Im Jahr 2000
wurden erstmals seit Börsengang rote Zahlen geschrieben. Der
Aktienkurs verlor in einem Jahr 88 Prozent an Wert. DER FONDS fragte
mit Axa-Fondsmanager Frank Träger nach.
DER FONDS: Sie haben für die UMTS-Lizenz 8,16 Milliarden Euro an
den Bund bezahlt. Ärgern Sie sich heute manchmal über den hohen
Preis?
Gerhard Schmid: Nein, der Kauf war richtig. Nur sieht das die
Börse im Moment nicht so. Dort ist Wachstum out, Telekommunikation
ist out, und UMTS ist out.
DER FONDS: Sie geben für die Gewinnung eines neuen Kunden im
Durchschnitt 175 Euro aus, im letzten Jahr waren es insgesamt 447
Millionen Euro. Ist das nicht zu viel?
Schmid: Wir wollen und müssen wachsen, solange der Markt wächst
und der Kuchen aufgeteilt wird. Jeder Kunde, den wir jetzt an
Mobilcom binden, ist ein potenzieller UMTS-Kunde. Derzeit gewinnen
wir 10.000 neue Kunden am Tag. Irgendwann wird auch die Börse wieder
merken, dass die Wachstumsstorys die Erfolgsstorys sind.
DER FONDS: Mobilcom hat im letzten Jahr 89 Millionen Euro Verlust
gemacht. Was macht Sie so zuversichtlich, spätestens 2006 wieder in
die Gewinnzone zu kommen?
Schmid: Wir setzen heute 2,4 Milliarden Euro um und geben davon 73
Prozent an fremde Netzbetreiber ab. Dass sind 1,75 Milliarden Euro
pro Jahr. Wenn Mitte 2002 unser UMTS-Netz steht, werden diese
Ausgaben wegfallen. Der Umsatz bleibt dann zu 100 Prozent bei
Mobilcom. Diese Einsparungen überschreiten die Abschreibungen für die
UMTS-Lizenz und die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur, die bei
einer Milliarde Euro liegen, jährlich um 750 Millionen Euro. Dann
wird Mobilcom wieder richtig Geld verdienen.
DER FONDS: Hoffentlich hilft das der Aktie. Der Kurs liegt derzeit
mit rund 13 Euro auf historischem Tiefstkurs. Halten Sie diese
Bewertung für richtig?
Schmid: Ich bin mir sicher, dass Mobilcom wesentlich mehr wert
ist, als es die aktuelle Börsenbewertung widerspiegelt. Für die
Kleinaktionäre, die unsere Aktien in der Euphorie im letzten Jahr
gekauft haben, tut es mir leid, dass sie bis heute viel Geld verloren
haben. Zum Glück hat die Meinung des Kapitalmarkts keinen Einfluss
auf das operative Geschäft. Darauf müssen wir uns konzentrieren. Wir
sind überzeugt, dass unser Weg richtig ist. Daher sehen wir die
Entwicklung an der Börse relativ entspannt. Es gibt keinen Grund, am
Kurs unseres Unternehmens etwas zu ändern.
Die Meldung ist zur sofortigen Veröffentlichung freigegeben.
ots Originaltext: DER FONDS
Im Internet recherchierbar: recherche.newsaktuell.de
Für Rückfragen
DER FONDS
Christian M. Riedel
Tel.: 040/401999-53
riedel@derfonds.com
Wirs es noch in diesen Monat schaffen über die 20 EU Marke zu kommen ?
PS: Gruss an alle !!!
DER FONDS: Mobilcom hält trotz historischem Tief an Unternehmenskursfest
11:40 19.04.01
DER FONDS: Mobilcom hält trotz historischem Tief an Unternehmenskurs
fest
Hamburg (ots) -
Der Aktienkurs der Telekommunikationsfirma Mobilcom befindet sich
mit einem aktuellen Kurs von unter 13 Euro auf historischem
Tiefststand. Frank Träger, Fondsmanager bei Axa Investment Managers,
nahm mit dem Investorenmagazin DER FONDS den Vorstandsvorsitzenden
Gerhard Schmid ins Kreuzverhör.
Das vollständige Interview erscheint in der DER FONDS-Ausgabe Nr.
3 (Mai/Juni), die ab dem 19.4.01 bundesweit im Einzelhandel
erhältlich ist.
Mobilcom galt als Vorzeigeunternehmen. 1997 wurde die
Telekommunikationsfirma erstmals am Neuen Markt notiert. In den
vergangenen Monaten lief vieles anders als geplant. Im Jahr 2000
wurden erstmals seit Börsengang rote Zahlen geschrieben. Der
Aktienkurs verlor in einem Jahr 88 Prozent an Wert. DER FONDS fragte
mit Axa-Fondsmanager Frank Träger nach.
DER FONDS: Sie haben für die UMTS-Lizenz 8,16 Milliarden Euro an
den Bund bezahlt. Ärgern Sie sich heute manchmal über den hohen
Preis?
Gerhard Schmid: Nein, der Kauf war richtig. Nur sieht das die
Börse im Moment nicht so. Dort ist Wachstum out, Telekommunikation
ist out, und UMTS ist out.
DER FONDS: Sie geben für die Gewinnung eines neuen Kunden im
Durchschnitt 175 Euro aus, im letzten Jahr waren es insgesamt 447
Millionen Euro. Ist das nicht zu viel?
Schmid: Wir wollen und müssen wachsen, solange der Markt wächst
und der Kuchen aufgeteilt wird. Jeder Kunde, den wir jetzt an
Mobilcom binden, ist ein potenzieller UMTS-Kunde. Derzeit gewinnen
wir 10.000 neue Kunden am Tag. Irgendwann wird auch die Börse wieder
merken, dass die Wachstumsstorys die Erfolgsstorys sind.
DER FONDS: Mobilcom hat im letzten Jahr 89 Millionen Euro Verlust
gemacht. Was macht Sie so zuversichtlich, spätestens 2006 wieder in
die Gewinnzone zu kommen?
Schmid: Wir setzen heute 2,4 Milliarden Euro um und geben davon 73
Prozent an fremde Netzbetreiber ab. Dass sind 1,75 Milliarden Euro
pro Jahr. Wenn Mitte 2002 unser UMTS-Netz steht, werden diese
Ausgaben wegfallen. Der Umsatz bleibt dann zu 100 Prozent bei
Mobilcom. Diese Einsparungen überschreiten die Abschreibungen für die
UMTS-Lizenz und die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur, die bei
einer Milliarde Euro liegen, jährlich um 750 Millionen Euro. Dann
wird Mobilcom wieder richtig Geld verdienen.
DER FONDS: Hoffentlich hilft das der Aktie. Der Kurs liegt derzeit
mit rund 13 Euro auf historischem Tiefstkurs. Halten Sie diese
Bewertung für richtig?
Schmid: Ich bin mir sicher, dass Mobilcom wesentlich mehr wert
ist, als es die aktuelle Börsenbewertung widerspiegelt. Für die
Kleinaktionäre, die unsere Aktien in der Euphorie im letzten Jahr
gekauft haben, tut es mir leid, dass sie bis heute viel Geld verloren
haben. Zum Glück hat die Meinung des Kapitalmarkts keinen Einfluss
auf das operative Geschäft. Darauf müssen wir uns konzentrieren. Wir
sind überzeugt, dass unser Weg richtig ist. Daher sehen wir die
Entwicklung an der Börse relativ entspannt. Es gibt keinen Grund, am
Kurs unseres Unternehmens etwas zu ändern.
Die Meldung ist zur sofortigen Veröffentlichung freigegeben.
ots Originaltext: DER FONDS
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Christian M. Riedel
Tel.: 040/401999-53
riedel@derfonds.com