New York (vwd) - Die Microsoft, Redmond, wird nach einem Zeitungsbericht von der US-Börsenaufsicht SEC verdächtigt, Umsätze in Form von Geldreserven zurückgehalten und dadurch Gewinne geschmälert zu haben. Die missbräuchliche Schaffung verdeckter Bargeldreserven solle in einigen Quartalen in den 90-er Jahren stattgefunden haben, schreibt das "Wall Street Journal" am Mittwoch. Über die Bilanz-Untersuchungen seitens der SEC hatte Microsoft bereits vor zweieinhalb Jahren berichtet. Für Analysten besteht kein Grund zur Sorge. Es gehe in der Untersuchung darum, dass Microsoft hinsichtlich der Bewertung ihres Umsatzes "einfach zu konservativ" war, sagt Analyst Rick Sherlund von Goldman Sachs.
Bedenken habe er nur bei der gegenteiligen Praxis, wenn Umsätze zu aggressiv ausgewiesen würden. Die SEC befürchtet unterdessen, dass Microsoft ein Bilanzierungssystem geschaffen hat, mit dem in einigen Quartalen Umsätze zurückgehalten wurden und diese zur Gewinnverbesserung späteren Quartalen zugeführt worden seien. Dieses Praxis könne dahingehend gedeutet werden, dass das Unternehmen Investoren in die Irre geführt habe. Die Untersuchung sei extrem schwierig vor allem hinsichtlich einer möglichen Bestrafung des Konzerns, heißt es im WSJ mit Bezug auf eine dem Verfahren nahestehende Person.
Microsoft wollte sich mit Verweis auf die Nichtöffentlichkeit der Untersuchung zu dem Fall nicht äußern. Eine Sprecherin sagte, der Softwarekonzern bemühe sich, alle Anforderungen der SEC zu erfüllen. Unternehmenskreise wissen zu berichten, dass die mit dem Fall verbundenen Personen bei Microsoft mittlerweile von ihren Ämtern entbunden sind.
vwd/DJ/13.2.2002/sap/rio
www.vwd.de/news/unternehmen/377643.html
Bedenken habe er nur bei der gegenteiligen Praxis, wenn Umsätze zu aggressiv ausgewiesen würden. Die SEC befürchtet unterdessen, dass Microsoft ein Bilanzierungssystem geschaffen hat, mit dem in einigen Quartalen Umsätze zurückgehalten wurden und diese zur Gewinnverbesserung späteren Quartalen zugeführt worden seien. Dieses Praxis könne dahingehend gedeutet werden, dass das Unternehmen Investoren in die Irre geführt habe. Die Untersuchung sei extrem schwierig vor allem hinsichtlich einer möglichen Bestrafung des Konzerns, heißt es im WSJ mit Bezug auf eine dem Verfahren nahestehende Person.
Microsoft wollte sich mit Verweis auf die Nichtöffentlichkeit der Untersuchung zu dem Fall nicht äußern. Eine Sprecherin sagte, der Softwarekonzern bemühe sich, alle Anforderungen der SEC zu erfüllen. Unternehmenskreise wissen zu berichten, dass die mit dem Fall verbundenen Personen bei Microsoft mittlerweile von ihren Ämtern entbunden sind.
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