Schau mal, es gibt tatsächlich Leerverkäufer. Kaum zu glauben, oder?
Erhöhte Aktivität auf der Short-Seite hat die Aktie von Wirecard Ende 2019 zusätzlich belastet. Seit dieser Woche ziehen sich einige Leerverkäufer aber bereits wieder zurück. Ein weiterer Hinweis auf einen nahenden Showdown?
Der New Yorker Hedgefonds Coatue Management hat seine Netto-Leerverkaufsposition am Donnerstag zum zweiten Mal in dieser Woche leicht gesenkt, diesmal von 0,73 auf 0,67 Prozent. Zu Wochenbeginn hatte auch der britische Investor Greenvale Capital seine Short-Position von zuletzt 0,55 Prozent wieder unter die Offenlegungsschwelle von 0,5 Prozent zurückgeschraubt (DER AKTIONÄR berichtete).
Während die Summe der offenlegungspflichtigen Netto-Leerverkaufspositionen damit auf 4,43 Prozent sinkt, dürfte die Shortquote bei Wirecard insgesamt noch deutlich höher sein: Laut IHS Markit waren Anfang Januar 18,2 Prozent der Aktien verliehen noch einmal deutlich mehr als Anfang Dezember (14 Prozent).
Nach Daten von S3 Partners, aus denen der Branchenblog Finanz-Szene.de zitiert, waren Anfang Januar sogar rund 24,7 Millionen Papiere leerverkauft also knapp 20 Prozent aller Wirecard-Aktien.
Machtkampf zwischen Bullen und Bären
Der Grund liegt auf der Hand: Sie teilen die Zweifel der Financial Times (FT) an der Bilanzierung des DAX-Konzerns oder glauben zumindest an weitere Enthüllungen, die den Aktienkurs belasten könnten und positionieren sich mit entsprechenden Wetten. In den letzten Wochen bekamen die Shorties allerdings keine weitere Schützenhilfe in Form von negativen Medienberichten mehr.
Wenn die Ermittlungen in Singapur und die Bilanz-Sonderprüfung dagegen Wirecards weiße Weste bestätigen, dann hat die Aktie das Zeug für eine dynamische Erholungsrallye. In diesem Fall dürften weitere Leerverkäufer die Flucht ergreifen. Der Short-Squeeze würde die Kurserholung dann zusätzlich befeuern.
Erhöhte Aktivität auf der Short-Seite hat die Aktie von Wirecard Ende 2019 zusätzlich belastet. Seit dieser Woche ziehen sich einige Leerverkäufer aber bereits wieder zurück. Ein weiterer Hinweis auf einen nahenden Showdown?
Der New Yorker Hedgefonds Coatue Management hat seine Netto-Leerverkaufsposition am Donnerstag zum zweiten Mal in dieser Woche leicht gesenkt, diesmal von 0,73 auf 0,67 Prozent. Zu Wochenbeginn hatte auch der britische Investor Greenvale Capital seine Short-Position von zuletzt 0,55 Prozent wieder unter die Offenlegungsschwelle von 0,5 Prozent zurückgeschraubt (DER AKTIONÄR berichtete).
Während die Summe der offenlegungspflichtigen Netto-Leerverkaufspositionen damit auf 4,43 Prozent sinkt, dürfte die Shortquote bei Wirecard insgesamt noch deutlich höher sein: Laut IHS Markit waren Anfang Januar 18,2 Prozent der Aktien verliehen noch einmal deutlich mehr als Anfang Dezember (14 Prozent).
Nach Daten von S3 Partners, aus denen der Branchenblog Finanz-Szene.de zitiert, waren Anfang Januar sogar rund 24,7 Millionen Papiere leerverkauft also knapp 20 Prozent aller Wirecard-Aktien.
Machtkampf zwischen Bullen und Bären
Der Grund liegt auf der Hand: Sie teilen die Zweifel der Financial Times (FT) an der Bilanzierung des DAX-Konzerns oder glauben zumindest an weitere Enthüllungen, die den Aktienkurs belasten könnten und positionieren sich mit entsprechenden Wetten. In den letzten Wochen bekamen die Shorties allerdings keine weitere Schützenhilfe in Form von negativen Medienberichten mehr.
Wenn die Ermittlungen in Singapur und die Bilanz-Sonderprüfung dagegen Wirecards weiße Weste bestätigen, dann hat die Aktie das Zeug für eine dynamische Erholungsrallye. In diesem Fall dürften weitere Leerverkäufer die Flucht ergreifen. Der Short-Squeeze würde die Kurserholung dann zusätzlich befeuern.
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