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MEDIOS - Eine Perle unter den Pharma-AGs

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,03 10,04 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ9HZG3 , DE000VY4W0C6 , DE000BD1VYQ3 , DE000BD3D4G9 , DE000VY5U5L7 , DE000VK53TL6 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Medios AG 11,04 € +0,36% Perf. seit Threadbeginn:   +14,40%
 
Boersenhund.:

MEDIOS - Eine Perle unter den Pharma-AGs

4
11.08.17 14:02
Medios startete im November 2016 an der Börse. Dazu wurde der Mantel von Igel Media benutzt. Sie legte bei 7,50 Euro los. Bis heute wurde sie kaum entdeckt.

Aber allein die gestrige Ad-hoc überzeugt. Denn die Prognose für 2017 wurde nach oben korrigiert.

http://www.ariva.de/news/...nose-fuer-das-geschaeftsjahr-2017-6399376

Hier steht alles auf grün. 100 % dürften möglich sein.
Es wird ein Umsatz von 220 Millionen Euro erwartet. Bei ca 12 Mio. Aktien haben wir ein KUV von 1 erst bei 20 Euro erreicht. Selbst dann ist sie nicht zu hoch bewertet.
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Dronach1983:

Wenn kleine Kursziele

 
30.07.26 14:10
Wenn kleine Kursziele nicht realisitisch sind (4,50, 5,50, 7,50€) dann haben wir gerade keine SKS oder Tripeltop Formation vor uns!
Das war meine Kernaussage mit gaaanz viel Text. Dazu brauch ich keine Meinung. Das ist dann Fakt.
Ich halte diese kleinen Kursziele ja nicht für unmöglich, aber für sehr sehr unwahrscheinlich.

Die Verkaufssignale sind schon seit einigen Tagen aktiv. Aber die Spezialisten reagieren ja nur und agieren nicht.
4h Chart äußerst überverkauft. 1D Tageschart ausreichend überverkauft. Beide mit schönen Divergenzen der gleitenden Durschnitte.
Großartige Longchance!
Antworten
Dronach1983:

Charts

 
30.07.26 14:27
Und Crunch time weil ich gerade deine Charts sehe. Hab mich ein paar Tage nicht mit Medios beschäftigt. 11,60 war das 78er Fibo der Aufwärtsbewegung von 10 nach 17,50. Laut Fibo folgt als letztes Ziel die 10,-. Tatsächlich alles nach unten durchschlagen.
Aber der Kurs ist auch 2 Monate dort abgeprall und es brauchte mindestens 2 recht schlechte Nachrichten um ihn gerade mal 8% tiefer zu bekommen.
Chart: invst.ly/1j2guh
4h so überverkauft wie am 07.04.2025 oder sogar noch etwas mehr.
Antworten
halbgottt:

@Dronach

 
30.07.26 15:13
bei Deinen vielen heutigen postings sehe ich teilweise ebenso viel Text, was soll Deine spitze Bemerkung? Ein sachlicher Austausch bei kurzen postings ist überhaupt nicht möglich.

Ja sicher,  Medios ist jetzt gerade überverkauft. Da muss man aber von Fall zu Fall entscheiden, wie relevant das sein kann und ob man schnell handeln sollte oder eben nicht?

Ohne begleitende Fundamentalanalyse macht Charttechnik wenig Sinn, wenn irgendein Unternehmen von Insolvenz bedroht ist, ist die Aktie auch überverkauft. Hätte dann aber in dem Fall keine Bedeutung.

Hier geht es jetzt darum,

- daß es nicht nur die eine schlechte, sondern in kürzester Zeit sogar drei schlechte Nachrichten waren
(beim ersten Mal, gab es ein Jahrestief bei 11,64 aber eine schnelle Erholung, weil viele auf einen Ausrutscher wg Einmaleffekten gesetzt hatten, das war grundfalsch)

- daß wir im Orderbuch einen Verkaufsdruck sehen, der eine schnelle Erholung erschweren könnte

- daß mittelfristig ein Abstieg aus dem SDAX unausweichlich sein muss, wenn sich die Aktie nicht schnell erholt, was weiteren Verkaufsdruck erzeugen könnte

Fazit:
Es besteht absolut kein schneller Handelsbedarf, die Aktie wird einem kaum weglaufen. Beim Capitalday Ende September wird Medios Kapitalmarktkommunikation betreiben, das ist also erst in 8 Wochen. Kurzfristig passiert hier wahrscheinlich gar nichts.

.
Antworten
Dronach1983:

Richtig lesen!

 
30.07.26 15:45
Richtig lesen! Den "zu viel Text" habe ich selbst geschrieben mit der Erläuterung der SKS und Tripeltop.
Ich habe deine Meinung jetzt ein Dutzend Mal gelesen und nicht kommentiert. Ich habe eine andere Meinung als du.

Du warst eher mit dem Experten gemeint der reagiert und nicht agiert. Was haste denn jetzt dieses Jahr mit Medios schon so verdient?
Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf. Was gibt es da zu kritisieren?
Antworten
Dronach1983:

Michael Kuhn Deutsche Bank Kursziel 18,- kaufen

 
30.07.26 15:56
Michael Kuhn von der Deutsche Bank hat das Kursziel bei 18,-EUR belassen. Kaufen.
Medios ist ja eher von den kleineren Häusern unter Beobachtung Metzler, Bernberg, Warburg.
Aber immerhin guck die Deutsche Bank auch drauf. Das ist doch was?
Antworten
Dronach1983:

1 hab ich noch

 
30.07.26 16:21
Sooo... weiter auf den Chart geglotzt. 7,50€ Kursziel? War ein bemerkenswerter Widerstand und dann Unterstützung in 2016 ganz am Anfang. 7,10€ war das Allzeittief. Alles gar nicht so unlogisch, oder?
Aber was man sieht und was man spielt und was der Markt sieht und was der Markt spielt, können verschiedene Dinge sein ...

GESEHEN wird Tripeltop Kursziel 7,50€
GESPIELT wird W Formation. Wir bilden das 2. Tief bei ~10,66 aus. Das wird man in ein paar Jahren im Rückspiegel so betrachten können.

Je nach dem wie stark man in den Chart hinein zoomt sieht man unterschiedliche Dinge. Stellt euch mal weiter weg.
Leider kann ich das Bild welches ich möchte hier nicht hochladen.
Bei Stock3 den Chart auf 10 Jahre stellen. stock3.com/aktien/medios-12517361
Wenn wir Schlusskurse über 12,- sehen sieht das überhaupt nicht mehr so negativ aus. Das sind nur 8 - 9% hoch. Das ist nichts.
Der Linien Chart bildet sich anhand von Schlusskursen! Das ist wichtig weil das 10,-er Tief vom 07.04.2026 nicht auftaucht da es kein Schlusskurs war!

Nur Phantasie. Bei Bayer hat das so ähnlich geklappt. Leid erprobt!
Antworten
Dronach1983:

crunch time

 
30.07.26 17:01
Ich habe mir auch noch mal den Abwärtstrendkanal angeguckt, wie von dir gezeigt, crunch time.
Ich kann den auch gut erkennen. Aber der ist nicht so steil abwärts.
Am 25.01.2029 würden 8,-€ erreicht. Danach endet die Datumsanzeige :(
Wieso beginnt dein Chart vor 2015/2016 ??
invst.ly/1j2mkn
invst.ly/1j2mk2
Antworten
TradingMax:

Medios bei Welt der Wunder

2
31.07.26 08:43
Antworten
rubin:

@Dronach

 
31.07.26 11:01
>>Wieso beginnt dein Chart vor 2015/2016 ??

Ich tippe mal: Weil crunch time eine log Skala verwendet.  
Antworten
Dronach1983:

Reverse-IPO

 
31.07.26 11:44
Medios konnte bereits seit Juli 2012 an der Börse gehandelt werden, weil die damalige Mantengesellschaft (ein bereits an der Hamburger Börse im Freiverkehr notierter Börsenmantel) am 19. Juli 2012 die Erstnotierung unter dieser Wertpapierkennnummer (WKN A1MMCC) erhielt. Das eigentliche operative Pharma-Geschäft von Medios wurde erst später im Jahr 2016 per Reverse-IPO in diesen bestehenden Börsenmantel eingebracht.

Kein Plan. Der Chart beginnt da schon bei 2005.

Wollte noch anfügen, dass man nach Chartregeln den Trendkanal so nicht zeichnen "darf".
Man muss schon in der gewählten Zeiteinheit bleiben und den Kerzenkörper fangen. Nicht die Dochte/Schatten auf oder unter den Kerzen.
Der Kanal von 2005 bis 2026 den man dort sieht ist doch mehr Zufall. Bzw. die grobe Richtung schien ja zu stimmen.
Aber es gibt Momente wo komplette Tageskerzen außerhalb des Kanals sind. Das sollte nicht sein. Spikes ok. Aber nicht volle Kerzen.
Wo ist denn die Unterkante geblieben? Die würde im sehr langen Zeitraum nicht passen. Da sieht man nur den "Deckel".
Die damalige Formation sehe ich eher als abgeschlossen und unabhängig vom Chart seit 2016.
Für die ganz aktuelle Betrachtung kommt es noch auf ein paar Details an.
Antworten
Katjuscha:

schönes Video TradingMax

 
31.07.26 12:57
Danke fürs reinstellen!
the harder we fight the higher the wall
Antworten
TradersParadi.:

Übernahmetheorien

2
31.07.26 19:38
Nochmal das Thema Übernahme: Ich habe mir dazu einige Gedanken gemacht. Was für mich wirklich merkwürdig ist: Mit Thomas Meier kommt ein erfahrener CEO von einer Schweizer börsennotierten Unternehmung (Bachem Holding). Diese ist aktuell mit 6,2 Milliarden (!) Euro bewertet, was mehr als das Zwanzigfache von Medios darstellt.
Er war dort knapp 6 Jahre CEO, kennt die Börse, weiß, wie wichtig Vertrauen in den CEO und ein guter Start sind. Er wechselt, bekommt ein nettes Aktienpaket als Einstieg (mehr als 13.600 Aktien) verpasst, was im Rahmen der Vorstandsvergütung normal ist, lernt das Unternehmen einige Wochen kennen und enttäuscht Ende März bei seiner ersten Vorstellung der Ergebnisse auf ganzer Linie - das EPS liegt deutlich unter dem Marktkonsens. Gerade deshalb hätte er konservativ prognostizieren müssen, seine Erfahrung hätte ihn das lehren MÜSSEN. Stattdessen kündigt er völlig ohne Not ambitionierte Margenziele und ein EBITDApre1 in Höhe von 94 bis 102 Millionen Euro für das Jahr 2026 an. Am 12.05.2026 enttäuscht er bei seinem zweiten Auftritt erneut heftig - der Markt reagiert verschnupft. Statt zu lernen und die Prognose für das Gesamtjahr anzupassen (selbst hier im Forum wurde besonders von Katjuscha mehrfach darauf hingewiesen, dass das niemals aufgehen kann), werden die Ziele für 2026 NOCHMALS bestätigt. Dann kommt man Ende Juni mit der Schließung des Standortes Aschaffenburg um die Ecke, wobei spätestens hier die Kappung der Jahresziele klar gewesen sein muss. Man äußert sich dazu nicht, sondern haut Ende Juli eine Prognoseanpassung heraus.
Sorry, aber entweder ist der CEO wirklich verpeilt und hat die Lage vollkommen falsch eingeschätzt (was schon schlimm genug wäre), oder das ganze hat System. Eigentlich kommunizierst du nur so, wenn du deinen Aktienkurs ganz bewusst drücken willst, sonst haust du doch nicht so dermaßen unprofessionell vier Hiobsbotschaften hintereinander raus und legst den Fokus auch noch auf die schlechten Kennzahlen, statt die positiven herauszustellen.
Ergo: Hat man (derzeit) vielleicht gar kein Interesse an einem höheren Kurs? Will man ihn bewusst drücken, um nochmal günstig eigene Aktien zurückkaufen zu können, die man bei einer späteren M&A-Aktivität gewinnbringend einsetzen kann, wenn der Kurs wieder höher steht? Oder verhandelt man mit einem größeren Player, der Medios übernehmen will und Thomas Meier hat den Auftrag, das für "beide Seiten" attraktiv über die Bühne zu bringen, wobei die Aktionäre mit einem eher niedrigen Kurs abgespeist werden sollen? Das wäre nicht das erste Mal, Beispiele gibt es genügend (siehe zuletzt etwa Nagarro, das war auch so eine "tolle Geschichte" für die Aktionäre). Was denkt ihr dazu? Ich hoffe wirklich nicht, dass der neue CEO so blauäugig in die Geschichte geschlittert ist und es wirklich ohne Kalkül so eine unterirdische Kapitalmarktkommunikation gibt. Dann wäre er sein Geld echt nicht wert. We'll see.
Antworten
Endstation:

#Trader

 
01.08.26 09:31
#1396 kann ich alles sehr gut nachvollziehen . Wenn hier , wie bei Nagarro , eine Übernahmeofferte mit über 90% Aufschlag kommt sind einige Leute sicher froh hier raus zu kommen  .
Zumindest ich , aber ich bin ja nicht "viele" :-)  
Ich fürchte aber , das wird nicht passieren .
Katjuscha findet ja schon 11,80 für ein ARP oK, aber für den Preis bin ich nicht zu haben .


 
Antworten
TradersParadi.:

ARP

 
01.08.26 12:08
Nein, ein ARP zu 11,80 Euro kann ich mir ebenfalls wirklich nicht vorstellen. Da würden nahezu alle derzeitigen Aktionäre einen erheblichen Verlust hinnehmen müssen und das völlig ohne Not, da die fundamentale Lage ja einen deutlich höheren Kurs rechtfertigen würde. 12,50 Euro - wie beim letzten Mal - muss man schon bieten. Letztes Mal hatte man einen Aufschlag von 9,3 Prozent zum Durchschnittskurs der letzten 5 Tage offeriert - nimmt man hier mal 11,20 Euro an, landet man schon bei ca. 12,25 Euro, die man derzeit zahlen müsste. 2025 wurden zu 12,50 Euro nur 1.077.813 Aktien angedient, 1.000.000 wollte man kaufen - würde man das jetzt wiederholen, läge die Annahmequote sicher deutlich darunter.
Sinnvoller fände ich diesmal ohnehin einen Rückkauf über die Börse. Fängt man gleich an (die Genehmigung liegt ja vor, siehe TOP 10b der HV: "Der Vorstand wird ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung oder - falls der nachfolgende Wert geringer ist - zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung zu erwerben. Die
erworbenen Aktien dürfen zusammen mit etwaigen aus anderen Gründen erworbenen eigenen Aktien, die sich jeweils im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen"), könnte man einen Teil auch zu deutlich niedrigeren Kursen als 12,50 Euro erwerben. Fakt ist, dass jetzt was kommen muss und wird. Ich habe gestern meinen Teil zu 10,95 Euro zurückgekauft in der Annahme, dass am 12.08.2026 eine Ankündigung erfolgen wird. Die 3-Tage-Regel habe ich dabei eingehalten, irgendwo um die 11 Euro scheint sich der Boden finden zu wollen, wobei ich eher damit rechne, dass wir in einer Range um die 11,40 Euro pendeln, da dies prozentual eher der Prognoseanpassung entsprechen würde. Was denkt ihr? Übernahme, ARP, M&A, gar nichts, was wird am 12.08. kommen?
Antworten
Katjuscha:

Ist doch egal, wer da einen Verlust hinnimmt

 
01.08.26 18:03
Aus Sicht des Unternehmens und langfristig orientierter Aktionäre ist es doch umso besser wenn das ARP möglichst niedrig umgesetzt wird. Oder wollt ihr andienen?

Aber klar, wenn der Kurs jetzt bei 10,8 bis 11,5 seitwärts geht, gehe ich auch davon aus, dass wir eher 12,0-12,5 € als Offerte sehen würden. Falls es überhaupt dazu kommt.

Kann auch sein, man hält die Kohle für eine größere Übernahme zusammen. Trotzdem sollte man aus meiner Sicht ein zumindest kleineres ARP umsetzen (wieder 4% beispielsweise), denn eine günstigere Übernahme als das eigene Unternehmen wird man kaum finden.
the harder we fight the higher the wall
Antworten
Endstation:

Neue Leitung IR

 
04.08.26 15:41
https://www.ariva.de/aktien/medios-ag-aktie/news/...r-public-12091826
Thomas Meier, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Medios AG: „Mit Katrin Neuffer gewinnen wir eine ausgewiesene Kapitalmarktexpertin .... Ihre Erfahrung wird uns helfen, Medios im Kapitalmarkt neu zu positionieren.
Was auch immer das zu bedeuten hat .  
Antworten
Katjuscha:

Grundsätzlich gut, wenn da neuer Wind reinkommt,

 
04.08.26 16:54
Aber letztlich muss der Vorstand die Entscheidungen treffen, die dem Kapitalmarkt gefallen. Die neue IR Chefin muss sie dann halt in Abstimmung mit dem Vorstand besser kommunizieren als bisher.
the harder we fight the higher the wall
Antworten
Katjuscha:

ps

 
04.08.26 16:56
In der Zeit wo Frau Neuffer bei Wacker Neuson war, war ich dort zeitweise auch investiert. Konnte mich nicht beschweren, was IR angeht.
the harder we fight the higher the wall
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halbgottt:

Katrin Neuffer übernimmt Leitung Investor & Public

 
04.08.26 18:11
jetzt wird alles besser???

Wird sie dem Markt erklären können, daß ein ARP bei den viel zu niedrigen Nettogewinnen niemals passieren kann, weil dann das Geld für notwendige Übernahmen fehlt?

daß Medios ohne Übernahmen langfristig organisch kaum wachsen kann?

daß es total toll ist, wenn wichtige Standorte geschlossen werden müssen und viele Mitarbeiter entlassen werden, weil Medios mit den Margen kämpft?

oder wird sie dem Markt erklären können, daß durchgehend niedrige Nettogewinne überhaupt kein Problem seien, weil es um andere Dinge gehen muss oder daß was katjuscha hier weismachen wollte, Ergebnis je Aktie ist nicht so wichtig?

wird sie erklären können, daß Medios, wo inst Anleger seit 8 Monaten verkaufen, ein deutlich unterbewerteter Nebenwert ist?

unterbewerteter als andere Nebenwerte?

Wird sie erklären können, daß der unmittelbar bevorstehende SDAX Rauswurd pillepalle ist?

.
Antworten
TradingMax:

@halbgott

2
04.08.26 22:38
Du kritisierst selbst regelmäßig die niedrige Marge von Medios und forderst, dass das Unternehmen diese verbessert. Dann muss man aber auch akzeptieren, dass Medios Konsequenzen zieht, wenn ein Standort dauerhaft nicht profitabel arbeitet.

Natürlich ist die Schließung des Standorts Aschaffenburg für die betroffenen Mitarbeiter bedauerlich. Betriebswirtschaftlich kann sie trotzdem der richtige Schritt sein. Gerade weil Medios wesentliche Belastungen – etwa regulatorische Vorgaben und gesetzlich begrenzte Margen – nicht selbst beeinflussen kann, muss das Unternehmen bei den beeinflussbaren Kosten und Strukturen ansetzen.

Man kann daher nicht gleichzeitig eine bessere Marge verlangen und jede konkrete Maßnahme zur Verbesserung der Profitabilität grundsätzlich ablehnen. Entscheidend ist, ob die Schließung wirtschaftlich nachvollziehbar ist und die verbliebenen Kapazitäten sinnvoll gebündelt werden. Wenn Aschaffenburg nicht profitabel betrieben werden konnte, war die Schließung leider ein konsequenter und richtiger Schritt.
Antworten
Katjuscha:

Wer sagt überhaupt dass der geschlossene Standort

 
04.08.26 23:14
total wichtig gewesen wäre?

Man hätte ihn sonst wohl kaum geschlossen. Eher zeigt die Schließung welch flexibles Vertriebsnetz Medios hat. Man ist mittlerweile so groß und breit aufgestellt, dass so eine Schließung Kosten spart und eben nicht Umsatz kostet und damit Gewinne verringert. Man macht es um die Marge zu verbessern. Sich da was anderes zusammenzukonstruieren, zeigt nur was man wiederholt hier als nicht investierter User vorhat.
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Antworten
halbgottt:

@Tradingmax: Marge

 
05.08.26 00:21
@halbgott
Du kritisierst selbst regelmäßig die niedrige Marge von Medios und forderst, dass das Unternehmen diese verbessert. Dann muss man aber auch akzeptieren, dass Medios Konsequenzen zieht, wenn ein Standort dauerhaft nicht profitabel arbeitet.

Natürlich ist die Schließung des Standorts Aschaffenburg für die betroffenen Mitarbeiter bedauerlich. Betriebswirtschaftlich kann sie trotzdem der richtige Schritt sein. Gerade weil Medios wesentliche Belastungen – etwa regulatorische Vorgaben und gesetzlich begrenzte Margen – nicht selbst beeinflussen kann, muss das Unternehmen bei den beeinflussbaren Kosten und Strukturen ansetzen.

Man kann daher nicht gleichzeitig eine bessere Marge verlangen und jede konkrete Maßnahme zur Verbesserung der Profitabilität grundsätzlich ablehnen. Entscheidend ist, ob die Schließung wirtschaftlich nachvollziehbar ist und die verbliebenen Kapazitäten sinnvoll gebündelt werden. Wenn Aschaffenburg nicht profitabel betrieben werden konnte, war die Schließung leider ein konsequenter und richtiger Schritt.
TradingMax, 04.08.26 22:38
Zustimmung zu Deinem posting.
es ist gut, wenn Medios etwas unternimmt, die katasrtrophale Marge zu verbessern. Ich hatte es nur deswegen thematisiert, weil in diesem Forum katjuscha mit Inbrunst unterstellen wollte, die Marge, also der Nettogewinn bzw Ergebnis je Aktie OHNE EINMALEFFEKTE; ohne Ebidta usw, wäre überhaupt nicht wichtig und es läge an der Kapitalmarktkommunikation diesen einfachen Sachverhalt dem Markt beizubringen, weil der Markt es überhaupt nicht verstanden hätte.

Deswegen bin ich auf die neue Kapitalmarktkommunikation gespannt.

und zur grundsätzlichen Unterbewertung: es ist in meinen Augen völliger Stuss zu unterstellen, Medios wäre als winzig kleiner SDAX Nebenwert viel mehr unterbewertet als andere Nebenwerte!!
Die Unterbewertung kann man herleiten, da gehe ich mit. Nur gibt es diese woanders genauso und bei anderen Nebenwerten würden die Investierten ihr Investment ebenso verteidigen.

Und nein, ich meine damit nicht nur einen einzelnen Nebenwert. Sondern etliche.

Antworten
TradingMax:

Marge vs. Patienensicherheit

 
05.08.26 20:20
Ich hoffe sehr, dass das neue Management um Meier und Bauerreis die Verbesserung der Marge nicht dadurch erreichen will, dass Medios dauerhaft bis an die Kapazitätsgrenzen fährt!

Natürlich müssen unrentable Strukturen überprüft, Prozesse optimiert und vorhandene Kapazitäten effizient genutzt werden. Eine zu knapp bemessene Produktionsreserve kann jedoch erhebliche Risiken mit sich bringen. Fällt beispielsweise ein Produktionsstandort durch ein unvorhersehbares Ereignis aus, müssen die verbleibenden Standorte in der Lage sein, zumindest die wichtigsten Herstellungsprozesse kurzfristig zu übernehmen.

Fehlen dafür ausreichende personelle, räumliche oder technische Reserven, müsste Medios Aufträge möglicherweise an Fremdfirmen abgeben.
Noch schlimmer wäre es, wenn wichtige, zeitkritische oder patientenindividuelle Arzneimittel vorübergehend gar nicht oder nicht rechtzeitig hergestellt werden könnten. Dann ginge es nicht mehr nur um entgangene Umsätze, sondern möglicherweise um die Gesundheit und Sicherheit von Menschen!

Effizienz und eine Verbesserung der Marge sind wichtig.
Gerade in einem sensiblen Bereich wie der Arzneimittelherstellung dürfen sie jedoch nicht zulasten der Betriebs- und Versorgungssicherheit sowie notwendiger Redundanzen gehen.
Eine gewisse Reservekapazität ist aus meiner Sicht daher kein unnötiger Kostenblock, sondern Bestandteil eines verantwortungsvollen Risikomanagements.

Das sollten auch die Aktionäre so sehen! Kurzfristig höhere Margen helfen niemandem, wenn dafür die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens und letztlich die zuverlässige Versorgung der Patienten gefährdet werden.

Eine gewisse Hoffnung setze ich dabei auf Prußeit als letztes Vorstandsmitglied aus der „alten Garde“. In dem Video entsteht bei mir deutlich der Eindruck, dass ihm die Patientensicherheit persönlich sehr am Herzen liegt.
Ich hoffe deshalb, dass gerade er auf die neuen Vorstandsmitglieder einwirkt und darauf achtet, dass Patientensicherheit, Versorgungssicherheit und ausreichende Kapazitätsreserven nicht einer kurzfristigen Margenoptimierung geopfert werden.
Antworten
TradersParadi.:

Katrin Neuffer

 
07.08.26 18:45
Die Besetzung von Katrin Neuffer als neue IR-Chefin finde ich eine sehr gute Wahl. Die Kapitalmarktkommunikation war zuletzt ja sehr bescheiden, wie wir hier übereinstimmend festgestellt haben. Insofern ist das ein gutes Signal. Spannend finde ich, dass man herausstellt, dass sie über viele Erfahrungen in der Krisen- und Restrukturierungskommunikation verfügt. Ich hoffe mal, dass man eher letztere Kompetenz benötigt und das nicht wieder ein misslungener versteckter Hinweis auf aufziehende Wolken sein soll.
Für kommenden Mittwoch erwarte ich persönlich die Ankündigung eines ARP für einen Preis von um die 12,50 Euro im Volumen von 1.000.000 Aktien. Das sollte den Kurs erst einmal stabilisieren. Außerdem dürfte man etwas zu geplanten M&A-Aktivitäten sagen, denke ich. Ich hoffe inständig, dass man dann nicht noch eine Hiobsbotschaft verkünden muss, davon gehe ich aber nicht aus.
Antworten
Katjuscha:

Ich hoffe erstmal dass man den Mittwoch dazu nutzt

 
08.08.26 20:16
die generelle Problematik der Regulierung zu konkretisieren und eigene Maßnahmen (strategisch wie finanziell) zu erläutern. Das sollte auch beinhalten, wie man nicht nur durch organisches Wachstum in weniger regulierten Märkten tut, sondern sich über Aktienrückkäufe. Aber ich erwarte nicht dass man den Termin am Mittwoch für den Start des ARP nutzt. Fänd ich auch besser wenn man dafür einen extra Termin verwendet.

Mir wäre erstmal wichtig dass man mir vermitteln kann, die niedrigere Jahresprognose auch wirlich zu schaffen und bei den grundsätzlichen Aussagen bleibt was Wachstumschancen der nächsten Jahre und Wegfall von Sonderbelastungen über die nächsten Jahre erzählt hatte. Wenn man da auch noch deutlich zurückrudern würde, wäre es bedenklich. Aber wenn man mir weiter vermitteln kann, mit 1,0-1,5 fachen EBITDA Netdebt zu arbeiten, und bei mindestens 4% EBITDA Marge den auflaufenden Cashflow für Wachstum und ARP zu nutzen, wäre ich voll zufrieden. Muss man halt glaubhaft vermitteln können. Vielleicht kann dabei die neue IR Chefin behilflich sein, sich da sinnvoller abzustimmen, damit auch der Kapitalmarkt es nachvollziehen kann.
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