An den Aktienmärkten stehen die Zeichen am Mittwoch auf Gewinn. Für Impulse dürfte eine Vielzahl von Quartalszahlen sorgen. Die Lufthansa überraschte bereits vor Börsenbeginn positiv.
Die europäischen Börsen blicken am Mittwoch einem positiven Start entgegen. Die Stimmung habe sich gebessert, heißt es an den Märkten. Nach Gewinnmitnahmen im Laufe des Vortages werden daher steigende Kurse erwartet. Für Belebung, aber möglicherweise auch Rückschläge, dürfte ein ganzer Schwung an Unternehmens-Zahlen geben. Die Wertpapierhändler von Lang & Schwarz errechneten den Dax vorbörslich bei 3789 Punkte – ein Plus von 0,8 Prozent. Etwas schwächer, aber ebenfalls positiv sehen Citibank und Deutsche Bank den Frankfurter Leitindex.
Auch die Wall Street hatte am Dienstag unter Gewinnmitnahmen gelitten. Dow Jones und Nasdaq gaben jeweils 1,3 Prozent nach. Die Börse in Tokio behauptete sich dagegen. Vor allem Auto- und Hightech-Werte entwickelten sich gut. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg bis kurz vor Handelsschluss um 0,3 Prozent auf 9648 Zähler.
Lufthansa mit starken Zahlen
Die Lufthansa hat im ersten Halbjahr 2002 ein deutlich besseres Ergebnis ausgewiesen. Von Januar bis Juni sei der operative Konzerngewinn auf 332 Mio. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Analysten hatten nur 190 Mio. Euro erwartet. Im Vorjahr waren in den ersten sechs Monaten 105 Mio. Euro verzeichnet worden. Die zuletzt angehobene Prognose für das Gesamtjahr wurde bekräftigt. Für 2002 wird nun ein operativer Gewinn von "mindestens 500 Mio. Euro" erwartet.
Mit Spannung blicken die Investoren insbesondere den Ergebnissen der Deutschen Telekom für das zweite Quartal entgegen. Analysten erwarten im Durchschnitt ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 3,95 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der größte europäische Telekomkonzern ein Ebitda von 3,62 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Umsatz hat sich den Schätzungen zufolge von 11,39 auf 12,88 Mrd. Euro verbessert. Unter dem Strich wird wohl wieder eine tiefrote Zahl stehen. Im Durchschnitt erwarten die Analysten einen Fehlbetrag von 1,47 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Plus von neun Mio. Euro in den Büchern. Im Halbjahr dürfte der Verlust bei 3,6 Mrd. Euro liegen.
Großkampftag in der Schweiz
Auch in der Schweiz ist am Mittwoch Großkampftag in Sachen Quartalszahlen. Dabei waren die Eidgenossen schon deutlich früher dran als ihre deutschen Kollegen. So präsentierte der Spezialchemiekonzerns Ciba am Morgen positive Quartalszahlen. Der Nettogewinn von Ciba stieg im zweiten Quartal um elf Prozent auf 116 (Vorjahreszeitraum 104) Mio. Franken. Bei einem Umsatzrückgang von drei Prozent auf 1,876 Mrd. Franken lag das operative Ergebnis stabil bei 322 Mio. Franken. Ciba rechnet im Gesamtjahr sowohl mit einem Umsatz- als auch mit einem Gewinnplus.
Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle hat im die Erwartungen des Marktes dagegen leicht verfehlt. Während Analysten im Schnitt mit einem operativen Gewinn von 5,28 Mrd. Franken gerechnet hatten, erreichte Nestle im ersten Halbjahr tatsächlich nur 5,19 Mrd. Euro. Der Nahrungsmittelriese steigerte bei einem um 7,2 Prozent erhöhten Umsatz von 44,2 Mrd. Franken den Reingewinn um 79 Prozent auf knapp 5,7 Mrd. Franken.
Darüber hinaus werden im Laufe des Tages die Quartalsergebnisse des französischen Versicherungskonzerns Axa erwartet.
Krise bei Techem
Eine handfeste Krise gibt es bei der im MDax notierten Techem . Zunächst gab der Energiedienstleister eine Gewinn- und Umsatzwarnung für das laufende Geschäftsjahr ab, nachdem die Zahlen bislang die Erwartungen nicht erfüllt haben. In einer weiteren Ad-hoc-Mitteilung wurde dann bekannt gegeben, dass Vorstandschef Dieter Dannheimer zum 31. August aus dem Unternehmen ausscheidet. Grund: unterschiedliche Auffassungen mit dem Aufsichtsrat über die künftige Ausrichtung von Techem.
Der Dollar hat am Mittwoch in Fernost sein im US-Handel erreichtes Niveau zum Yen und zum Euro nicht behauptet. Entsprechend kletterte der Euro wieder um fast einen halben US-Cent auf rund 0,9840 $.
Die europäischen Börsen blicken am Mittwoch einem positiven Start entgegen. Die Stimmung habe sich gebessert, heißt es an den Märkten. Nach Gewinnmitnahmen im Laufe des Vortages werden daher steigende Kurse erwartet. Für Belebung, aber möglicherweise auch Rückschläge, dürfte ein ganzer Schwung an Unternehmens-Zahlen geben. Die Wertpapierhändler von Lang & Schwarz errechneten den Dax vorbörslich bei 3789 Punkte – ein Plus von 0,8 Prozent. Etwas schwächer, aber ebenfalls positiv sehen Citibank und Deutsche Bank den Frankfurter Leitindex.
Auch die Wall Street hatte am Dienstag unter Gewinnmitnahmen gelitten. Dow Jones und Nasdaq gaben jeweils 1,3 Prozent nach. Die Börse in Tokio behauptete sich dagegen. Vor allem Auto- und Hightech-Werte entwickelten sich gut. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg bis kurz vor Handelsschluss um 0,3 Prozent auf 9648 Zähler.
Lufthansa mit starken Zahlen
Die Lufthansa hat im ersten Halbjahr 2002 ein deutlich besseres Ergebnis ausgewiesen. Von Januar bis Juni sei der operative Konzerngewinn auf 332 Mio. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Analysten hatten nur 190 Mio. Euro erwartet. Im Vorjahr waren in den ersten sechs Monaten 105 Mio. Euro verzeichnet worden. Die zuletzt angehobene Prognose für das Gesamtjahr wurde bekräftigt. Für 2002 wird nun ein operativer Gewinn von "mindestens 500 Mio. Euro" erwartet.
Mit Spannung blicken die Investoren insbesondere den Ergebnissen der Deutschen Telekom für das zweite Quartal entgegen. Analysten erwarten im Durchschnitt ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 3,95 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der größte europäische Telekomkonzern ein Ebitda von 3,62 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Umsatz hat sich den Schätzungen zufolge von 11,39 auf 12,88 Mrd. Euro verbessert. Unter dem Strich wird wohl wieder eine tiefrote Zahl stehen. Im Durchschnitt erwarten die Analysten einen Fehlbetrag von 1,47 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Plus von neun Mio. Euro in den Büchern. Im Halbjahr dürfte der Verlust bei 3,6 Mrd. Euro liegen.
Großkampftag in der Schweiz
Auch in der Schweiz ist am Mittwoch Großkampftag in Sachen Quartalszahlen. Dabei waren die Eidgenossen schon deutlich früher dran als ihre deutschen Kollegen. So präsentierte der Spezialchemiekonzerns Ciba am Morgen positive Quartalszahlen. Der Nettogewinn von Ciba stieg im zweiten Quartal um elf Prozent auf 116 (Vorjahreszeitraum 104) Mio. Franken. Bei einem Umsatzrückgang von drei Prozent auf 1,876 Mrd. Franken lag das operative Ergebnis stabil bei 322 Mio. Franken. Ciba rechnet im Gesamtjahr sowohl mit einem Umsatz- als auch mit einem Gewinnplus.
Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle hat im die Erwartungen des Marktes dagegen leicht verfehlt. Während Analysten im Schnitt mit einem operativen Gewinn von 5,28 Mrd. Franken gerechnet hatten, erreichte Nestle im ersten Halbjahr tatsächlich nur 5,19 Mrd. Euro. Der Nahrungsmittelriese steigerte bei einem um 7,2 Prozent erhöhten Umsatz von 44,2 Mrd. Franken den Reingewinn um 79 Prozent auf knapp 5,7 Mrd. Franken.
Darüber hinaus werden im Laufe des Tages die Quartalsergebnisse des französischen Versicherungskonzerns Axa erwartet.
Krise bei Techem
Eine handfeste Krise gibt es bei der im MDax notierten Techem . Zunächst gab der Energiedienstleister eine Gewinn- und Umsatzwarnung für das laufende Geschäftsjahr ab, nachdem die Zahlen bislang die Erwartungen nicht erfüllt haben. In einer weiteren Ad-hoc-Mitteilung wurde dann bekannt gegeben, dass Vorstandschef Dieter Dannheimer zum 31. August aus dem Unternehmen ausscheidet. Grund: unterschiedliche Auffassungen mit dem Aufsichtsrat über die künftige Ausrichtung von Techem.
Der Dollar hat am Mittwoch in Fernost sein im US-Handel erreichtes Niveau zum Yen und zum Euro nicht behauptet. Entsprechend kletterte der Euro wieder um fast einen halben US-Cent auf rund 0,9840 $.