Bei den jeweils im Screen dokumentierten -6.x Prozentern (03. Juni / 08. April) sind weniger Aktien gehandelt worden als bei den scheinbar "mühevollen" 3.x Prozentern davor oder danach. Für mich ein Indiz, dass an Tagen von herben Verlusten von mit wenigen Stücken der Kurs "versaut" wurde. Ob dies nun absichtlich oder unabsichtlich geschieht, weiß man nicht, dazu bräuchten wir die jeweiligen Tick-Listen und die passende bid-ask-Situation. Haben wir aber nicht.
Die Möglichkeiten:
a) Wenn massiv verkauft wird, dann oft als Kombination von Gewinnmitnahme und Stopp-Loss-Auslösung.
b) Wenn Aktien weggeworfen werden, könnte man Panik oder Unzufriedenheit ablesen. Ist das Umfeld so?
c) Wer weiß, ob sich dabei um aktive Kursdrückerei handelt? (Mit wenigen Stücken runter, mit vielen wieder hoch, Gewinne schaufeln, doch dabei bleibt der Mut der Anleger auf der Strecke und ein Wert sinkt kontinuierlich bis endlich entscheidende News kommen ...)
Man schaut ja auch angespannt auf China (den größten Abnehmer für Indo's Produktion). Und so ist in der jetzigen Börsenlage, jeder Wert, auf den man im Moment zu lange warten muss, bis er sich auszahlt, ein Risiko. Man tanzt quasi um den Tisch mit den leeren Tellern, sitzt mal hin, springt wieder auf, um im richtigen Moment dabeizusein, wenn eingefüllt wird. Tja, daneben gibt es noch das Steuerthema, das ja wahrscheinlich/hoffentlich nicht oder nur bedingt für die Indo in Betracht kommt, so meine Spekulation. So, die Frage in die Runde: a), b) oder c). Oder hab ich was übersehen?
Gruß, M.