nicht dem jährlichen Cashflow entsprechen, und somit ist das ein Vermögen, dass nach Auszahlung nicht wiederkehrt. Damit ist das für den Kurs durchaus entscheidend.
Bei normalen Dividenden wird ja meist die Hälfte des Cashflows (oder so) ausgeschüttet. Damit hat der Kurs auch wieder die Chance im Jahr darauf die hohen Kurse direkt vor der Ausschüttung wiederzusehen. Aber wenn ein Unternehmen ein KGV oder KCV von 15 hat (nur mal so als Beispiel), aber das Geschäftsmodell und das Wachstum nur ein KGV von 10 hergeben, dann bringt eine Sonderdividende nunmal nur einmalig den Kurs hoch, aber danach wird es schwer, da das Vermögen nicht so schnell wieder aufgebaut werden kann, aber das hohe KGV bleibt, welches man vorher durch die hohe Div-Rendite nicht so eng sah. Solche Beispiele gibt es hunderte an der Börse. Hab ich oft genug erlebt. Man kann sich natürlich durchaus auf solche Aktien spezialisieren, die man gut tradet oder ultralangfristig hält. Für den mittelfristigen Anleger (1-2 Jahre) sind solche Aktien meiner Erfahrung nach nichts, es sei denn man trifft das Einstiegstiming nahezu perfekt.
„Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“ Erich Fried