Ich hab schon einige Insolvenzaktien von der Seitenlinie beobachtet, aber dass eine Aktie nach Bekanntgabe der Insolvenz Tag für Tag weiter abstürzt, hab ich noch nie erlebt. Weder bei Kinowelt, noch Air Berlin noch Wirecard...
Ich halte die Aktien weiterhin - denke aber auch, die Chance, ist angesichts der Entwicklung der letzten Tage gering (<10%), dass die Aktie sich wieder erfängt. Dass ich nachgekauft habe, war im Nachhinein blöd, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt... ob ich nun mit Magforce schlussendlich € 1.350,- oder zusammen mit dem Nachkauf € 1.430,- verloren hab, macht auch keinen Unterschied,
Was mich aber immer aufregt - schon bei Wirecard - kaum geht ein Unternehmen insolvent, kommen Anleger daher, und wollen klagen! Wogegen klagen - dass Investments in Aktien keine Einbahnstraße nach oben ist? Die einzigen, die von solchen Klagen profitieren, sind die Anwälte.
Ich hab in Magforce investiert, weil ich sie sehr interessant gehalten habe, ich habe verloren. Was soll ich nun klagen? Mich selbst verklagen, weil ich das hohe Risiko in Kauf genommen hab?